24.03.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bundesfinanzministerium
Das BMF hat kürzlich den Verbraucherpreisindex für Deutschland für den Monat Oktober 2025 veröffentlicht. Der Index ist zur Anpassung der Basiswerte für Verwaltungs- und Instandhaltungskosten für Bewertungsstichtage ab 2026 von Bedeutung. Darüber hinaus liegt der Baupreisindex zur Anpassung der Regelherstellungskosten für Bewertungsstichtage ab 2026 vor (BMF 14.1.26, IV D 4 – S 3225/00006/007/004, BStBl I 26, 130 f.).
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24.03.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Ausschlagung des Erbes
Die unter Betreuung stehende Erbin E beantragte im August 2023 die Erteilung eines sie als Alleinerbin ausweisenden Erbscheins. Zum Zeitpunkt des Todes des Erblassers (Ende April 2023) bestand der Nachlass aus Aktivvermögen in Höhe von rd. 14.000 EUR; dem standen Verbindlichkeiten von rd. 2.000 EUR gegenüber. Mit Schreiben vom 3.6.24 erklärte die E, vertreten durch ihre Betreuerin, die Ausschlagung der Erbschaft und die Anfechtung der Annahme wegen eines Irrtums hinsichtlich der ...
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24.03.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Errichtung eines Testaments
Die kinderlose Erblasserin E hatte eine Vielzahl von Testamenten errichtet. Das OLG Karlsruhe hatte sich in seinem Beschluss vom 9.2.26 (14 W 33/24 [Wx]) mit der Frage zu beschäftigen, ob in einer letztwilligen Verfügung quotal festgelegte Zuwendungen als Erbeinsetzungen oder als Quotenvermächtnisse anzusehen sind. Das Gericht hat in seinem Leitsatz darauf hingewiesen, dass es bei der Beantwortung dieser Frage entscheidend auf die in einer Mehrzahl letztwilliger Verfügungen zum Ausdruck ...
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Nießbrauch
Der Nießbrauchsvorbehalt ist auch bei der Übertragung von Anteilen an vermögensverwaltenden Personengesellschaften ein häufig eingesetztes Gestaltungsinstrument in der vorweggenommenen Erbfolge. Denn ein solcher Vorbehalt mindert regelmäßig die erbschaft- und schenkungsteuerliche Bemessungsgrundlage. Zugleich ermöglicht der Nießbrauchsvorbehalt dem Übergeber, weiterhin Einkünfte aus dem übertragenen Vermögen zu erzielen und – abhängig von der vertraglichen Ausgestaltung – ...
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Vermögensnachfolge
Der Nießbrauch zählt zu den vielseitigsten und zugleich wirkungsvollsten Gestaltungsinstrumenten in der Vermögens- und Unternehmensnachfolge. Durch die Aufspaltung von Einkünftezufluss und zivilrechtlichem Eigentum lassen sich Vermögenswerte gezielt übertragen, ohne die laufenden Erträge aus der Hand zu geben. Gerade diese Flexibilität eröffnet erhebliche Gestaltungsspielräume und ermöglicht damit eine differenzierte steuerliche Feinsteuerung. Der folgende Beitrag beschäftigt sich ...
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Bundesfinanzhof
Der Höhe der Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer kommt bei einer derzeitigen Belastung von 6,5 % für Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Saarland und Schleswig-Holstein eine besondere Bedeutung zu. Der Rückbehalt von Rechten und deren Auswirkung auf die Grunderwerbsteuer scheint in der Praxis häufig mit Unsicherheiten verbunden zu sein. Der folgende Beitrag soll unter Berücksichtigung der jüngsten BFH-Urteile vom 22.10.25 (II R 32/22 und II R 5/22) „Licht ins Dunkel“ bringen.
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24.03.2026 · Fachbeitrag aus ErbBstg · Steuerrisiko
Mitunternehmeranteile werden oft schon zu Lebzeiten auf die nächste Generation übertragen. Diese Übertragung unterliegt zwar der Schenkungsteuer, ist aber häufig nach §§ 13a, 13b ErbStG steuerfrei. Zur Steuerfalle kann es aber kommen, wenn vermeintlich parallel zum Mitunternehmeranteil Sonderbetriebsvermögen übertragen wird. Werden hier die Verträge nicht optimal aufeinander abgestimmt, kann die Steuerbegünstigung für das Sonderbetriebsvermögen schnell entfallen. Die Brisanz ...
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10.03.2026 · Nachricht aus LGP · Neuer Service für Betroffene
Die Bayerische Versorgungskammer verwaltet Kapitalanlagen von rund 117 Mrd. Euro. Sie führt die Geschäfte von zwölf berufsständischen und kommunalen Versorgungswerken, u. a. für Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Zahnärzte, Ärzte und Apotheker. Aktuell steht sie in der Kritik, weil sie aufgrund von Fehlspekulationen Millionenverluste angehäuft haben soll. Versicherte machen sich große Sorgen um ihre Altersversorgung und möchten sich wehren. Das IWW hat vor diesem ...
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26.02.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Ihr Plus im Netz
Die neue Sonderausgabe „Nießbrauch als Königsweg der Nachfolgeplanung: Clever gestalten, Steuern sparen“ finden Sie ab sofort im Downloadbereich oder unter der Abruf-Nr. 50762480 .
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24.02.2026 · Nachricht aus ErbBstg · Zwangsgeld
Im Streitfall hatte der Erbe den Notar mit der Erstellung eines Nachlassverzeichnisses beauftragt, die Sache aber danach „schleifen lassen“ und sich nicht weiter gekümmert. Nachdem das Nachlassverzeichnis auch nach geraumer Zeit nicht vorgelegt worden war, wurde gegen den Erben auf Antrag eines Gläubigers ein Zwangsgeld verhängt. Und das zu Recht, wie das OLG Brandenburg (27.10.25, 3 W 80/25, Abruf-Nr. 252266 ) klargestellt hat.
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