19.04.2013 · Fachbeitrag ·
Einkommensteuer
Bei Scheckzahlung gilt die Zahlung erst drei Tage nach dem Eingang des Schecks bei der Bank als entrichtet (§ 224 Abs. 2 Nr. 1 HS 2 Abgabenordnung [AO]). Geht der Scheck verspätet ein und schreibt die Bank dem Finanzamt den Betrag jedoch bereits am Fälligkeitstag gut, kann dennoch ein Säumniszuschlag erhoben werden (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 28.8.2012, Az. VII R 71/11, Abruf-Nr. 123525 ).
19.04.2013 · Fachbeitrag ·
Werbungskosten
Legt ein Arbeitnehmer den Hin- und den Rückweg von der Wohnung zur Arbeitsstätte nicht am gleichen Tag zurück, kann er nicht die volle Entfernungspauschale beanspruchen. Die Pendler- oder Entfernungspauschale kann ...
18.04.2013 · Fachbeitrag ·
Betriebsprüfung
Weil die staatlichen Kassen ziemlich leer sind, sind die Betriebsprüfer in der Pflicht, noch effektiver zu prüfen. So soll sich die Betriebsprüfung mehr als bisher auf Sachverhalte beschränken, die zu endgültigen ...
26.03.2013 · Fachbeitrag ·
Familienförderung
Befindet sich ein volljähriges und verheiratetes Kind in einer erstmaligen Berufsausbildung, besteht seit dem Jahr 2012 ein Kindergeldanspruch der Eltern unabhängig von den eigenen Einkünften des Kindes und von einer typischen Unterhaltssituation gegenüber dessen Ehegatten (Finanzgericht [FG] Münster, Urteil vom 30.11.2012, Az: 4 K 1569/12 Kg, Abruf-Nr. 130085 ). Damit widerspricht das FG Münster einer bundesweit geltenden Verwaltungsanweisung (DA 31.2.2 FamEStG).
26.03.2013 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Kein dem Lohnsteuerabzug unterliegender Arbeitslohn von dritter Seite liegt vor, wenn Mitarbeiter eines Krankenhauses bei Apothekenartikeln Preisvorteile von einem Unternehmen erhalten, das auch ihren Arbeitgeber ...
26.03.2013 · Fachbeitrag ·
Bewirtungskosten
Bei Gaststättenbewirtungen über 150 Euro ist zwingend darauf zu achten, dass der Name des bewirtenden Steuerpflichtigen durch den Gaststätteninhaber oder seinen Bevollmächtigten auf der Rechnung vermerkt wird.
26.03.2013 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Durch Erlass des Bundesministeriums für Finanzen vom 21. November 2012 dürfen ausländischen Versandapotheken die Vereinfachungsregelung des Abschnitts 1a 2 Abs. 14 („Innergemeinschaftliches Verbringen“) des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses (UStAE) ab dem 1. April 2013 nicht mehr anwenden, da dies dann nur noch bei Beförderungsfällen und nicht länger bei Versendungsfällen möglich ist. Folglich besteht für diese Arzneimittelabgaben dann die Steuerpflicht des Kostenträgers. Welche praktischen ...