02.05.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Der neue UmwandlungssteuerErlass
In GStB 3/2025 sind die sich aus dem UmwSt-Erlass 2025 sowie aus dem JStG 2024 ergebenden Folgen für die Umwandlung einer mittelständischen GmbH in ein Personenunternehmen erörtert worden (vgl. Ott, GStB 25, 103). Doch auch für den Bereich der Einbringung in eine Kapitalgesellschaft nach den §§ 20 ff. UmwStG sieht der UmwSt-Erlass 2025 wichtige Änderungen vor. Die für die Praxis bedeutsamen Aussagen zur Einbringung eines Personenunternehmens in eine GmbH nach § 20 UmwStG werden ...
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28.12.2025 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Vorkaufsrecht
§ 577 BGB (bzw. § 570b Abs. 1 S. 1 BGB a. F.) gibt dem Mieter von Wohnraum zum Schutz vor Verdrängung ein gesetzliches, schuldrechtliches Vorkaufsrecht. Kann der Vorkaufsverpflichtete seine Eigentumsverschaffungspflicht aus dem durch die Ausübung des Vorkaufsrechts zustande gekommenen Kaufvertrag nicht (mehr) erfüllen, weil er es bereits dem „Dritten“ übertragen hat, so macht er sich schadenersatzpflichtig. Der BGH musste entscheiden, ob ein Verkauf an einen „Dritten“ i. S. d.
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28.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Feststellungsverfahren
Die Entstrickungs- bzw. Wegzugsbesteuerung – kombiniert mit einer
zwischengeschalteten Personengesellschaft – wirft in der Praxis immer wieder materiell- und verfahrensrechtliche Fragen auf. Diese Fallstudie zeigt, welche Besteuerungsgrundlagen in die gesonderte und einheitliche Feststellung (§ 179 Abs. 1, 2 S. 1 u. 2 AO, § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 Buchst. a) AO) der zwischengeschalteten Personengesellschaft aufzunehmen sind und wie ihre gewerbliche Prägung die steuerliche ...
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften
Sollen GmbH-Anteile veräußert werden, ist in der Praxis stets ein Blick „in den zeitlichen Rückspiegel“ erforderlich. Zu prüfen ist, ob diese Anteile noch der siebenjährigen Sperrfrist nach § 22 UmwStG unterliegen, weil z. B. ein Betrieb oder Mitunternehmeranteile in die GmbH nach § 20 UmwStG unter Ansatz der Buch- oder Zwischenwerte eingebracht worden sind. In diesen Fällen entsteht rückwirkend ein steuerpflichtiger Einbringungsgewinn I. Eine solche Sperrfristverletzung kann ...
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Finanzierung
Beim Kauf einer Immobilie ist die Frage der Finanzierung eine der wichtigsten Kernelemente. Häufig erfolgt diese in Form von Fremdkapitalaufnahme über eine Bank. Nun hat die Investition in Immobilien durch allgemein gestiegene Grundpreise gepaart mit einem höheren Zinsumfeld an Rentabilität eingebüßt. Jedoch befreit die Finanzierung über die sog. „Seller Finance“, zu Deutsch Verkäuferdarlehen, nicht nur vom Weg zur Bank und der darauffolgenden Bonitätsprüfung, sondern bietet auch ...
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30.10.2024 ·
Sonderausgaben aus ErbBstg Erbfolgebesteuerung · Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer · Nachfolgeplanung
Die Güterstandsschaukel ist ein äußerst populäres Gestaltungsmittel in der Nachfolgeplanung. Dabei ist der Anwendungsbereich der Güterstandsschaukel nicht auf die steuerliche Gestaltungsberatung beschränkt. Auch in anderen Rechtsgebieten wird auf diese Gestaltungsform immer wieder zurückgegriffen. In dieser Sonderausgabe wird das Gestaltungsmodell auf den Prüfstand gestellt und zu aktuellen Ausgestaltungsfragen Stellung genommen.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Praxisführung professionell · Arbeitsrecht
Urlaubsansprüche verfallen nicht, wenn der Arbeitsvertrag einen Verfall ausschließt. Dies gilt selbst dann, wenn eine tarifliche Lösung und das
Gesetz etwas anderes vorsehen (Bundesarbeitsgericht [BAG], Urteil vom 15.07.2025, Az. 9 AZR 198/24).
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28.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Einkommensteuer
Die in der Schweiz geleisteten Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung sind nach Auffassung des FG Baden-Württemberg als Beiträge i. S. v. § 10 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a) EStG zu berücksichtigen – unabhängig davon, ob und in welcher Höhe sie im Einzelfall rentenbildend sind. Für den Sonderausgabenabzug unterliegen sie denselben Höchstbetragsberechnungen wie die zur inländischen Rentenversicherung geleisteten Beiträge. Diese Auffassung ist nicht zwingend (FG Baden-Württemberg ...
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03.12.2025 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Betriebsprüfung
„Eine Diskothek ist kein Restaurant“: In einer Diskothek wurden die Kassen für die Getränkeumsätze nicht ordnungsgemäß geführt. Deshalb erfolgten Hinzuschätzungen, bei denen die Rohgewinnaufschlagsätze der amtlichen Richtsatzsammlung des BMF für Gastronomiebetriebe zugrunde gelegt wurden. Diese Vorgehensweise wurde nun vom BFH (18.6.25, X R 19/21, Abruf-Nr. 250345 ; Pressemitteilung Nr. 60/25 vom 25.9.25) kritisiert. Gegenüber dem äußeren Betriebsvergleich haben laut BFH ...
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28.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Einkommensteuer
Unterkunftskosten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung im Ausland sind grundsätzlich in notwendiger Höhe abziehbar. Bei Entsendungen entstehen oft hohe Kosten für die Zweitwohnung im Ausland. Ein aktuelles BFH-Urteil zeigt: Kosten für eine Dienstwohnung im Ausland, die der Dienstherr für Zwecke des Mietzuschusses nach § 54 Bundesbesoldungsgesetzes als notwendig anerkennt, sind in tatsächlicher Höhe als Unterkunftskosten im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung abzugsfähig.
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28.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Wegzugsbesteuerung
Die Wegzugsbesteuerung nach § 6 AStG nimmt in der Steuerberatungspraxis, aber ebenso in der wissenschaftlichen Diskussion einen zunehmend breiten Raum ein. Dies gilt insbesondere seit der deutlichen Verschärfung der Norm durch das ATADUmsG vom 25.6.21 (BGBl I 21, 35) für Wegzüge ab dem 1.1.22 in EU- bzw. EWR-Staaten. Zu drei auch für die deutsche Besteuerung zentralen Fragen zur Exit Tax hat nunmehr das polnische Wojewodschaftsverwaltungsgericht (Wojewódzki Sąd Administracyjny, kurz: ...
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27.09.2024 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Der praktische Fall
Aufgrund der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Mobilität steht die Wegzugsbesteuerung immer Stärker im Fokus des Gesetzgebers und der Finanzverwaltung. Während die Tatbestandsvoraussetzungen und Rechtsfolgen des § 6 AStG im Grunde klar sind, bergen sie im Detail doch eine Reihe von Fallstricken. Die Veröffentlichung der „Grundsätze zur Anwendung des Außensteuergesetzes“ durch die Finanzverwaltung gibt Anlass, wichtige Fallstricke für die Beratungspraxis zu diskutieren.
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15.04.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Werbungskosten
Die Zuführung von Hausgeldzahlungen eines Wohnungseigentümers zur Erhaltungsrücklage einer Wohnungseigentümergemeinschaft rechtfertigt auch unter Beachtung der seit dem 1.12.20 geltenden Neuregelungen im Wohnungseigentumsgesetz keinen Werbungskostenabzug bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung. Der hierfür erforderliche Veranlassungszusammenhang zur Vermietungstätigkeit besteht erst dann, wenn und soweit die Wohnungseigentümergemeinschaft die zurückgelegten Mittel für ...
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22.02.2023 ·
Sonderausgaben aus ErbBstg Erbfolgebesteuerung · Downloads · Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer
Mit dem Jahressteuergesetz 2022 (Drs. 20/3879) sind unter anderem einige Bestimmungen des Bewertungsgesetzes zur Bewertung von Grundstücken überarbeitet und neu gefasst worden. Die im BewG vorgenommenen Änderungen, die für viele Grundstückseigentümer etwas überraschend auf den Weg gebracht worden sind und je nach Fallkonstellation zu einer deutlichen Anhebung der Grundbesitzwerte führen können, sind am 2.12.22 vom Deutschen Bundestag beschlossen und vom Bundesrat am 16.12.22 abgesegnet worden. Gemäß § 265 Abs. 14 BewG gelten die Änderungen für Bewertungsstichtage nach dem 31.12.22. Sie sind somit für alle nach dem 31.12.22 eingetretenen oder eintretenden Erbfälle sowie für alle nach dem 31.12.22 ausgeführten Schenkungen anzuwenden.
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22.10.2025 ·
Downloads allgemein aus RVGprof RVG professionell
Zum 1.6.25 ist das Gesetz zur Neuregelung der Vormünder- und Betreuervergütung und zur Entlastung von Betreuungsgerichten und Betreuern sowie zur Änderung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes und des Justizkostenrechts (Kosten- und Betreuervergütungsrechtsänderungsgesetz 2025 – KostBRÄG 2025, BGBl 25 I Nr. 109) in Kraft getreten. Es hat für Anwälte einige wichtige Änderungen mit sich gebracht. Für die Anwaltschaft stellt sich mittlerweile vermehrt die Frage, wann nach neuem Recht abzurechen ist und wann noch altes Recht anzuwenden ist. Gleiches gilt im Hinblick auf die Gerichtskosten.
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