09.10.2026 · Nachricht aus PFB · Gestaltungsmissbrauch
Wird eine Beteiligung in eine (gewerblich geprägte) Personengesellschaft eingebracht, obwohl die Beteiligung für die Gesellschaft keinen erkennbaren wirtschaftlichen Nutzen hat, sondern (allein) der Steuerersparnis der Gesellschafter dienen soll, wird sie nicht (notwendiges) Betriebsvermögen der Gesellschaft (FG Hamburg 11.9.25, 5 K 51/24; Rev BFH IV R 8/26)
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06.10.2026 · Nachricht aus AStW · AStW-Podcast Episode 89
In der neuen AStW-Podcast-Episode präsentieren Dietrich Loll und Steffen Pasler wieder aktuelle Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht. Sie geben einen kurzen Zwischenstand zur Lohnsteuerrichtlinie 2027, der Einkommenssteuerreform 2027, der Pflegereform und dem Gesetzesentwurf zur Besteuerung von Kryptowerten. Außerdem berichten sie über eine Verdopplung von Eilverfahren aufgrund von KI-Anträgen, die die Sozialgerichte in Schleswig-Holstein geradezu überfluten. Bei den ...
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02.10.2026 · Fachbeitrag aus PFB · Nettolohn-Optimierung
Eine dem Arbeitgeber erteilte Anrufungsauskunft gemäß § 42e EStG hat im Veranlagungsverfahren der Arbeitnehmer keine Bindungswirkung. Diesen Grundsatz hat der BFH (9.4.26, VI R 1/24) bestätigt. Der aktuell entschiedene Fall dürfte zwar materiell-rechtlich nur wenige Steuerpflichtige betreffen. Doch die verfahrensrechtlichen Hinweise sind allgemein gültig und werden auch für viele Fälle der Nettolohn-Optimierung Bedeutung haben.
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30.09.2026 · Fachbeitrag aus PFB · Grundstücksübertragung
Aktuell hat das FG Köln (26.11.25, 2 K 2116/23) entschieden, dass die Schenkungsteuer im Zusammenhang mit der Übertragung von Grundstücken nicht abziehbar ist. Das heißt, sie führt auch bei der Übernahme von vermieteten Immobilien nicht zu deren Anschaffungskosten. Sie wirkt sich folglich nicht bei der Absetzung für Abnutzung aus.
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24.09.2026 · Fachbeitrag aus PFB · Mitunternehmerschaft
Wenn ein Mitunternehmer aus der Mitunternehmerschaft ausscheidet, geht dessen Anteil am Gewerbeverlust unter. Ein den Mitunternehmeranteil übernehmender Rechtsnachfolger kann diesen Verlustanteil mangels Unternehmeridentität nicht nutzen. Dies gilt auch dann, wenn der Mitunternehmer verstirbt und sein Mitunternehmeranteil unentgeltlich auf seine Erben übergeht. Der BFH bestätigt insoweit seine Rechtsprechung.
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