09.02.2026 · Nachricht aus AK · Zivilprozessrecht
Tritt der Streitverkündungsempfänger dem Rechtsstreit bei, wird er Streithelfer. Er wird dadurch aber nicht Partei des Vorprozesses. Er muss sich nicht zur Streitverkündung erklären oder sich überhaupt am Prozess beteiligen. Der Rechtsstreit wird dann ohne Rücksicht auf ihn fortgesetzt (§ 74 Abs. 2 ZPO). Der BGH hat klargestellt: Enthält die Streitverkündungsschrift Mängel, können diese durch entsprechende Rügen der Partei geheilt werden. Ist das nicht der Fall, wird die ...
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04.02.2026 · Nachricht aus AK · Ablehnungsgesuch
Unsachliches Verhalten eines Richters kann einen Befangenheitsgrund darstellen, wenn es den Schluss auf eine Voreingenommenheit gegenüber einer Partei nahelegt. Mit Worten drückt der Richter seine Wertung aus, die eng mit der Sprache verbunden ist. Die Möglichkeit einer zurückhaltenderen Ausdrucksweise genügt zur Beanstandung nicht, denn die Sprache kann dem Richter nur in gewissen Grenzen durch andere vorgegeben werden (OLG München 26.9.25, 19 U 2796/24 e, Abruf-Nr. 250690 ).
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02.02.2026 · Fachbeitrag aus AK · Editorial
§ 49b Abs. 5 BRAO ist eine versteckte Vorschrift. Dort steht: Wollen wir ein Mandat nach dem Gegenstandswert abrechnen, müssen wir vor der Übernahme des Auftrags unsere Mandanten darauf hinweisen müssen.
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30.01.2026 · Fachbeitrag aus AK · SCHWIERIGE MANDANTEN TEIL 5
Laute Stimme, angespannter Kiefer, die Hände in den Taschen geballt, dazu Forderungen ohne Ende. Der Umgang mit aggressiven Mandanten ist anstrengend, ganz besonders für die Fachangestellten, die mehr „abbekommen“ als der Anwalt selbst. Wenn Sie die Motive des aggressiven Verhaltens verstehen, ein Pokerface aufsetzen und gezielte Kommunikationsstrategien nutzen, haben Sie gute Chancen auf einen respektvollen und produktiven Dialog mit den angriffslustigen Klienten. Wichtigste Grundlage: ...
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26.01.2026 · Fachbeitrag aus AK · Arbeitsumfeld
Mireen Lintl ( coaching-mireenlintl.de ) ist Volljuristin, Gründerin von JuraMIND® und zertifizierter Life- & Business Coach. Sie hat sich seit Jahren einen Namen als Expertin im Coaching in der juristischen Ausbildung gemacht. Ihr Angebot bei JuraMIND® reicht von Lernstrategien und mentaler Stärke in Studium und Referendariat über Onlinekurse und Kooperationen mit Universitäten. Hinzu kommen Coachings für juristische Berufsgruppen. Ein Gespräch mit Frau Lintl führt mitten in die Welt ...
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23.01.2026 · Nachricht aus AK · Archivierung
Ihre Aktenablage muss „revisionssicher“ sein. Die Anforderungen dafür ergeben sich im Wesentlichen aus § 50 BRAO, den steuerrechtlichen Ordnungsvorschriften der §§ 146, 147 AO sowie den Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form (GoBD). Ergänzend sind die Vorgaben des Datenschutzrechts, insbesondere Art. 5, 24 und 32 DS-GVO, zu beachten.
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21.01.2026 · Fachbeitrag aus AK · Aufbewahrungsfristen 2026
Anwälte müssen Handakten und Dokumente der Buchhaltung müssen unterschiedlich lange aufbewahren. Bereits seit dem 1.1.25 gilt die verkürzte Frist für Buchungsbelege. Dieser Beitrag erklärt, was Sie nun genau wann entsorgen dürfen und warum die Vernichtung von Datenträgern in Eigenregie keine geeignete Lösung ist.
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19.01.2026 · Nachricht aus AK · Pflichtverteidigerbestellung
Das OLG Dresden stärkt Verteidigern den Rücken und betont das Unverzüglichkeitsgebot: Seit der Gesetzesnovelle und StPO-Anpassung vom 10.12.19 ist dem Beschuldigten auf Antrag unverzüglich ein Verteidiger zu bestellen. Geschieht dies nicht bzw. bleibt eine Behörde passiv, kann der Verteidiger (rückwirkend) beigeordnet werden (3.8.25, 4 Ws 2/21, Abruf-Nr. 250127 ).
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16.01.2026 · Fachbeitrag aus AK · Expertenstatus
Ein gelungener Fachvortrag ist mehr als die reine Wissensvermittlung. Er ist eine Bühne, auf der Sie sich als Experte präsentieren, Ihr Fachwissen verständlich aufbereiten und eine nachhaltige Wirkung hinterlassen können – bei Mandanten, Kollegen und potenziellen Geschäftspartnern. Die Fähigkeit, komplexe juristische Inhalte klar und überzeugend zu präsentieren, ist ein wesentlicher Baustein für Ihren beruflichen Erfolg. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie einen Fachvortrag so ...
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14.01.2026 · Nachricht aus AK · Fristenkontrolle
Der Anwalt muss die Handakten überwachen, die ihm zwecks Fertigung der Berufungsschrift vorgelegt werden. Diese Kontrolle umfasst die Prüfung, ob die Berufungsfrist und auch Berufungsbegründungsfrist zutreffend notiert sind. Hat er dies nicht kontrolliert, ist ihm eigenes Verschulden vorzuwerfen, welches der Partei zugerechnet wird. Eine Wiedereinsetzung in den vorherigen Stand kann daher nicht erfolgen. Der BGH hat damit seine bisherige Rechtsprechung zusammengefasst und konkretisiert ...
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