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21.11.2017 · Fachbeitrag · Anwaltshaftung

Anwälte müssen auf insolvenzrechtliche Anfechtbarkeit hinweisen

| Zahlungsvereinbarungen spielen in der Zwangsvollstreckung eine wichtige Rolle. Gerät jedoch der Schuldner in die Insolvenz, führt dies regelmäßig dazu, dass der Insolvenzverwalter die Zahlungen des Schuldners an den Gläubiger anficht (vgl. §§ 129 ff. InsO), um diese für die Masse zu vereinnahmen. Folge: Der Gläubiger muss seine Forderung zur Insolvenztabelle anmelden und darauf hoffen, dass er eine – wenn überhaupt – geringe Quote erhält. Der BGH hat in diesem Zusammenhang jetzt entschieden, dass der mit der Durchsetzung einer Forderung beauftragte Rechtsanwalt verpflichtet sein kann, den Mandanten auf die insolvenzrechtliche Anfechtbarkeit freiwilliger Zahlungen des Schuldners und das hiermit verbundene Ausfallrisiko hinzuweisen. |