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I. Strategische Vermögensberatung

Vermögensverwaltung – Anlagestreuung über Zertifikate

Steigende Inflation und hohe Steuerbelastung nagen an den Renditen von Zinsprodukten und Aktien haben in den vergangenen drei Jahren eine beeindruckende Kursrallye hingelegt. Eine Börsenkorrektur ist nicht unwahrscheinlich. Das sind hinreichende Gründe, beim Vermögensmanagement nicht alles auf herkömmliche Aktien und Renten zu setzen, sondern auch Alternativprodukte einzubeziehen. 

 

Die Raiffeisenbank Kleinwalsertal nimmt gemeinsam mit der ZertifikateJournal AG (ZJ) aus der Schweiz diesen Gedanken auf und bietet eine Vermögensverwaltung über Zertifikate an. Die soll nach eigenen Angaben eine Synthese zwischen modernen Finanzprodukten und Private Banking-Know-How bringen. Hierzu werden die Ziele Kapitalschutz und maximale Performanceausrichtung über die Anlage in Zertifikate umgesetzt. Der defensive Strategie-Mix basiert auf einer breiten Streuung verschiedener Anlageklassen, Strukturen und Zeithorizonten.  

 

Diese in der ZJ Portfolio Strategie gebündelte Ausrichtung hat in einem Jahr eine Wertenwicklung von 20 v.H. erreicht. Die Schwankungsbreite liegt bei 6,2 v.H. und damit unter der von vielen Börsen und Rohstoffmärkten. Die Raiffeisenbank übernimmt die Analyse der persönlichen Situation, die Entwicklung des individuellen Konzepts sowie Depotführung, Abwicklung und weiterführende Beratung. ZJ kümmert sich um die Auswahl geeigneter Produkte. Dieses Vermögensmanagement ist ab einem Anlagevolumen von 150.000 EUR möglich. Die erzielten Erträge unterliegen auch bei Privatpersonen nicht der EU-Zinsrichtlinie, da realisierte Kursgewinne aus Zertifikaten nicht betroffen sind. Weitere Informationen im Internet unter www.raiffeisen-kwt.at 

Vermögensberatung kompakt

Investmentfonds – Alles auf Private Equity setzen

 

Die Schweizer Swisscanto hat einen neuen Aktienfonds Equity Fund Listed Private Equity B (ISIN: LU0234852571) aufgelegt. Dieser Aktienindex enthält die 50 größten, börsennotierten Private Equity-Unternehmen weltweit. Der Fonds investiert in Unternehmen, die Gesellschaften nach erfolgreicher Umstrukturierung oder nach der Startphase mit Gewinn weiter verkaufen. Die Erträge für den Anleger resultieren aus laufenden Ausschüttungen sowie Wertsteigerungen. Anders als bei der Beteiligung an geschlossenen Private Equity Fonds ist hier vorrangig die Aktienkursentwicklung der im Fonds enthaltenden Firmen maßgebend. Geht es allgemein mit der Börse nach unten, leidet auch der Fonds. Bei der geschlossenen Variante ist hingegen der einzelne wirtschaftliche Erfolg der jeweiligen Unternehmen ausschlaggebend. Dafür ist die Beteiligung flexibel, jederzeit veräußerbar und bereits ab rund 100 EUR möglich.  

 

Börsengänge – Steuerliche Behandlung bei Zuschlag

 

Der Sicherheitstechnik-Anbieter Primion Technologies wagte Anfang Februar den ersten Börsengang 2006. Die erste Kursnotierung lag über dem Emissionspreis, anschließend sackte er aber darunter. Nach Ansicht von Experten wird es 2006 noch weitere 30 Börsengänge geben, eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr und die höchste Zahl seit 2000. Viele Private-Equity-Fonds nutzen die gute Stimmung. Wird eine neu emittierte Aktie gezeichnet, liegt steuerlich ein rechtsgültiger Kaufvertrag in dem Zeitpunkt vor, in dem entschieden wird, dass es zur Zuteilung kommt. Die Annahme des Kaufvertrags durch den Emittenten stellt somit den Tag dar, an dem die Spekulationsfrist zu laufen beginnt. Erfolgt keine Zuteilung, sind die insoweit angefallenen Aufwendungen wie etwa Bankgebühren keine Werbungskosten im Sinne des § 23 Abs. 3 EStG

 

Anleihe – 1,5 v.H. mehr Jahreszins gegenüber Bundesanleihen

 

Die LBBW hat eine Synthetische Emerging Markets Anleihe (WKN: LBW6NL) emittiert. Erfüllen die Referenzländer Griechenland, Polen, Türkei und Ungarn wie erwartet ihre Zahlungsverpflichtungen, bekommt der Anleger einen Kupon von jährlich 4,5 v.H. und am Ende der Laufzeit, am 11.4.2011, den vollen Nominalbetrag zurück. Tritt ein Kreditereignis wie beispielsweise Zahlungsunfähigkeit ein, wird das Wertpapier vorzeitig durch die Lieferung von Anleihen des ausgefallenen Staates getilgt. Ein Handel an der Börse Stuttgart ist ab einem Nennwert von 1.000 EUR möglich. Da Bundesanleihen mit vergleichbarer Laufzeit gerade einmal 3 v.H. Zinsen abwerfen, ist der Renditeaufschlag bei kalkulierbarem Risiko attraktiv. 

 

Zertifikat – Mit Express zum flexiblen Bonus

 

Liegt der EuroStoxx 50 Ende Februar 2007 zumindest auf Vorjahresniveau, gibt es den Nennwert zu 106 v.H. zurück. Ist dies nicht der Fall, läuft das WestLB-Flex-Express-Zertifikat (ISIN: DE000WLB5AW9) zwölf weitere Monate. Dann gibt es 112 v.H., sofern der Aktienindex zumindest 95 v.H. seines Startwerts erreicht. Anleger erhalten nach drei Jahren 118 v.H.,wenn der EuroStoxx 50 zumindest 90 v.H. schafft. Gelingt dies nicht, werden bei Fälligkeit am 3.3.2010 124 v.H. ausgezahlt, sofern der Index 85 v.H.des Startwerts erreicht. Verliert er zwischen 15 und 30 v.H., gibt es den Nennwert. Ist das Minus höher, erhalten Anleger Zertifikate auf den EuroStoxx 50. Bei moderaten Kursbewegungen lockt ein attraktiver Ertrag von jährlich 6 v.H., ohne dass Anleger höhere Verluste als Direkt-investoren in den Index erleidet. 

 

Investmentfonds – Aus Activest und Nordinvest wird Pioneer

 

Die Übernahme der HypoVereinsbank durch die italienische Unicredito hat Auswirkungen auf die Fonds der bayerischen Bank. So sollen bis Ende 2006 Activest und Nordinvest mit Pioneer Investments fusionieren. Hierzu werden die Fonds der einzelnen Gesellschaften mit ähnlichen Anlageschwerpunkten zusammengelegt. Solche Vorgänge lösen steuerlich nach § 14 InvStG keinen Veräußerungsvorgang aus.  

 

Anleihen – Drei Zinsvarianten von einem Schuldner

 

An drei neuen Anleihen von TUI lässt sich das Zusammenspiel von Zinshöhe und Risiko erkennen. Ein Floater mit Fälligkeit 10.12.2010 (WKN: TUAG03) zahlt 155 Punkte über dem Drei-Monats-Euribor. Das ergibt derzeit eine Rendite von rund 4 v.H. Steigen die Zinssätze, bringt dieses Papier ansehnliche Erträge. Die festverzinsliche Anleihe von TUI bietet bei gleicher Laufzeit Zinsen von 5,125 v.H. Ziehen die Zinsen nicht deutlich an, ist diese Anleihe die bessere Wahl. Ein drittes Angebot bietet einen Jahreszins von 8,625 v.H. Da es sich um eine nachrangige Anleihe handelt, ist das Risiko höher als bei den beiden anderen Papieren. TUI kann diese Hybridanleihe im Januar 2013 kündigen. Nimmt der Konzern diese Option nicht wahr, wandelt sich das Papier in einen Floater mit einem Aufschlag auf den Drei-Monats-Euribor von sagenhaften 730 Punkten.  

 

Zertifikat – Das Beste aus drei Anlagewelten

 

Niemand weiß, ob sich künftig Anleihen, Aktien oder Rohstoffe besser entwickeln werden. Das Barclays Capital-Best Invest-Zertifikat (ISIN: DE000BC0BMW1) setzt auf die Wertentwicklung aller drei Klassen. Am 27.12.2012 fließt der Index mit der größten Wertsteigerung mit 60 v.H., der zweite mit 25 v.H. und der schlechteste nur mit 15 v.H. in die Gewichtung ein. Basiswerte sind der IBOXX Euro-Index für mittelfristige Anleihen, der EuroStoxx 50 sowie der AIG-Commodity-Rohstoff-Index. Befindet sich am Ende keiner der Indizes im Plus, wird das Zertifikat zum Nennwert getilgt.  

 

Zertifikat – Zwischenzeitliche Kurshöchststände absichern

 

Das Deutsche Bank Highflyer-Zertifikat (ISIN: DE000DB1C1U9) auf den EuroStoxx 50 bietet Sicherheit und Ertragsaussichten. Liegt der Index am 25.1.2013 nicht unter 64 v.H. seines Ausgangsniveaus, wird das Zertifikat zum höchsten Stand getilgt, den der EuroStoxx 50 irgendwann einmal während der Laufzeit erreicht hat. Diese Zusicherung gilt sogar, wenn der Index während der Laufzeit drastisch einbricht, denn entscheidend ist nur der Kurs bei Fälligkeit. Anleger können mit diesem Zertifikat nur dann Verluste einfahren, wenn der Index während der gesamten Laufzeit fällt und sich auch nicht wieder erholt.  

 

Quelle: Ausgabe 04 / 2006 | Seite 271 | ID 114110