Der Zinssatz des § 14 Abs. 1 Satz 3 BewG in Höhe von 5,5 % verstößt bei der Bewertung einer auf die Lebensdauer des Berechtigten zu entrichtenden monatlichen Geldrente für Zwecke der Schenkungsteuer nicht gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. So lautet der Leitsatz des BFH-Urteils vom 14.1.26 (II R 35/23).
Laufend werden Immobilien zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen. Soll das steueroptimiert erfolgen, dann findet die Übertragung regelmäßig unter Vorbehalt eines Nießbrauchs statt. Bei dieser ebenso ...
Laufend werden neue Familienstiftungen errichtet – vor allem zur Regelung der Vermögensnachfolge und zur Minimierung erbrechtlicher Risiken. Aber auch steuerliche Privilegien stehen häufig im Vordergrund.
Die Verschonungsregelungen der §§ 13a, 13b ErbStG sind für die steuerneutrale Übertragung von Unternehmensvermögen zentral. Sie werden jedoch durch die strengen Vorgaben zum Verwaltungsvermögen erheblich begrenzt. Gerade bei mittelständischen Unternehmensgruppen mit immobilienintensiven Strukturen führen interne Nutzungsüberlassungen immer wieder zu streitigen Einordnungen als Verwaltungsvermögen – mit der Folge eines ganz oder teilweisen Wegfalls der Steuerbegünstigung.
Der vorliegende Beitrag analysiert die ertragsteuerliche sowie die erbschaft- und schenkungsteuerliche Behandlung des Nießbrauchs auf dem Stand der aktuellen BFH-Rechtsprechung. Im ersten Teil werden die ...
Ob ein nach dem Verkauf eines GmbH-Anteils gezahlter (Teil-)Betrag für die Fortführung der Geschäftsführung durch den veräußernden Gesellschafter den Einkünften aus § 17 EStG oder solchen aus § 19 EStG ...
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Der Beitrag gibt einen Überblick über das sogenannte Unternehmertestament. Dabei zeigt er die maßgeblichen Ziele und erbrechtlichen, gesellschaftsrechtlichen und steuerrechtlichen Risiken auf. Abgerundet wird der Beitrag mit konkreten praxistauglichen Formulierungsvorschlägen für die wesentlichen Regelungen eines Unternehmertestaments.