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Nachwuchsreport nexture+: Jeder zweite Berufseinsteiger im Planungsbüro denkt über einen Arbeitgeberwechsel nach
Wie zufrieden junge Planer mit ihrem Job sind, hängt eng mit dem Gehalt zusammen. Bei der Jobwahl zählen zwar Standort und kollegiales Umfeld mehr als das Gehalt. Nach dem Einstieg kehrt sich das aber um: Mehr als die Hälfte ist mit dem Einstiegsgehalt unzufrieden. Das zeigt der Nachwuchsreport 2025/26 des Netzwerks nexture+. Befragt wurden 777 Nachwuchskräfte aus der Architektur.
Architekturbüros zahlen Einsteigern im Median 44.800 Euro brutto im Jahr, der öffentliche Dienst 56.400 Euro. Mit steigendem Gehalt steigt laut Umfrage auch die Zufriedenheit deutlich. Wer Nachwuchs halten will, konkurriert also nicht mit dem Büro nebenan, sondern mit dem Bauamt. Über das Gehalt allein gewinnen kleinere Büros diesen Wettbewerb selten. Auf die Frage, was sich an ihrer Arbeit verbessern müsste, nennen die Befragten u. a. Wertschätzung, gute Führung und die Einarbeitung. Knapp zwei Drittel fühlen sich für Vergabe und Objektüberwachung nicht gerüstet. Bieten Sie hier aktiv Unterstützung an. Ebenso wichtig ist Verlässlichkeit. 81 Prozent berichten, dass ihr Arbeitgeber Absprachen aus dem Bewerbungsgespräch nicht eingehalten hat. Das dürfte den hohen Wechselwunsch zusätzlich erklären. Wer Versprechen hält und gezielt fördert, zahlt weniger als für eine Neubesetzung.
Weiterführender Hinweis
- Den vollständigen Nachwuchsreport finden Sie unter: https://nexture.plus/report