10.10.2023 ·
Downloads allgemein aus MK Mietrecht kompakt · Downloads · Nebengebiete
Um den Kohlendioxidausstoß durch das Verbrennen von z. B. Erdgas oder Heizöl zu verringern, wird ein gesetzlicher Kohlendioxidpreis erhoben. Nach dem seit 1.1.23 in Kraft befindlichen CO2KostAufG – das auch für Mietverträge vor 2023 gilt – sind bei brennstoffbetriebenen Heizungen die im Brennstoffpreis enthaltenen Kohlendioxidkosten nach feinschrittigen Regelungen zwischen Mieter und Vermieter anhand einer Einstufungstabelle aufzuteilen (BGBl. 2022, 2159). Das CO2KostAufG genießt nach seinem § 2 Abs. 4 Vorrang gegenüber § 6 Abs. 1 HeizkostenV und hat als Ganzes Vorrang gegenüber rechtsgeschäftlichen Bestimmungen. Gleichwohl bleibt die Pflicht bestehen, Betriebskosten von Zentralheizungen nach der HeizkostenV verbrauchsbezogen zu verteilen. Es kann also nicht rechtswirksam vereinbart werden, auf die Anwendbarkeit des CO2KostAufG zu verzichten. Das folgende Dokument stellt die Gesamtproblematik ausführlich dar – nebst Berechnungsbeispiel.
Eine aktualisierte Version von September 2023 finden Sie unter der Abruf-Nr. 49740489.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Finanzierung
Beim Kauf einer Immobilie ist die Frage der Finanzierung eine der wichtigsten Kernelemente. Häufig erfolgt diese in Form von Fremdkapitalaufnahme über eine Bank. Nun hat die Investition in Immobilien durch allgemein gestiegene Grundpreise gepaart mit einem höheren Zinsumfeld an Rentabilität eingebüßt. Jedoch befreit die Finanzierung über die sog. „Seller Finance“, zu Deutsch Verkäuferdarlehen, nicht nur vom Weg zur Bank und der darauffolgenden Bonitätsprüfung, sondern bietet auch ...
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21.11.2025 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Elektromobilität
Nutzt der Arbeitnehmer einen Elektro-Privat- oder E-Dienstwagen, muss er diesen laden – zu Hause oder beim Arbeitgeber. Wenn er zu Hause lädt, benötigt der Arbeitnehmer auch noch eine eigene Ladevorrichtung. Die steuerlichen Folgen für diese Fälle sind zwar schon ausführlich geregelt worden. Das BMF hat aber jüngst nochmal Stellung bezogen und darin u. a. bisher von der Finanzverwaltung akzeptierte Vereinfachungs-Regelungen grundlegend geändert. LGP stellt Ihnen die Neuerungen in einer ...
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20.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Arbeitsmittel
Personal-Computer, Notebooks und Tablets gehören zum Alltag der meisten Berufstätigen. Üblicherweise werden die Geräte vom Arbeitgeber gestellt, sodass den Mitarbeitern keine Kosten entstehen. Doch zahlreiche Arbeitnehmer erwerben – auch – eigene Geräte, weil sie auch von zu Hause aus arbeiten. Dann sollten sie ihre Aufwendungen als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Lesen Sie in diesem Beitrag, was dabei zu beachten ist. Die nachfolgenden Aussagen gelten sinngemäß auch bei ...
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18.02.2026 ·
Musterverträge und -schreiben aus VVP Versicherungsvermittlung professionell · Büro-Organisation · Kfz-Kosten
Nachfolgend liefern wir Ihnen eine Zusatzvereinbarung zum Arbeitsvertrag für Arbeitgeberleistungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugen.
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20.11.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Betriebswirtschaft trifft Zahnmedizin
Investitionen wirken langfristig. Sie binden erhebliche finanzielle Mittel, die in der Folgezeit erwirtschaftet werden müssen. Und: Fehlentscheidungen sind nur in geringem Maße revidierbar. Daher empfiehlt es sich, vor jeder Investition die Wirtschaftlichkeit zu prüfen. Nicht bei allen Investitionen lässt sich aber konkret berechnen oder voraussagen, ob diese voraussichtlich den Gewinn der Praxis erhöhen oder nicht. Auch die Quantifizierbarkeit stellt häufig ein Problem dar. Was ist z. B.
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28.11.2025 · Nachricht aus Praxis Internationale Steuerberatung · Einkommensteuer
Ein in Deutschland beschränkt Steuerpflichtiger kann mit seinen inländischen Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit nach § 1 Abs. 4 EStG i. V. m. § 49 Abs. 1 Nr. 4 EStG auf Antrag nach § 46 Abs. 2 Nr. 8 EStG veranlagt werden. In diesem Fall ist auf die ausländischen Einkünfte des Steuerpflichtigen, die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegen, der Progressionsvorbehalt nach § 32b Abs. 1 S. 1 Nr. 5 EStG anzuwenden (FG Hamburg 22.4.25, 6 K 39/23).
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23.11.2025 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · GmbH
Vor allem kleinere GmbH erhalten von ihren Gesellschaftern oft Darlehen. In der Praxis stellt sich dann die Frage, ob das Darlehen besser verzinslich gewährt oder unverzinslich überlassen wird. Davon zeugt auch eine Anfrage eines SSP-Lesers. Lernen Sie am konkreten Praxisfall beide Rechtsfolgen kennen und erfahren Sie, ob sich eine Verzinsung rechnet.
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24.11.2025 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Leserforum
Ein PBP-Leser fragt: Wir gewähren unseren Mitarbeitern steuerfreie Bezüge, wie z. B. monatliche Tankgutscheine im Wert von bis zu 50 Euro oder Zuschüsse zur Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten. Was passiert, wenn sich der Mitarbeiter in die Elternzeit verabschiedet und keine Arbeitsleistung erbringt? Können wir die steuerfreien Bezüge weitergewähren – oder sind diese nun steuerpflichtig?
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19.11.2025 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Elternzeit
Viele Arbeitnehmer erhalten steuerfreie Bezüge, z. B. monatliche Sachbezüge im Wert von bis zu 50 Euro oder Zuschüsse zur Betreuung von Kindern in Kindertagesstätten & Co. Doch was gilt, wenn sich der Arbeitnehmer in Elternzeit befindet und keine Arbeitsleistung erbringt? Können steuerfreie Bezüge weitergewährt werden – oder sind diese nun steuerpflichtig?
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22.11.2025 · Fachbeitrag aus Vollstreckung effektiv · Zwangsversteigerung
In VE 12, 195 und 22, 82 haben wir über Ansprüche aus einem Zwangsversteigerungsverfahren berichtet. Einige Leser fragen hierzu, wie sich die Pfändung des sog. Übererlöses nach den neuen Zwangsvollstreckungsformularen gestaltet. Hierbei handelt es sich um die Fälle, in denen der Steigpreis, also der Versteigerungserlös, ausreicht, um sämtliche Grundstückbelastungen zu bedienen und dann noch Restbeträge übrig bleiben, die dem Schuldner als ehemaligem Eigentümer gegen den Ersteher ...
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25.11.2025 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Testamentserrichtung
Das OLG Brandenburg hatte die Erbfolge eines Erblassers zu klären, der seine Geschwister in einem Testament als Erben eingesetzt hatte. Der Erblasser setzte in seinem Testament seinen Bruder und seine Schwester je zu 50 % als Erben ein. Der Bruder verstarb aber Jahre später vor dem Erblasser. Das OLG hatte in seinem Beschluss vom 24.9.25 nun zu entscheiden, ob die Schwester des Erblassers Alleinerbin geworden ist oder ob auch der Sohn des vorverstorbenen Bruders Ersatzerbe werden sollte?
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27.11.2025 · Nachricht aus Versicherungsvermittlung professionell · Vermittlerrecht
Ein VVP-Leser regt an, ein Muster für eine Erstinformation mit den Pflichtangaben für Versicherungsvermittler beim ersten Geschäftskontakt zu veröffentlichen, das § 15 VersVermV Rechnung trägt.
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01.12.2025 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Restnutzungsdauer
Die typisierende Nutzungsdauer für die Bemessung der AfA nach § 7 Abs. 4 EStG beträgt – je nach Nutzung und Bauantrag oder Kaufdatum – 50, 40 oder 33 Jahre. Liegt die tatsächliche Nutzungsdauer eines Gebäudes nachweislich darunter, kann diese für die AfA zugrunde gelegt werden. Der BFH hatte im Jahre 2021 bahnbrechend entschieden, dass an den Nachweis einer kürzeren Nutzungsdauer keine überbordenden Anforderungen zu stellen sind (BFH 28.7.21, IX R 25/19). In der Folge haben die ...
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09.12.2025 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Organisation
In AK 25, 120 haben wir darüber berichtet, dass der Weg zur papierlosen Kanzlei mit zahlreichen Chancen versehen ist. Dennoch ist die Scheu vor dem ersten Schritt verständlich: Wie gehen Sie am besten vor, um die richtigen Entscheidungen rund um die technischen, aber auch organisatorischen Aufgaben zu treffen?
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