29.10.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Honorargestaltung
Bei einem Bürohochhaus mit Nebengebäuden handelt es sich nur um ein Objekt. Das hat das OLG Köln zum Nachteil der Planer entschieden und damit dem wichtigen Honorarthema der „Objektgliederung“ neue Brisanz verliehen. Da die Rechtsprechung uneinheitlich ist, gilt es, aus dem neuen Urteil die richtigen Schlüsse zu ziehen und mit konkreten vertraglichen Regelungen einem Honorarproblem vorzubeugen. PBP klärt auf.
> lesen
29.10.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Bauen im Bestand
Wer im Bestand plant, haftet für Risiken, auf die er den Bauherrn nicht hingewiesen hat. Und zwar selbst dann, wenn Gefahren bereits durch Gutachten und Behörden benannt waren. Entlastet sind Sie als Planer erst, wenn Sie auch auf das Restrisiko hinweisen. Zugleich bietet die HOAI zwei Wege, Ihnen diesbezüglichen Mehraufwand zu vergüten. Erfahren Sie deshalb, welche Hinweis- und Prüfpflichten Sie schon vor der ersten Leistungsphase treffen und wo die Grenzen Ihrer Haftung liegen.
> lesen
29.10.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Gesetzesvorgaben
Das Gebäudemodernisierungsgesetz ist beschlossen – doch für Planungsbüros beginnt die eigentliche Herausforderung erst jetzt. Nach der Klärung, welche Projekte betroffen sind (Teil 1) und wie die Aufgaben zwischen den Projektbeteiligten verteilt werden (Teil 2), folgt der entscheidende Schritt: die Umsetzung im Planervertrag. Wer schuldet welche Leistungen und wie lässt sich das rechtssicher und honorarfest abbilden? Eine pauschale GModG-Klausel reicht dafür nicht aus. Der folgende ...
> lesen
29.10.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Honorarrecht
Im Architektenvertrag ist eine Bausumme von 350.000 Euro genannt. Ist damit zugleich vereinbart, dass das Bauvorhaben diesen Betrag nicht überschreiten darf? Nein, sagt das OLG Celle. Dennoch wurde genau diese Summe einer Architektin zum Verhängnis. Aus der vorvertraglichen Kommunikation ergab sich, dass die Bauherren tatsächlich nicht mehr investieren wollten. Die spätere Planung über 534.750 Euro war daher unbrauchbar. Die Architektin konnte keinen Abschlag verlangen. PBP zeigt, worauf ...
> lesen
29.10.2026 · Fachbeitrag aus PBP ·
Was macht ein Planungsbüro organisatorisch exzellent? Das haben PBP und die PAON GmbH 2026 mit dem Siegel „Exzellente Organisation“ erstmals erfragt und prämiert. 37 Büros haben sich der anspruchsvollen Prüfung von Strategie, Führung, Prozessen, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gestellt. Das Ergebnis zeigt ein insgesamt hohes Organisationsniveau, allerdings mit Einschränkungen. Doch noch interessanter ist der Vergleich mit der Arbeitgeberqualität: Struktur scheint in solchen Büros ...
> lesen
29.10.2026 · Nachricht aus PBP · Honorarrecht
„In Honorarstreitigkeiten ist die Honorarforderung anhand der Berechnungsparameter der HOAI nachvollziehbar herzuleiten und substantiiert darzustellen. Dies gilt insbesondere für die Darlegung der anrechenbaren Kosten durch Vorlage einer ordnungsgemäß erstellten Kostenberechnung. Die Ermittlung der jeweiligen anrechenbaren Kosten erfolgt auf der Grundlage der Kostenberechnung.“ Das hat das LG Köln in einer lesenswerten Entscheidung klargestellt.
> lesen
29.10.2026 · Nachricht aus PBP · In eigener Sache
Wussten Sie, dass KI-Agenten inzwischen ganze Büroaufgaben selbstständig erledigen, etwa Unterlagen auswerten, Dateien sortieren und Berichte erstellen? Dass diese Agenten direkt in Outlook, Teams oder Excel arbeiten können? Dass Sie selbst Plugins für Revit per „Vibe-Coding“ bauen können? Dass GPT-6 Astra ein CAD-Programm selbstständig bedienen kann? Und das ist noch nicht alles.
> lesen
29.10.2026 · Nachricht aus PBP · Einkommensteuer
Das Finanzministerium (FinMin) Sachsen-Anhalt hat einen Erlass dazu herausgegeben, wie selbstständige Architekten und Ingenieure, die ehrenamtlich in der Kammer mitarbeiten, von der Kammer gezahlte Entschädigungen für Reiseaufwand oder Arbeitszeit versteuern müssen.
> lesen
27.10.2026 · Nachricht aus PBP · Vertragsrecht
Nicht jede Vertragsverletzung rechtfertigt eine Kündigung aus wichtigem Grund. So stellen fehlende Planungsleistungen nur einen wichtigen Kündigungsgrund dar, wenn sie nach dem Vertrag und dem Stand des Bauvorhabens zum Zeitpunkt der Kündigung hätten vorliegen müssen und der Auftraggeber ihr Fehlen unter Fristsetzung gerügt hat (OLG Köln, Urteil vom 13.11.2024,
Az. 11 U 158/10, Abruf-Nr. 256281 ; rechtskräftig durch Zurückweisung der Nichtzulassungsbeschwerde, BGH, Beschluss vom ...
> lesen
21.10.2026 · Nachricht aus PBP · Honorarrecht
Das OLG Köln hat sich mit der Frage befasst, inwieweit ein vom Planer gestellter Vertrag, der für den Fall der vorzeitigen Vertragsbeendigung (freie Kündigung) eine „60/40-Klausel“ enthält, der AGB-Prüfung standhält. Die salomonische Aussage lautet: „Jedenfalls kann sich aber der Kläger als Verwender gegenüber der Pauschale nicht seinerseits auf eine zu einem deutlich höheren Honorar führende Abrechnung berufen.“
> lesen