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Containerfonds - Steuerfreie Mieterträge von der Blumeninsel Madeira

Die Münchner DCM Deutsche Capital Management AG bietet gleich aus zwei Gründen einen interessanten geschlossenen Containerfonds an. Zum einen beträgt die Laufzeit mit fünf Jahren nur rund ein Drittel der üblichen Anlagedauer. Zum anderen bleiben die Erträge aus der Gesellschaft mit Sitz in Funchal (Madeira) steuerfrei, lediglich der heimische Progressionsvorbehalt ist zu beachten.  

 

Laut DBA steht das Besteuerungsrecht bei gewerblichen Einkünften dem Betriebsstättenstaat, also Portugal zu. Portugal verzichtet hierauf aber bis zum 31.12.2001 bei Gesellschaften, die von der EU-Sonderwirtschaftszone Madeira und Azoren aus operieren und der EU-Zonenrandförderung unterliegen. Der Fonds hat von der lokalen Regierung die Lizenz zum steuerfreien Agieren erhalten. Somit können die von der Gesellschaft erzielten Gewinne abgabefrei an deutsche Anleger überwiesen werden. In den Rahmen dieser fiskalischen Vorteile gehört auch der Verkauf der Unternehmensanteile. Zwar handelt es sich hierbei um Einkünfte einer ausländischen Gesellschaft, die dort niedrig bzw. nicht besteuert werden. Die Einkünfte unterliegen aber trotzdem nicht der Hinzurechnungsbesteuerung des AStG, weil der Containerfonds einen Geschäftsbetrieb unterhält und durch die Teilnahme am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr aktive und damit nicht schädliche Einkünfte erzielt. In Portugal sind Erbschaften und Schenkungen steuerfrei, so dass ein unentgeltlicher Übergang nur im Inland mit dem Verkehrswert erfasst wird.  

 

Der deutsche Containerfonds Madeira erwirbt zu rund 80 v.H. fabrikneue Transportcontainer, die überwiegend über fünf Jahre fest an Transport-, Logistikunternehmen und Reedereien vermietet sind. Ende 2011 werden die Behälter verkauft, die Gesellschaft aufgelöst und der verbleibene Veräußerungsüberschuss an die Beteiligten ausgekehrt. Rund 71 Mio. EUR werden in die Container investiert, davon 50 Mio. über Fremdkapital. Die Darlehen sollen bereits während der Laufzeit zu 60 v.H. getilgt werden. 

 

Der Markt für weltweit standardisierte Transportcontainer weist erstaunliche Wachstumsraten auf. Der Zuwachs übersteigt den der Weltwirtschaft um das Dreifache. Ein Grund hierfür ist der höhere Bestand an Containerschiffen und die größeren Umschlagzahlen bei den weltweit größten Seehandelshäfen.  

 

Bereits ab September 2006 erhalten Anleger vierteljährliche Ausschüttungen, die von 4 auf über 8 v.H. pro Jahr ansteigen sollen. Die Mindestzeichnungssumme liegt bei 10.000 EUR, das Agio beträgt 2 v.H. Die Auszahlungen sind bei dieser Beteiligungshöhe wie folgt geplant: 

 

September und Dezember 2006 

insgesamt 413,76 EUR 

2007 - 2010 pro Quartal 206,88 EUR 

insgesamt 3.310,04 EUR 

2011 pro Quartal 206,88 

insgesamt 827,51 EUR 

31.12.2011 Verkaufserlös 

10.072,80 EUR 

Summe der Auszahlungen 

14.624,11 EUR 

 

Der Initiator berechnet die Ausschüttungssummen im schlechtesten Fall mit 10.371 EUR und bei guter Entwicklung mit 19.821 EUR. Maßgebende Parameter sind hierbei die Miet- und Zinsentwicklung sowie die Preissituation im Jahr der Veräußerung. Die vierteljährlichen Auszahlungen kommen beim Anleger abgabenfrei und ohne Einbehalt von Quellensteuer an. Die Belastung über den Progressionsvorbehalt entspricht bei einer Beteiligung von 10.000 EUR über die gesamte Laufzeit hinweg lediglich rund 500 EUR. 

 

Die Münchner DCM AG ist ein führendes Emissionshaus im Bereich von geschlossenen Fonds, mit 2,5 Mrd. EUR Investitionsvolumen bislang aber vorwiegend im Bereich Immobilien tätig. Die bei früheren Angeboten prognostizierten Ergebnisse wurden bislang zu 99,6 v.H. erreicht. Wären nicht einige Fonds aus den neuen Bundesländern dabei, wäre die Planerreichung deutlich besser ausgefallen. Internet: www.dcm-ag.de; Telefon: 089-41609773.  

 

Quelle: Ausgabe 05 / 2006 | Seite 364 | ID 114054