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  • ·Fachbeitrag ·Steuern im Blickpunkt ‒ Vermögensberatung

    Währungsfonds: Sehr spekulativ

    | Deutsche Verbraucher sehen angesichts des anhaltenden Niedrigzinsniveaus ihre Altersversorgung in Gefahr und interessieren sich aus diesem Grund zunehmend auch für den Devisenhandel. Doch begeben sie sich damit auf höchst gefährliches Terrain. Währungsfonds taugen bestenfalls als Beimischung, keinesfalls jedoch als wesentlicher Baustein eines seriös strukturierten Depots. |

     

    1. Warum Währungsfonds so interessant erscheinen

    Die Anbieter von Währungsfonds werben mit der hohen Liquidität an den Devisenmärkten und betonen das ihrer Ansicht nach geringe Anlegerrisiko durch breite Diversifikation in den Währungskörben. Dabei verweisen sie gerne auf den sicheren Teil des Investments. Doch sind die von ihnen hervorgehobenen Anteile an Anleihen und festverzinslichen Wertpapieren meist sehr gering und zeichnen sich beim gegenwärtigen Zinsumfeld kaum als Rendite-Bringer aus.

     

    2. Die Realität sieht anders aus

    Im Mittelpunkt der Währungsfonds stehen Devisen, die für ihre plötzlichen und wenig vorhersehbaren Kursschwankungen bekannt sind. Die Rechnung der Emittenten, dass die Risiken einer Währung durch eine andere aufgefangen werden, geht aufgrund komplexer Korrelationen zwischen den einzelnen Devisen nur selten und dann eher per Zufall auf.