30.07.2026 · Nachricht aus PBP · Lph 6
Aufträge sind grundsätzlich produktneutral auszuschreiben. Eine Ausnahme vom Grundsatz der Produktneutralität besteht, wenn dies durch den Auftragsgegenstand sachlich gerechtfertigt ist und vom Auftraggeber dafür nachvollziehbare objektive und auftragsbezogene Gründe angegeben wurden, solche Gründe tatsächlich vorhanden sind und die Bestimmung andere Bieter nicht diskriminiert. Das hat die Vergabekammer des Bundes verlautbart.
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30.07.2026 · Nachricht aus PBP · Haftung
Der Architekt muss wissen, dass eine vom Tragwerksplaner vorgesehene starre Verbindung verschiedener Bauwerke wegen unterschiedlichem Schwindverhalten zu Rissen führen kann. Folglich haftet er neben dem Bauherrn und dem Tragwerksplaner (mit), wenn er diesen Fehler in seine Planung übernimmt und dadurch ein Schaden am Bauwerk entsteht. Das hat das OLG Stuttgart klargestellt.
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30.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Öffentliche Aufträge
Der öffentliche Auftraggeber hat die nicht berücksichtigten Bieter über die tragenden Gründe der Nichtberücksichtigung ihres Angebots zu informieren. Ist der Preis Zuschlagskriterium, setzt dies zumindest die Mitteilung des Preises des für den Zuschlag vorgesehenen Unternehmens voraus. Das hat das KG Berlin klargestellt. Sind auch qualitative Zuschlagskriterien vorgesehen, bedarf es zudem der Information über die Bewertung zumindest des eigenen und des für den Zuschlag vorgesehenen ...
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30.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Öffentliche Aufträge
Nach langen Verhandlungen ist am 01.07.2026 das Vergabebeschleunigungsgesetz in Kraft getreten. Ziel des Gesetzgebers ist es, öffentliche Vergabeverfahren deutlich zu beschleunigen, effizienter zu gestalten und bürokratische Hürden abzubauen. Diese zweiteilige Beitragsreihe beleuchtet die zentralen Neuerungen und zeigt auf, mit welchen Strategien sich Planungsbüros künftig erfolgreich positionieren können, um ihre Chancen auf öffentliche Aufträge nicht nur zu sichern, sondern gezielt ...
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30.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Honorarrecht
Bauzeitverlängerungen kosten Geld. Wer Zusatzhonorar durchsetzen will, braucht zwei Dinge: eine klare Vertragsgestaltung und eine lückenlose Dokumentation. In den Teilen 1 und 2 der Beitragsreihe haben Sie erfahren, wie Sie Ihren verzögerungsbedingten Mehraufwand „gerichtsfest“ ermitteln und mit einer Kontrollrechnung verifizieren. Teil 3 zeigt, welche
Vertragsmodelle zu Bauzeitverzögerungen Streit vermeiden und was in laufenden Projekten zu retten ist.
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30.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Vertragsrecht
Die aufgrund eines Vergleichs mit einem Dritten erfolgte Zahlung ist ein zu ersetzender Schaden, wenn dessen Abschluss adäquat-kausale Folge der Pflichtverletzung des Vertragspartners ist. Dazu müssen zumindest schlüssig die Voraussetzungen einer Anspruchsnorm des Dritten vorgetragen werden. Das hat das OLG Stuttgart entschieden. Rechtskräftig ist das Urteil, das für den Planer gut und seinen Bauherrn schlecht ausgegangen war, noch nicht. Denn der Bauherr hat NZB beim BGH eingelegt.
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30.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · HOAI
In Honorarstreitigkeiten wird noch immer häufig mit einem einfachen
Argument gearbeitet: Wenn nicht sämtliche Grundleistungen einer
Leistungsphase erbracht wurden oder der Auftraggeber Mängel behauptet, soll der Honoraranspruch ganz oder teilweise entfallen. Ein aktuelles Urteil des OLG Celle zeigt, dass dieser Ansatz zu kurz greift. Maßgeblich ist zunächst nicht das abstrakte Leistungsbild der HOAI, sondern der konkret geschlossene Vertrag. PBP erläutert Ihnen die Zusammenhänge.
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31.07.2026 · Fachbeitrag aus PBP · Künstliche Intelligenz
Seit dem 02.08.2026 gelten die Transparenz- und Kennzeichnungspflichten aus Art. 50 KI-VO für KI-generierte Inhalte. Besonders Planungsbüros laufen Gefahr, Visualisierungen zu erstellen, die als „Deepfakes“ kennzeichnungspflichtig sind. Ein fehlendes Label fällt sofort auf – das macht Verstöße leicht angreifbar. Der folgende Beitrag zeigt, welche Pflichten jetzt gelten und wie Sie diese umsetzen.
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31.07.2026 · Nachricht aus PBP · Büromanagement
Für mittelgroße Büros zeitigen die Deregulierungsbemühungen der Bundesregierung erste Erfolge: Die Pflicht, einen Sicherheitsbeauftragten zu bestellen, besteht nur noch bei Büros ab 50 Mitarbeitern. Möglich macht das eine Novellierung von § 22 SGB VII. Zuvor war die Schwelle bei 20 Mitarbeitern gelegen.
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31.07.2026 · Nachricht aus PBP · Gesetzgebung
Das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) ist am 28.07. im BGBl veröffentlicht worden. Es ändert das Gebäudeenergiegesetz umfassend und setzt zugleich wesentliche Vorgaben der europäischen Gebäuderichtlinie um.
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