Der BFH 6.6.19, V R 41/17, Beschluss) hat dem EuGH die Frage vorgelegt, ob eine Apotheke, die gesetzlichen Krankenkassen verschreibungspflichtige Arzneimittel liefert, aufgrund einer Rabattgewährung an die gesetzlich krankenversicherte Person umsatzsteuerrechtlich zu einer Steuervergütung für die an die Krankenkasse ausgeführte Lieferung berechtigt ist.
Wird ein Mitunternehmeranteils übertragen, das funktional wesentliche Sonderbetriebsvermögens aber zurückbehalten, müssen die stillen Reserven einschließlich derer im Firmenwert aufgedeckt werden (FG ...
Ein hoher gemeinsamer Patientenanteil spricht stets dafür, dass die Rechtsform der Praxisgemeinschaft im Praxisalltag nicht transparent realisiert wurde. Je höher der Anteil gemeinsam behandelter Patienten ist, desto ...
Die erste Tätigkeitsstätte eines Rettungsassistenten hängt von der Zuordung durch den Arbeitgeber ab. Fehlt eine arbeitsvertragliche Regelung, kann sich eine faktische Zuordnung insbesondere aus den konkreten Arbeitsabläufen innerhalb der Hauptwache ergeben (FG Nürnberg 3.5.18, 6 K 1218/17, Rev. BFH VI R 11/19).
Der EuGH (18.9.19, C-700/17) hat mit Blick auf zwei wichtige Vorlagefragen des BFH entschieden: Eine Leistung, die nicht alle Voraussetzungen für die Befreiung als Krankenhausbehandlungen (Art. 132 Abs. 1 Buchst.
Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der ...
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Erleidet ein Patient infolge eines Behandlungsfehlers auch einen Verdienstausfall, ist dieser Schaden zu erstatten. Bislang war noch nicht im Rahmen eines Behandlungsfehlerprozesses obergerichtlich entschieden, ob mit Einkommensteuer oder ohne. Das OLG Karlsruhe (8.8.19, 7 U 204/18) hat nun klargestellt, dass auch die Einkommensteuer als Schaden gemäß § 823 BGB zu erstatten ist.