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17.11.2020 · Fachbeitrag · Der praktische Fall

Vollstreckung aus Insolvenztabelle: Kosten der Forderungsanmeldung und Neuzinsen

| Die Redaktion erreichte folgender Fall: Der Gläubiger hat seine Forderung zur Insolvenztabelle angemeldet. Dem Schuldner wurde die Restschuldbefreiung versagt. Der Gläubiger lässt sich daraufhin einen vollstreckbaren Auszug aus der Insolvenztabelle erteilen (§ 201 Abs. 1 InsO) und beauftragt den Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung. Neben der titulierten Hauptforderung aus der Insolvenztabelle macht der Gläubiger weiterhin die Kosten für die Anmeldung zur Insolvenztabelle (1,0-Verfahrensgebühr gemäß Nr. 3317 VV RVG) als notwendige Kosten der Zwangsvollstreckung sowie Zinsen aus dem Ursprungstitel (VB) ab Insolvenzeröffnung geltend. Der Gerichtsvollzieher lehnt dies ab. Begründung: Diese Kosten hätten bereits beim Insolvenzgericht zur Tabelle angemeldet werden müssen. Zu Recht? |