30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Bilanz
Für die gezahlte Kfz-Steuer ist gewinnerhöhend ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (aRAP) zu bilden, soweit die Steuer auf die voraussichtliche Zulassungszeit des Fahrzeugs im folgenden Wirtschaftsjahr entfällt. Es handelt sich nämlich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag für einen späteren Aufwand. Dabei ist es nach dem Bundesfinanzhof unerheblich, dass der Steuer keine direkte Gegenleistung gegenübersteht. Es kommt nämlich allein darauf an, dass die Kfz-Steuer zeitbezogen auf die Dauer der Zulassung ...
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Grundsteuer
Trotz verfassungsrechtlicher Zweifel hat der Bundesfinanzhof (BFH) die sogenannte Einheitsbewertung des Grundvermögens bislang als verfassungsgemäß beurteilt. Nun hat er aber darauf hingewiesen, dass es nicht mit dem ...
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Vermietung und Verpachtung
Besteht zwischen den Mitgliedern einer Erbengemeinschaft sowohl Uneinigkeit über die künftige Verwendung der Immobilie als auch über die Art der möglichen Mieter, fehlt es am gemeinschaftlichen Willen, Einkünfte zu ...
30.09.2010 · Fachbeitrag ·
Kfz-Kosten
Fahrtenbücher mit geringen Fehlern werden steuerlich anerkannt. Treten jedoch bei einer Vielzahl von Eintragungen in einer gewissen Regelmäßigkeit und Ähnlichkeit Fehler auf und ergeben sich zudem zu den Tankbelegen offenkundige Widersprüche, so ist das für das betreffende Kalenderjahr geführte Fahrtenbuch insgesamt als nicht ordnungsgemäß zu verwerfen.
01.09.2010 · Fachbeitrag ·
Apothekenmanagement
Sollte eine Krankenkasse Rechnungen der Apotheke kürzen, ist es für die betroffenen Apotheker/innen hilfreich, die einschlägigen konkreten (vertraglichen oder gesetzlichen) Bestimmungen zu kennen. Nur mit ...
01.09.2010 · Fachbeitrag ·
Berufsrecht
Als Apotheker/in ist ungeeignet, wer Verschreibungspflichtregeln und gesundheitliche Gefahren offensichtlich ignoriert, denen mit der Anbindung an eine ärztliche Verschreibung Rechnung getragen werden soll.
01.09.2010 · Fachbeitrag ·
Arzneimittelrecht
Umstritten ist bisher, inwieweit wirkstoffgleiche Arzneimittel im Rahmen der aut-idem-Regelung ausgetauscht werden dürfen. Dabei geht s um die Fragen der Wirkstoffdefinition des Gesetzes und der Äquivalenz des Indikationsbereichs der in Konkurrenz stehenden Arzneimittel. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat nun der vom Bundesgesundheitsministerium sowie den Krankenkassen vertretenen Auffassung eine Absage erteilt, für eine Substitution genüge die Übereinstimmung in einer einzigen Indikation.