Das LG Bochum (13.11.19, 10 KLs-49 Js 123/18-12/19, Abruf-Nr. 215611 215611 ) hat eine Influencerin wegen Körperverletzung und Steuerhinterziehung zu vier Jahren Haft verurteilt. Die Angeklagte hatte Unterspritzungen von Lippen mit Hyaluronsäurepräparaten bzw. „Fettwegspritzen“ an zahlreichen Kundinnen – u. a. in Hotels und Diskotheken – durchgeführt, ohne Ärztin oder zugelassene Heilpraktikerin zu sein. Die so erzielten Umsatzerlöse fehlten in den USt-Jahreserklärungen. USt-Voranmeldungen wurden ...
Durch das unberechtigte Erklären von Vorsteuer aufgrund von Scheinrechnungen entsteht ein abschöpfbarer Vermögensvorteil. Bei der Einziehung bestehende Härten sind allein bei der Vollstreckung zu beachten.
Der Finanzausschuss des Bundestages hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen bekräftigt, dass es bei der Bonpflicht für Bäcker und vergleichbare Betriebe der Bargeschäftsbranche bleibt. Ein anderslautender ...
Ermittlungsbehörden führen in Steuerstrafverfahren oft Durchsuchungsmaßnahmen zeitgleich beim Beschuldigten und bei dessen Steuerberater durch. Ziel ist der Zugriff auf Unterlagen und Daten des Beschuldigten, die ...
Kreditinstitute müssen nach dem Geldwäschegesetz (GwG) Sachverhalte anzeigen, die den Verdacht der Geldwäsche begründen. Wenn die Stellen den Verdacht einer Geldwäsche verneinen, landen die Anzeigen oft beim ...
IWW-Webinar Arbeitgeberleistungen bei Fahrten zur Arbeit
Wie werden Benefits wie Fahrtkostenzuschüsse und kostenlose ÖPNV-Tickets steuerlich optimal gestaltet? Welche Besonderheiten gelten bei welcher Variante – und wie wirken sie sich auf den Werbungskostenabzug aus? Das IWW-Webinar am 26.06. bietet direkt nutzbare Antworten!
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Unternehmen haben gem. § 2 UStG einen öffentlich-rechtlichen Anspruch auf Erteilung einer USt-Nummer. Um die Steuernummer im vorläufigen Verfahren zu versagen, reicht es nach Auffassung des BFH (17.7.19, V B 28/19, Abruf-Nr. 210460 ) nicht aus, dass der Unternehmer in der Vergangenheit steuerlich unzuverlässig gewesen ist.