10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Kurz gemeldet
Hier einige ausgewählte, interessante Meldungen für die berufliche Praxis in Kurzform.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Öffentliches Recht
Das VG Weimar hat eine Zweitwohnungssteuersatzung betreffend getrennt lebende Ehepaare für nichtig gehalten. Diese Ehepaare leben mit ihren Kindern im familien- bzw. sorgerechtlichen Nestmodell. Das bedeutet, die Kinder leben in einer Wohnung, die von den Eltern abwechselnd als Erstwohnsitz genutzt wird. Ebenso wurde das Wechselmodell betrachtet, bei dem es zwei Wohnungen gibt, die abwechselnd von den Kindern genutzt werden. Die Eltern leben jeweils mit dem ersten Wohnsitz in einer der ...
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Einkommensteuer
Es gibt kaum noch Mandanten, die ausschließlich in Deutschland ihre Tätigkeit ausüben. Sind Unternehmen international tätig, bedarf es von Beraterseite einer speziellen Expertise. Vor allem, wenn es darum geht, zu entscheiden, ob durch die Tätigkeit eines in Deutschland ansässigen Unternehmens im Ausland eine Betriebsstätte begründet wird. In diesem Fall hätte grundsätzlich der ausländische Staat das Besteuerungsrecht für die Betriebsstättengewinne.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Kündigung/Befristung
Auch in einem auf ein Jahr befristeten Arbeitsverhältnis kann eine vereinbarte Probezeit von vier Monaten zulässig sein. Es kommt immer auf die Einzelfallabwägung nach Befristungsdauer und Art der Tätigkeit an. Es gibt keinen Regelwert für die Dauer der Probezeit. Zu diesem Ergebnis kam im Herbst 2025 das BAG. Was bedeutet das für Arbeitgeber und Arbeitnehmer?
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Neue Regeln für den Lebenszyklus von Verpackungen
Die neue Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (Packaging and Packing Waste Regulation, kurz PPWR) gilt ab dem 12.8.26. Damit entstehen erstmals europaweit einheitliche Regeln für den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen. Unternehmen stehen vor neuen Pflichten. Dieser Beitrag zeigt, wen die neue Verpackungsverordnung betrifft und worauf Unternehmen künftig achten müssen.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Arbeitsrecht
Eine permanente unzulässige Überwachung nahezu aller Betriebsräume und des Arbeitsplatzes über 22 Monate trotz Widerspruch des betroffenen Arbeitnehmers ist eine schwere Verletzung des Persönlichkeitsrechts. Dies rechtfertigt eine Geldentschädigung. So entschied es das LAG Hamm.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Bundestag beschließt modifiziertes Bundestariftreuegesetz
Öffentliche Aufträge des Bundes sollen künftig nur noch an Unternehmen vergeben werden, die ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen. Das entsprechende Gesetz (BTTG) wurde am 26.2.2026 vom Bundestag mit Änderungen beschlossen, der Bundesrat muss noch zustimmen. Unternehmen drohen zusätzliche Bürokratie, Haftungs- und Lohnabrechnungsprobleme – AStW gibt ein Update.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 63 EStG
Verlässt ein volljähriges Enkelkind sein innerhalb der Wohnung der Großmutter befindliches Kinderzimmer in einem Mehrfamilienhaus der Großmutter und bezieht es als alleinige Hauptmieterin zu fremdüblichen Konditionen eine weitere, in sich abgeschlossene Wohnung in diesem Mehrfamilienhaus, wobei die Miete für das Enkelkind vom SGB-II-Sozialträger an die Großmutter gezahlt wird, so fällt die nach § 63 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 EStG für die Berücksichtigung des Kinds erforderliche ...
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 34a EStG
Für die Prüfung der Thesaurierungsbegünstigung gemäß § 34a Abs. 1 EStG hat das FG, soweit die damit zusammenhängenden Einkünfte vom Lage-/Betriebsfinanzamt i. S. d. § 18 Abs. 1 AO nach § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AO gesondert festgestellt worden sind, im Einzelfall festzustellen, ob vom Lage-/Betriebsfinanzamt auch ein Feststellungsbescheid über die maßgeblichen Besteuerungsgrundlagen gemäß § 34a Abs. 10 S. 1 EStG erlassen worden ist.
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10.03.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 1 GrEStG
Auch scheinbar harmlose Umstrukturierungen – etwa die Einbringung eines Einzelunternehmens in eine personenidentische KG – können bei Grundbesitz‑Kapitalgesellschaften über § 1 Abs. 2b GrEStG eine neue Steuerfront eröffnen. Das FG sieht keinen „personellen Wechsel“ im wirtschaftlichen Sinne als Rettungsanker.
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