Übt ein Mitunternehmer einer zahnärztlichen Partnerschaftsgesellschaft nur in geringem Umfang eigene zahnärztliche Beratungs- oder Behandlungsleistungen unmittelbar an Patienten und im ganz überwiegenden Umfang Tätigkeiten in den Bereichen Organisation, Verwaltung und Leitung der Partnerschaftsgesellschaft aus, so entspricht dies laut FG Rheinland-Pfalz (16.9.21, 4 K 1270/19; Rev. BFH: VIII R 4/22) nicht mehr dem Leitbild einer selbstständig ausgeübten Tätigkeit als Zahnarzt.
Eine horizontale Verlustausgleichsbeschränkung geht nach einem Urteil des FG Düsseldorf (14.4.22, 8 K 1836/18 F) auch bei Verlusten aus privaten Veräußerungsgeschäften der Anwendung des besonderen Steuersatzes ...
Wie der BFH mit Urteil vom 7.4.22 (III R 22/21) entschieden hat, ist eine Kindergeldgewährung wegen eines Jurastudiums des Kindes nicht mehr möglich, wenn das Kind nach Abschluss der Ausbildung zur Diplom-Finanzwirtin ...
Im „Steuerticker“ weisen wir regelmäßig auf Neuerungen aus Gesetzgebung, Rechtsprechung und Finanzverwaltung hin, die Sie im Berufsalltag kurzfristig umsetzen sollten. In diesem Beitrag geht es um neue Details zur Anwendung des Liebhabereiwahlrechts bei Photovoltaikanlagen, Praxisfolgen aus der Verabschiedung des steuerfreien Corona-Pflegebonus und der Anwendung von § 35c EStG in Miteigentumsfällen.
Während die USt grundsätzlich bereits bei Leistungsausführung entsteht, gesteht der BFH dem Unternehmer in bestimmten „Teilzahlungsfällen“ mit der Rechtsfigur der sog. Uneinbringlichkeit auf Zeit eine ...
Wird für ein gemischt genutztes Gebäude oder für eine Photovoltaikanlage der – ggf. anteilige – Vorsteuerabzug begehrt, so muss die – teilweise – Zuordnung zum Unternehmensvermögen dokumentiert werden.
Der Verlust der Gemeinnützigkeit hat für Vereine gravierende Folgen. Die neue Sonderausgabe von VB VereinsBrief zeigt Ihnen, wie Sie Warnzeichen frühzeitig erkennen und aktiv gegensteuern. Konsequent eingeordnet aus Sicht des Finanzamts.
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Das FG Sachsen (30.6.21, 2 K 121/21; Rev. BFH: II R 2/22) hatte sich aktuell mit der Steuerbefreiung gemäß § 6a GrEStG bei der Ausgliederung und Neugründung einer Gesellschaft zu befassen. Das Gericht entschied hierbei unter anderem, dass bei der Abspaltung oder Ausgliederung zur Neugründung die Vorbehaltensfrist nur in Bezug auf die abgebende Gesellschaft und die Nachbehaltensfrist in Bezug auf die abhängigen Gesellschaften eingehalten werden muss. Insofern könne auch bei einer Neugründung einer ...