Der EuGH hat bereits im Jahr 2017 in einem Verfahren zum dänischen Umsatzsteuerrecht darauf erkannt, dass ein Verwerter aus von privat angekauften Alt- und Schrottfahrzeugen ausgebaute Gebrauchtteile differenzbesteuert verkaufen darf. In einem aktuellen Urteil zum belgischen Umsatzsteuerrecht bleibt der EuGH nun auf dieser Linie (EuGH 17.5.23, C-365/22, IT, Abruf-Nr. 237251 ). Danach können endgültig stillgelegte Kraftfahrzeuge als Gebrauchtgegenstände differenzbesteuert zum Ausschlachten weiterverkauft ...
Aufwendungen für die Renovierung einer Immobilie, die in den ersten drei Jahren nach deren Erwerb getätigt werden, sind bekanntlich nicht sofort abziehbar, wenn die Investitionen die leidige 15 %-Grenze übersteigen ...
Durch die Übertragung einer Einkunftsquelle auf Kinder lassen sich im Familienverbund Steuern sparen. Doch nicht immer möchten Eltern ihren – oft noch minderjährigen – Kindern die Einkunftsquelle endgültig ...
GmbHs schließen regelmäßig Beratungsverträge ab. Fast jede GmbH nimmt insoweit regelmäßig Leistungen von Rechtsanwälten und Steuerberatern in Anspruch. Vertragspartner ist in solchen Fällen die Gesellschaft. Sie hat zum einen Anspruch auf ordnungsgemäße Erbringung der Leistung, zum anderen kann sie Schadenersatz verlangen, wenn Vertragspflichten vom Berater verletzt werden. Ggf. kann jedoch nicht nur die Gesellschaft selbst, sondern auch ihr Geschäftsführer Ansprüche geltend machen. Unter welchen ...
Wie gewohnt haben wir auch aus den im dritten Quartal 2023 veröffentlichten FG-Entscheidungen wieder die besonders praxisrelevanten Entscheidungen auf den Punkt gebracht und um weiterführende Hinweise für die ...
Dass Ladevorgänge bei Elektrofahrzeugen technisch eine Herausforderung darstellen, ist hinreichend bekannt. Neu ist sicher, dass die Vorgänge es auch umsatzsteuerlich „in sich“ haben. Die Praxis unterscheidet die ...
Die Rahmenbedingungen zur betrieblichen Altersversorgung sind im Fluss. Die IWW-Online-Fachtagung zeigt, welche Änderungen aus Rechtsprechung und Gesetzgebung Sie jetzt berücksichtigen müssen und wie Sie bAV-Konzepte gezielt optimieren.
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Bei einem zu mindestens 10 % an der GmbH beteiligten Gesellschafter ist der Ausfall einer wertlosen Regressforderung aus einer stehengelassenen Bürgschaft zu 100 % als Verlust bei den Einkünften nach § 20 Abs. 2 S. 1 Nr. 7 i. V. m. Abs. 4 EStG zu berücksichtigen. Dies hat der BFH erst jüngst mit seinem Urteil vom 20.6.23 (IX R 2/22, DStR 23, 1882) klargestellt. Das Urteil ist zur Rechtslage vor Einführung des § 17 Abs. 2a EStG ergangen und enthält für die Praxis äußerst interessante ...