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Geschlossene Fonds - Aktuelle Freibeträge und Steuersätze jenseits der Grenze

Bei der Beteiligung an einem geschlossenen Auslandsfonds liegt das Besteuerungsrecht laut DBA nach der Freistellungsmethode in der Regel beim ausländischen Staat. Das gilt zumindest für die Länder, zu denen laufend Fondsangebote auf den Markt kommen. Im Inland erfolgt dann lediglich eine Erfassung über den Progressionsvorbehalt nach § 32b EStG. Das gilt für gewerbliche Beteiligungen auf Grund des Betriebssitzes und bei Immobilien durch die Lage des Objekts. Vorteilhaft ist, dass die einzelnen Staaten Freibeträge gewähren, die beschränkt steuerpflichtige Anleger mangels weiterer Einkünfte aus dem ausländischen Staat in voller Höhe für die geschlossenen Fonds verwenden können. Beteiligt sich auch noch der Partner, kommt sein Freibetrag separat hinzu.  

 

Freibeträge und Steuersätze im Ausland:

Land 

Freibetrag 

Steuersatz in v.H. 

USA 

3.300 USD (2.750 EUR) 

10 

Großbritannien 

5.035 GBP (7.300 EUR) 

10 

GB, Alter ab 65 

7.280 GBP (10.700 EUR) 

10 

GB, Alter ab 75 

7.420 GBP (11.000 EUR) 

10 

Österreich 

2.000 EUR 

38,3 

Polen 

650 EUR 

19 

Italien 

3.000 EUR (bis 2005) 

23 

Tschechien 

Steuer bis 252 EUR 

12 

Slowakei 

2.400 EUR 

19 

Niederlande 

Steuer bis 41 EUR 

pauschliert 

Frankreich 

25 

Kanada 

23,6 

Ungarn 

Keine Steuerpflicht des Gesellschafters 

Australien 

Keine Steuerpflicht des Gesellschafters 

 

Allerdings sind die Freibeträge für die Dauer der Fondsanlage gesichert. So plant Italien eine Streichung des Freibetrags, Österreich und die Niederlande hatten bereits Anfang 2005 Kürzungen eingeführt. 

 

 

Quelle: Ausgabe 09 / 2006 | Seite 659 | ID 113864