29.09.2026 · Fachbeitrag aus VE · Zwangsvollstreckungsformulare
Eine Never-Ending-Story: Das Chaos um die neuen amtlichen Zwangsvollstreckungsformulare. Zum 1.10.26 sollen Sie Pflicht sein. Aber nach wie vor herrscht Unsicherheit. Jetzt kommt auch noch hinzu, dass die vom BMJV zur Verfügung gestellten editierbaren Formulare nicht auf aktuellem Stand sind. Darum heißt es jetzt besonders aufgepasst!
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28.09.2026 · Nachricht aus VE · IWW-Webinare
Mit den IWW-Webinaren können Sie sich nicht nur bequem online fortbilden.
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28.09.2026 · Nachricht aus VE · Zustellung
Will ein Anwalt eine vollstreckbare Ausfertigung elektronisch von Anwalt zu Anwalt per beA zustellen, darf er den Papier-Titel zwar einscannen. Die Datei muss dann aber zwingend elektronisch signiert sein, sonst ist die Zustellung unzulässig, so das LAG Hamm (30.4.26, 9 Ta 40/26, Abruf-Nr. 254644 ).
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28.09.2026 · Nachricht aus VE · Verzugszinsen
Der Basiszinssatz des BGB ist zum 1.7.26 auf 1,52 % gestiegen. Die Verzugszinsen für Verbraucher (§ 288 Abs. 1 BGB) liegen bei 6,52 % und die für den unternehmerischen Geschäftsverkehr (§ 288 Abs. 2 BGB) bei 10,52 %.
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28.09.2026 · Fachbeitrag aus VE · Vollstreckung des hilfsweisen Geldersatzanspruchs vor Rechtskraft
Ein Urteil kann vorläufig vollstreckbar sein und eine Geldforderung enthalten, die vor Eintritt der Rechtskraft nicht vollstreckt werden kann. Genau diese Konstellation entsteht, wenn der Schuldner zunächst zur Herausgabe einer Sache verurteilt wird, ihm hierfür eine Frist „ab Rechtskraft“ gesetzt und für den Fall der Nichtherausgabe anschließend ein Geldbetrag zugesprochen wird. Die vom Gläubiger geleistete Sicherheit nach § 709 ZPO beseitigt zwar das Vollstreckungshindernis der ...
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28.09.2026 · Urteilsbesprechung aus VE · Nachlassvollstreckung
Die gesetzliche Prozessstandschaft nach § 2039 BGB ermöglicht es einzelnen Miterben, Nachlassforderungen für die gesamte Erbengemeinschaft einzuklagen. Oft wird jedoch im Urteilstenor lediglich eine Leistung „an die Erbengemeinschaft nach dem Tod des …“ ausgesprochen. Eine aktuelle Entscheidung des LG Lübeck zeigt die erhebliche Gefahr dieser Gestaltung: Ein obsiegendes Urteil kann trotz erteilter Vollstreckungsklausel wertlos sein, wenn aus dem Tenor nicht hervorgeht, wer die ...
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28.09.2026 · Urteilsbesprechung aus VE · Zwangsversteigerungsverfahren
Die Abtretung (Zession) von Rückgewähransprüchen an Sicherungsgrundschulden gehört zu den gebräuchlichen Gestaltungsmitteln der Kreditsicherungs- und Vollstreckungspraxis. Oft erfolgt die Zession im Vorfeld oder während eines laufenden Zwangsversteigerungsverfahrens, um dem Erwerber der Rückgewährposition eine Einflussnahme auf das Verfahren und letztlich eine Teilhabe am Verwertungserlös zu ermöglichen. Dabei wurde überwiegend angenommen, der Zessionar könne durch Anmeldung seines ...
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21.09.2026 ·
Sonderausgaben aus VE · Downloads · Pfändung
Das Gesetz zur weiteren Digitalisierung der Zwangsvollstreckung wird bald in Kraft treten. Die Verunsicherung in der Rechtspraxis ist groß: Welche Anträge müssen künftig elektronisch gestellt werden? Wie lassen sich PfÜB digital korrekt stellen? Welche technischen Voraussetzungen sind erforderlich? Wie wird die Kommunikation mit Gerichten und Gerichtsvollziehern rechtssicher abgewickelt?
Direkt nutzbare Antworten - nicht nur - auf diese Fragen liefert die Sonderausgabe.
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21.09.2026 · Urteilsbesprechung aus VE · Unterhaltspfändung
Der BGH vollzieht eine wichtige Kehrtwende: Gerade bei der privilegierten Pfändung wegen Unterhaltsforderungen nach § 850d ZPO kommt es entscheidend darauf an, welcher Betrag dem Schuldner als notwendiger Unterhalt verbleiben muss. Besonders lukrativ erschien bislang die Konstellation, dass der Schuldner mit einem gut verdienenden Ehegatten zusammenlebt. Nach der bisherigen Rechtsprechung des BGH (VE 13, 95) konnte dessen Einkommen bei der Bestimmung des notwendigen Unterhalts berücksichtigt ...
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18.09.2026 · Fachbeitrag aus VE · Unterhaltsvollstreckung
Dynamische Unterhaltstitel gehören zum Standard der familienrechtlichen Praxis. Sie weisen keinen festen Eurobetrag aus, sondern knüpfen an den jeweiligen Mindestunterhalt nach § 1612a BGB an und sehen regelmäßig eine Anrechnung des hälftigen Kindergelds vor. Gerade hierin liegt jedoch eine erhebliche Fehlerquelle: Da sich Mindestunterhalt, Kindergeld und altersabhängige Tabellenstufen ändern können, ist es vor jeder Vollstreckungsmaßnahme erforderlich, die titulierte Forderung ...
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