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25.08.2017 · Fachbeitrag · Vermögensabschöpfung

Neue Möglichkeiten für Geschädigte von Eigentums- und Vermögensdelikten

| Seit dem 1.7.17 gilt das neue Recht der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung. Eines der Hauptziele: Das als kompliziert geltende alte Recht zur sog. Rückgewinnungshilfe soll vereinfacht werden und Opfer von Straftaten sollen eine einfache Möglichkeit erhalten, entschädigt zu werden. Im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage ist jetzt ein Opferentschädigungsverfahren zwingend. Für Geschädigte kann es so entbehrlich sein, einen gesonderten Zivilprozess zu führen. Hierzu wurde ein neues, eigenständiges Entschädigungsverfahren geschaffen (§§ 459g ff. StPO), das grundsätzlich auch für vor dem 1.7.17 begangene Taten gilt. Ausnahme: Es existiert bereits eine erstinstanzliche Entscheidung (§ 316h EGStGB; § 14 EGSTPO). |