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  • · Fachbeitrag · Lohnsteuerprüfungen

    Mitarbeiterbeteiligung mit negativen Liquidationspräferenzen

    In der Praxis geraten in Lohnsteuerprüfungen des FA immer häufiger Mitarbeiterbeteiligungen mit negativen Liquidationspräferenzen, auch als Hurdle-Shares bekannt, in den Fokus. Hier stellt sich die Frage, ob und in welchen Fällen solche Hurdle-Shares zu Arbeitslohn führen und ob Lohnsteuer fällig wird. Eine aktuelle Verfügung aus der Finanzverwaltung klärt auf.

     

    Grundsätze zu Mitarbeiterbeteiligungen mit negativen Liquidationspräferenzen

    Hinter dem sperrigen Begriff der Mitarbeiterbeteiligungen mit negativen Liquidationspräferenzen verbirgt sich ein eigentlich recht einfaches Modell, das klare Ziele verfolgt.

     

    Normalerweise werden Anteile der Mitarbeiterbeteiligung zum Nennbetrag an den Arbeitnehmer ausgegeben. Das könnte sofort zu einem zu versteuernden geldwerten Vorteil führen, obwohl dem Arbeitnehmer noch keine Einnahmen aus der Mitarbeiterbeteiligung zugeflossen sind (sog. Dry-Income). Und genau dieser Effekt soll mit Hurdle-Shares vermieden werden.

      

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