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·Nachricht ·Planungsleistungen

BIM: So machen Auftraggeber und Sie den nächsten Schritt

| Die Politik muss Planungs- und Bauunternehmen bei der Digitalisierung gezielt unterstützen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen. Das ergab die Anhörung im Deutschen Bundestag zur „Digitalisierung des Planens und Bauens“ (19/14341). Wenn Sie selbst noch nach dem BIM-Weg für Ihr Büro suchen, empfehlen wir Ihnen die Aufzeichnung eines einstündigen Webinars (vom 17.01.2020) mit BIM-Expertin Kirstin Bunsendal ‒ https://jwp.io/s/EwRG03vd. |

 

Die Politik könne Orientierung geben, ökonomische Rahmenbedingungen setzen und Investitionssicherheit schaffen. Breitband müsse in der Fläche umgesetzt werden, da Planungs- und Bauunternehmen kleinteilig organisiert seien. Wichtig sei bei Ausschreibungen, dass klare Erwartungen mit Blick auf Building Information Modeling (BIM) formuliert würden. Die Anforderungen müssten klar sein, bekräftigte Markus König, Professor am Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen an der Ruhr-Universität Bochum. Kleine und mittlere Unternehmen seien anpassungsfähig, sagte er.

 

Dem pflichtete Johannes Reischböck von der Plattform BIMobject Deutschland GmbH bei. Auch bei der Normung sehe man die öffentliche Hand in der Pflicht. Reischböck begrüßte es, dass sich die öffentliche Hand grundsätzlich stärker engagiert, etwa im Rahmen des nationalen BIM-Kompetenzzentrums. Jan Tulke, Geschäftsführer des Bündnisses planen-bauen 4.0 GmbH, hob dabei die Rolle von Modellvorhaben hervor: Der Vorbildcharakter für die Privatwirtschaft werde deutlich, kleineren Unternehmen falle es leichter, sich an den neuen Prozessen zu beteiligen.

 

Daniel Mondino, Professor für Digitales Integriertes Prozessmanagement - Planen an der HafenCity Universität Hamburg, unterstrich dabei die Bedeutung der Menschen hinter der Digitalisierung. Die Einstellung derer, die Prozesse einsetzten und gestalteten, sei essenziell, es müsse das Bewusstsein für Chancen der Digitalisierung geweckt werden. Martin Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, sagte ebenfalls, alle müssten an einem Tisch zusammenkommen und dort die gleiche Sprache sprechen. Dies sei um so wichtiger, als die Branche in kleinteiligen Netzwerken organisiert sei. Man brauche explizit auch das Handwerk, nicht zuletzt da Bauvorhaben zum überwiegenden Teil im Bestand erfolgten: Hier brauche es Menschen, die beispielsweise wüssten, wie die Beschichtung von Wänden gestaltet ist.

 

PRAXISTIPP | BIM nimmt also in jeder Hinsicht Fahrt auf. Wenn Sie noch nach dem Weg für Ihr Büro suchen, empfehlen wir Ihnen, sich die Aufzeichnung eines einstündigen Webinars (vom 17.01.2020) mit BIM-Expertin Kirstin Bunsendal anzuschauen: https://jwp.io/s/EwRG03vd

 

Quelle: ID 46309889