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·Fachbeitrag ·Vollstreckungsrecherche

In aller Munde: Was ist eigentlich Pinterest?

| Pinterest (www.pinterest.com) ist ein soziales Netzwerk zum Verlinken von Bildern und Videos (virtuelle Pinnwand). Ergänzende Texte können zwar veröffentlicht werden, sind jedoch auf 500 Zeichen begrenzt. Auf dem eigenen Profil (Pinboard) können zwar eigene Aufnahmen hochgeladen werden, in erster Linie dominieren aber aus dem Internet herausgepickte, interessante Bilder, die „gepinnt“ werden, was begrifflich mit einem „Posting“ auf Facebook zu vergleichen ist. Auch dieses soziale Netzwerk lässt sich zur Schuldnersuche nutzen. Hier das Wichtigste in Kürze. |

 

Ein Blick auf Pinterest zeigt: Bilder und Videos aus den Bereichen Musik, Kunst und vor allem Mode dominieren. Viele Mitglieder bekunden dort ihr Interesse an Einkaufsmöglichkeiten und Produkten, was sich an den kurzen Kommentaren anderer Community-Mitglieder erkennen lässt. Gefällt ein Bild, kann es durch einen „Repin“ auf dem eigenen Profil aufgenommen werden. Gesammelte Bilder werden automatisch geordnet und in übersichtlichen Galerien dargestellt.

 

Das Netzwerk wächst rasant n- obwohl bislang noch in der Startphase befindlich und bislang nur auf Einladung zugänglich - und zählt bereits aktuell zu den 80 meistbesuchten Websites der Welt. Versierte Schuldner weichen erfahrungsgemäß auf solche neuen Netzwerke aus, um den „Geheimtipp-Status“ auszunutzen (Bilder-Kollektionen mit pfändbarer Habe, Verkaufsartikel bei eigenem Gewerbe etc.). Registrierung und Bedienung sind außerordentlich einfach. Experten rechnen daher mit einem enormem Mitgliederzuwachs in den nächsten Monaten.

 

Der Erfolg hat Nachahmer auf den Plan gerufen, u.a. www.sworly.com (Musikcover und Videos), www.pinstyle.com, www.trippy.com, www.gtrot.com (Tourismus, Städte, Reisen und Wanderungen) oder www.gentlemint.com (Fokus auf Männerhobbys wie Sport, Technik und Unterhaltungselektronik). Beziehen Sie diese Portale mit ein, sofern Ihr Schuldner „Schnittmengen“ mit deren Schwerpunktthemen aufweist.

 

PRAXISHINWEIS | Der Twitter-Funktion ähnlich können Sie auf „Pinterest“ Mitgliedern „folgen“. Haben Sie informative Fotos entdeckt, können Sie leicht dem „verdächtigen“ Mitglied auf den Fersen bleiben und neue „Pins“ auswerten. Sparen Sie Zeit: Nutzen Sie die Suche nach Rubriken (auf der Website unterhalb des Pinterest-Schriftzuges Menü „Everything“ anwählen).

Weiterführende Hinweise

  • Metadaten recherchieren und so Vollstreckungserfolge sichern, VE 12, 86
  • Schuldnersuche im Internet: Diese Websites führen Sie zum Vollstreckungserfolg, VE 10, 149, 167
Quelle: Ausgabe 06 / 2012 | Seite 91 | ID 33536620