01.11.2003 · Fachbeitrag ·
Steuerstrafverfahren
Im Rahmen einer USt- Sonderprüfung vorgelegte
Einkaufsrechnungen, Lieferscheine und Verkaufsrechnungen, die zuvor
selbst gefälscht worden sind, können strafprozessual
verwertet werden und stellen eine Urkundenfälschung dar (BGH
11.9.03, 5 StR 253/03, n.v.). (Abruf-Nr. 032210*)
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Steuerhinterziehung
Manchmal stellen Erben fest, dass sich im Nachlass
Vermögensgegenstände befinden, die mit den
ESt-Erklärungen des Erblassers nicht im Einklang stehen. Diese
können z.B. aus unversteuerten Einnahmen aus bekannten ...
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Steufa- Praxis
In einem FA ging die Steuererklärung eines
Angestellten ein, der Verluste aus einer Ferienwohnung an der Ostsee
geltend machte. Die Wohnung war aber nicht wie üblich an
wechselnde Feriengäste, sondern zur ...
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Selbstanzeige
Hat ein Steuerpflichtiger eine vollständige
Selbstanzeige abgegeben und stehen keine Sperrgründe (Erscheinen
eines Amtsträgers zur Prüfung, Braun, PStR 01, 34;
Bekanntgabe der Einleitung eines Strafverfahrens, Braun, PStR 02, 86;
Tatentdeckung, PStR 03, 199) der Wirksamkeit entgegen, so hat er sich
eine Anwartschaft auf die Strafbefreiung erworben (LG Koblenz wistra
86, 79; BayObLG wistra 90, 159). Erst wenn die hinterzogene Steuer
vollständig bezahlt wurde, tritt jedoch die Strafbefreiung in
vollem ...
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Bauabzugsteuer
Seit dem 1.1.02 müssen Steuerpflichtige aus
dem Baugewerbe, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht
nachgekommen sind oder ge- gen diese verstoßen haben, mit einer
neuen nichtstrafrechtlichen Nebenfolge ...
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Strafbefehl
Die Verteidigung muss sich schon möglichst
früh darüber klar werden, welches Ziel sie verfolgen und
erreichen will. Spätestens nach Einsichtnahme in die Akten wird
sie daher mit dem Mandanten sprechen und diesem ...
01.10.2003 · Fachbeitrag ·
Strafverfahren
Richter dürfen zur Förderung des
Verfahrens die Verfahrensbeteiligten außerhalb der
Hauptverhandlung kontaktieren. Unzulässig ist jedoch, dass in
solchen Gesprächen verbindliche Prognosen für
Straferwartungen abgegeben werden (vgl. BGHSt 42, 46). Sie dürfen
auch nicht bewusst an der StA vorbeigeführt werden (vgl. BGHSt 37,
298, 45, 312); (BGH 7.5.03, 5 StR 556/02, n.v.).