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Geschlossener Fonds - Vier Anlagestrategien in einer Beteiligung

Wer auf eine bestimmte Fondsbeteiligung setzt, ist den Risiken dieses einzelnen Objekts ausgesetzt. Vergleichbar der Anlage in Wertpapiere bringt auch hier eine breite Streuung Sicherheit, ohne die Ertragsperspektiven zu vernachlässigen. Dies ist bei geschlossenen Fonds besonders wichtig, da hier zumeist eine Beteilung über mehr als zehn Jahre erfolgt und ein kurzfristiger Ausstieg nur schwer möglich ist. Diesen Gesichtspunkt berücksichtigt das Hamburger Emissionshaus MPC Capital AG in seinem neuen Angebot, dem Best Select III. In dieser Beteiligung vereinigen sich Schiffs-Fonds, deutsche geschlossene Immobilien-Fonds, Private Equity-Fonds sowie deutsche und britische Lebensversicherungs-Fonds. Nach einer aktuellen Studie sollen Anleger, die ihr Aktien- und Rentendepot um diese Vermögensbausteine ergänzen, ihre Rendite steigern und das Risiko deutlich senken können.  

 

Der MPC Best Select III bietet diese breit strukturierten Vermögensbausteine über eine einzige Beteiligung in der Rechtsform einer GmbH & Co. KG ab 5.000 EUR plus 5 v.H. Agio. Die eingesammelten Gelder von insgesamt 40 Mio. EUR fließen in vier unterschiedliche geschlossene Fondsarten, zu 20 v.H. in Deutschland-Immobilienfonds, zu 30 v.H. in Schiffsbeteiligungen, zu 20 v.H. in Private Equity-Fonds und die restlichen 30 v.H. in Lebensversicherungs-Fonds mit je zur Hälfte deutschen und britischen Policen. MPC Capital empfiehlt im Rahmen einer breit ausgerichteten Gesamtausrichtung des privaten Portfolios, ein Viertel des Vermögens in so ausgerichtete geschlossene Fonds und drei Viertel in Aktien und festverzinsliche Wertpapiere zu investieren.  

 

Konkrete Angaben zur Rendite sind kaum möglich, da auch die vier Unterfonds erst neu aufgelegt worden sind. Die Anlageobjekte sollen bis Ende 2005 vollständig erworben werden. Zumindest bis zur endgültigen Fondsschließung erhalten Zeichner eine Vorzugsausschüttung von 3 v.H. p.a. Einen Fälligkeitstermin hat der Fonds nicht vorgesehen, zumal auch die Laufzeit der einzelnen Beteiligungen unterschiedlich ist. Erst nach 20 Jahren kann die Gesellschaft frühestens aufgelöst werden oder können die einzelnen Kommanditisten kündigen.  

 

Im Rahmen eines 17-jährigen Prognosezeitraums werden bestimmte Renditen aus den bisherigen Erfahrungswerten als Bemessungsgrundlage angesetzt. Hiernach soll durch die Immobilien eine jährliche Ausschüttung von 6,2 v.H. erfolgen. Hinzu kommen Erträge aus Wertzuwächsen von 63 v.H. Für deutsche Lebensversicherungen werden Rückflüsse von insgesamt 192 v.H. und für britische von 228 v.H. avisiert. Bei den Schiffen soll die jährliche Ausschüttungen 9,7 v.H. betragen und Veräußerungsgewinne in Höhe von 56 v.H. entstehen. Die erworbenen Private Equity-Fonds sollen 74 v.H. zum Gesamtergebnis beisteuern. Diese Ergebnisse bringen je nach Progression jährliche Nachsteuerrenditen zwischen 6,8 v.H. und 7,1 v.H. Nach 17 Jahren Laufzeit sollen insgesamt Auszahlungen von rund dem doppelten Betrag der ehemaligen Einlage erfolgt sein.  

 

Steuerlich erzielt der Anleger aus den einzelnen Gesellschaftsbeteiligungen Einkünfte aus § 21 EStG (Immobilien), § 20 EStG (Private Equity) sowie § 15 EStG (Schiffe und Lebensversicherungen): 

 

  • Bei den Immobilienfonds kann es in der Investitionsphase zu leichten Verlusten kommen, die aber zügig durch Überschüsse ausgeglichen werden.
  • Bei den Schiffs-Fonds geht der Initiator davon aus, dass es sich ausschließlich um Gesellschaften handelt, die zur Tonnagesteuer gemäß § 5a EStG optiert haben. Hier ist somit nur mit minimalen positiven Einkünften zu rechnen.
  • Die Gewinne aus den Lebensversicherungspolicen sind vollständig im Inland als gewerbliche Einkünfte zu versteuern, da die Fonds ihren Sitz in Deutschland haben. Hier sind durch den Verkauf der Policen und bei Erhalt der Auszahlungssummen hohe steuerpflichtige Einnahmen zu erwarten.
  • Die Ausschüttungen der Private Equity-Fonds sind zum größten Teil als Dividenden zur Hälfte unter § 20 EStG zu erfassen. Hinzu kommen noch die Zinserträge aus der Anlage freier Liquidität.

 

Die im MDAX notierte MPC Capital AG ist ein bankenunkabhängiges Emissionshaus. Bis Juni 2005 wurden insgesamt 206 Fonds mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 11 Mrd. EUR aufgelegt. Infos: www.mpc-capital. de, Telefon: 040 38022242, E-Mail: kontakt@mpc-capital.com. 

 

Quelle: Ausgabe 02 / 2006 | Seite 137 | ID 114203