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12.08.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 50d EStG

BFH beendet analoge Anwendung des
§ 50d Abs. 1 S. 2 EStG a. F. bei
unzutreffendem Lohnsteuereinbehalt

Auch wenn der Arbeitgeber abkommenswidrig oder trotz fehlender beschränkter Steuerpflicht materiell-rechtlich zu Unrecht Lohnsteuer einbehält und abführt, steht dem Arbeitnehmer ein (Lohnsteuer-)Erstattungsanspruch in analoger Anwendung des § 50d Abs. 1 S. 2 EStG a. F. nicht zu. Die bisherigen Grundsätze zur analogen Anwendung des § 50d Abs. 1 S. 2 EStG a. F. in den vorgenannten Fällen sind aus Gründen des Vertrauensschutzes weiter anzuwenden, sofern entsprechende ...  > lesen

12.08.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · § 3d UStG

Falsche USt-IdNr. beim Wareneinkauf führt zu Recht zur „Straferwerbsteuer“

Die Verwendung der USt-IdNr. des Mitgliedstaats der Registrierung für eine Bestellung, die eine Warenbewegung vom Mitgliedstaat der Registrierung in einem anderen EU-Mitgliedsstaat auslöst, führt im Mitgliedstaat der Registrierung zu Recht zu einer Erwerbsbesteuerung ohne Vorsteuerabzug.  > lesen

30.09.2026 · Downloads allgemein aus AAA Abrechnung aktuell · Downloads · Kassenabrechnung

EBM: Bewertung haus- und kinderärztlicher Leistungen 2026 und 2027

Das Dokument listet die wichtigsten EBM-Abrechnungspositionen für Hausärzte sowie für Kinder- und Jugendärzte auf. Die Liste enthält für jede Abrechnungsposition die Bewertung in Punkten sowie die damit verbundenen Eurowerte für 2026 (Orientierungspunktwert 2026: 12,7404 Cent) und für 2027 (Orientierungspunktwert 2027: 13,0207 Cent). > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Rechtsprechungsüberblick

Geklärte und weiterhin strittige Rechtsfragen zur Reinvestitionsrücklage nach § 6b EStG

§ 6b EStG zählt zu den bedeutendsten Gestaltungsinstrumenten des Ertragsteuerrechts. Die Vorschrift ermöglicht es, Veräußerungsgewinne aus bestimmten Anlagegütern zunächst steuerneutral zu behandeln und den Gewinn entweder auf ein begünstigtes Reinvestitionswirtschaftsgut zu übertragen oder für einen begrenzten Zeitraum in einer gewinnmindernden Rücklage zu erfassen. Die Besteuerung der stillen Reserven kann mit diesem „Steuerstundungsmodell“ auf einen späteren Zeitpunkt ... > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umsatzsteuer

Geschäftsveräußerung im Ganzen: Risiken und Gestaltungsansätze für die Praxis

Ob eine Transaktion als Geschäftsveräußerung im Ganzen (GiG) zu qualifizieren ist, hat häufig erhebliche finanzielle Bedeutung. Die Folgen einer Fehlbeurteilung reichen von USt-Nachforderungen über Liquiditätsbelastungen bis hin zu unerwarteten Vorsteuerberichtigungen. Besondere Bedeutung hat die GiG bei Unternehmensverkäufen, Umstrukturierungen, Asset Deals, Grundstückstransaktionen, Betreiberstrukturen und konzerninternen Neuordnungen. Der BFH hat die Anforderungen zuletzt weiter ...  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Zweites Quartal 2026

FG-Rechtsprechung kompakt: Die Top 10 für die Gestaltungsberatung

Wie gewohnt haben wir für das zweite Quartal 2026 wieder die veröffentlichten FG-Entscheidungen gesichtet, die besonders praxisrelevanten Entscheidungen ausgewählt und um erste Hinweise für die Gestaltungs- und Abwehrberatung ergänzt.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsausgaben

Aktueller „Dauerbrenner“ beim Profifußball: Steuerliche Einordnung von Handgeldern für die Unterzeichnung von..

Handgeldzahlungen an Lizenzspieler anlässlich der Unterzeichnung von Arbeitsverträgen sind mittlerweile gängige Praxis im Profifußball. Nachdem das FG München (17.4.23, 7 K 414/22) noch entschieden hatte, dass solche Handgelder als Betriebsausgaben sofort abzugsfähig und nicht als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) auf die Vertragslaufzeit zu verteilen sind, hat der BFH die Weichen für die künftige bilanzsteuerrechtliche Behandlung solcher Handgelder im Profifußball neu gestellt ...  > lesen

12.08.2026 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Auftragsrecht

Darlegungs- und Beweislast für die
Verwendung überlassener Geldmittel

Immer mehr Menschen geben gesparte Geldmittel in eine Vermögensverwaltung. Diese investiert das Geld meist sukzessive. Das führt angesichts der Dynamik der Vermögensanlage und der Veränderlichkeit des Wertes der Anlagen zu der Frage, wie die Rechnungslegung und Kontrolle erfolgt. Diese Frage hat nicht nur materiell-rechtliche, sondern auch prozessuale Aspekte, mit denen sich jüngst der BGH beschäftigt hat.  > lesen

08.09.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · ABC der Abrechnung

„S“ – Schlafstörungen

Der Patient (64 Jahre) klagt bei seinem Hausarzt, dass er sich schon seit einigen Monaten morgens nicht mehr richtig ausgeschlafen fühlt, ohne dass er seinen Lebensstil und Lebensrhythmus verändert habe. Zudem habe er bemerkt, dass er bei Spaziergängen, vorwiegend wenn es bergauf geht, etwas schlechter Luft bekommt und immer wieder auch husten muss.  > lesen

17.06.2026 · Fachbeitrag aus Verkehrsrecht aktuell · Rotlichtverstoß

So überprüfen Sie das Urteil wegen eines Rotlichtverstoßes

Rotlichtverstöße haben wegen des ggf. drohenden Fahrverbots erhebliche Bedeutung in der Praxis. Daher stellen wir Ihnen die Anforderungen an ein amtsgerichtliches Urteil vor, in dem der Betroffene wegen eines Rotlichtverstoßes verurteilt wurde. Diese sind teilweise recht hoch. Die folgende Checkliste zeigt, worauf Sie als Verteidigerin oder Verteidiger achten müssen.  > lesen

17.09.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Familienstiftung

BFH: Vergleichspreise der Gutachterausschüsse als faktische Bewertungsgrenze

Die von den Gutachterausschüssen ermittelten Vergleichspreise für Immobilien sind bindend, solange keine Fehler substanziiert vorgetragen oder offensichtlich sind. Finanzgerichte dürfen die mitgeteilten Werte ohne weitere Sachaufklärung übernehmen. Mit dieser Entscheidung hat der BFH seine bisherige Linie fortgeschrieben und das Rechtsschutzrisiko stärker auf den Steuerpflichtigen verlagert. Für Familienstiftungen ist dies wegen des Ersatzerbschaftsteuer-Stichtags alle 30 Jahre besonders ...  > lesen

16.09.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Schwierige Mandanten Teil 9

Der Unzuverlässige: So klappt die Zusammenarbeit mit unbeständigen Mandanten

Unzuverlässige Mandanten stellen die Nerven von Rechtsanwälten regelmäßig auf die Probe, indem sie benötigte Informationen nicht oder nicht rechtzeitig liefern, Gutachten erst kurz vor Fristablauf lesen und dann schnell noch zahlreiche Korrekturen anfordern. Auch Unpünktlichkeit erschwert eine produktive Zusammenarbeit nachhaltig. In Teil 9 dieser Beitragsserie verraten wir Ihnen praxiserprobte Tricks und Strategien, um selbst mit dem unzuverlässigsten Mandanten vernünftig ...  > lesen

26.08.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Zahntechnik

BEL im Praxislabor (2): Typische Fehler in der Dokumentation und der Materialerfassung

Viele Fehler in der zahntechnischen Abrechnung (vgl. Abruf-Nr. 50903338 ) entstehen durch unzureichende Dokumentation der Abrechnung von den Laborkollegen oder bei der Erfassung der verwendeten Materialien. Dieser Beitrag fasst typische Fehler in der Dokumentation und der Materialerfassung zusammen und zeigt, wie sie vermieden werden.  > lesen

12.08.2026 · Nachricht aus Forderungsmanagement professionell · Abschleppkosten

Keine Zusatzgebühren für einen Kostenbescheid

Gemäß § 14 Abs. 4 GebG NRW wird eine Gebühr für die Kostenentscheidung nicht erhoben. Danach dürfen Gebühren für den Aufwand bei der Erstellung eines Leistungsbescheids nicht geltend gemacht werden.  > lesen

14.09.2026 · Nachricht aus Anwalt und Kanzlei · Mandatsende

Anwalt muss Handakte versenden

Wenn die Angelegenheit beendet ist, verlangen viele Mandanten ihre Handakte heraus. Der Mandant kann die Akte abholen, muss dies allerdings nicht. Der Anwalt hat eine Schickschuld und muss – sofern gewünscht – die Akte versenden, so das AG Hamburg (13.4.26, 21 C 120/25, Abruf-Nr. 255410 ). > lesen

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