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19.02.2019 · Nachricht · Grunderwerbsteuer

Rückgängigmachung eines Erwerbsvorgangs

| Wird ein Erwerbsvorgang rückgängig gemacht, bevor das Eigentum am Grundstück auf den Erwerber übergegangen ist, wird die Steuer auf Antrag nicht festgesetzt. Alternativ kann die Steuerfestsetzung aufgehoben werden, wenn die Rückgängigmachung durch Vereinbarung, durch Ausübung eines vorbehaltenen Rücktrittsrechts oder eines Wiederkaufsrechts innerhalb von zwei Jahren seit der Entstehung der Steuer stattfindet (§ 16 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG). Fraglich ist, ob die Anwendung des § 16 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG möglich ist, wenn der Ersterwerber eine ihm verbliebene Rechtsposition aus dem ursprünglichen Kaufvertrag in seinem eigenen (wirtschaftlichen) Interesse verwertet hat. |