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  • ·Nachricht ·Auftragsbeschaffung

    Neuer Diskussionsbeitrag: „Macht BIM Architekten überflüssig?“

    | Inwieweit BIM Architekten und Fachplaner überflüssig macht, ist die Frage, die von den „BIM-Anfängen“ an geführt wird. Während die ersten Prognosen auf schwachem Daten- und Erfahrungswerten basierten, scheinen jetzt „belastbarere“ Aussagen möglich. Auf www.build-ing.de ist ein neuer Diskussionsbeitrag eines Architekten erschienen, der das aus der Brille eines Auftraggebers sieht, bei dem BIM längst zum Tagesgeschäft gehört. Er sei Ihnen an dieser Stelle wärmstens empfohlen. |

     

    Der Autor, Jens Niemann, ist selbst Architekt. Er leitet die Abteilung für Design + Cost Management bei Siemens Real Estate (SRE). Er sieht damit (bei Siemens) aus erster Hand, dass und wie die Automatisierung Prozesse und Abläufe beschleunigen kann. „In der industriellen Fertigung ist die Digitalisierung bereits mit voller Wucht angekommen. Abläufe und Produktionsmaschinen werden zusehends automatisiert und digital überwacht. Selbst in der Entwicklung werden digitale Zwillinge genutzt, mit denen Produkte zuerst virtuell designt und erprobt werden. Und hier schließt sich der Kreis zum BIM. Auch bei BIM arbeiten wir mit digitalen Zwillingen, deren Potenzial wir jedoch ‒ im Gegensatz zur Industrie ‒ noch lange nicht wirklich heben. Niemanns Prognose: „Das Planen und Entwerfen wird (früher oder später ‒ die Redaktion) zum Programmieren. Für viele Kolleginnen und Kollegen meines Berufsstandes mag das eine Horror-Vision sein. Doch zum einen wird sich auch dieser ‒ wie jeder ‒ Fortschritt nicht aufhalten lassen. Und zum anderen wird er uns Architekten ganz bestimmt nicht überflüssig machen. Unser Knowhow und unsere Kreativität werden auch in Zukunft die Basis dafür bilden, was ein Computer ‒ selbst mit KI ‒ berechnen und entwerfen kann. Denn Computer sind nur so klug wie die Vorgaben, die sie von uns Menschen erhalten.“

     

    Weiterführender Hinweis

    Quelle: ID 47320454