01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Arzneimittelrecht
Ist für ein Arzneimittel die Zulassung widerrufen oder zum Ruhen gebracht, gilt gemäß § 30 Absatz 4 AMG ein ausnahmsloses Importverbot. Gibt ein Apotheker ein derartiges Medikament ab, kann er hierfür keine Vergütung von der Krankenkasse verlangen. Dies gilt selbst dann, wenn das Arzneimittel nach der Abgabe unter modifizierten Voraussetzungen wieder zugelassen worden ist. So lautet das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) vom 17. März 2005, Az: B 3 KR 2/05 R (Abruf-Nr.
051824
).
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Elektronische Steuer-Anmeldungen
Für nach dem 31. Mai 2005 endende Anmeldezeiträume muss die Abgabe der (Vor-)Anmeldungen (Umsatzsteuer und Lohnsteuer) wieder elektronisch erfolgen. Nach Mitteilung des Deutschen Steuerberaterverbands hat das ...
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Apothekenrecht
Der Verkauf von Arzneimitteln auch zu normalen Öffnungszeiten über einen Außen- bzw. Autoschalter ist zulässig. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 14. April 2005, Az: 3 C 9.04 (
Abruf-Nr.
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Stellt der Apotheker seinen Mitabeitern Arbeitskleidung unentgeltlich zur Verfügung, so gehört der Wert der Kleidung nach Auffassung der Finanzverwaltung als Sachbezug zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Die Finanzämter unterstellen einfach, dass auch Berufskleidung in erster Linie getragen wird, um überhaupt bekleidet zu sein. Eine Ausnahme lässt sie deshalb nur bei Arbeitsschutzkleidung und typischer Berufskleidung - bei Apotheken im Wesentlichen weiße Kittel - zu, die nur während der Arbeitszeit getragen ...
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Kontenabruf
Durch das „Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit“ darf die Finanzverwaltung seit dem 1. April 2005 Kontenstammdaten automatisiert abrufen. Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag auf einstweilige ...
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Bank und Versicherung
Nicht immer gestaltet sich das Verhältnis zum Geldinstitut zur vollsten Zufriedenheit des Kunden. Bei den möglichen Konflikten zwischen Kunden und Finanzdienstleister geht es häufig um berechtigte oder unberechtigte ...
01.07.2005 · Fachbeitrag ·
Marketing
In der letzten Ausgabe des „Apotheker Berater“ wurde aufgezeigt, welchen Stellenwert ein individuelles Marketing in Zeiten zunehmender Kooperationsaktivitäten hat. Dabei ist eines klar geworden: Die Messlatte beim Marketing wird immer höher gelegt. Die Umwerbung des Kunden nimmt in allen Bereichen in teils grotesker Weise zu, seit vielerorts Stagnation herrscht. Klassische Werbemaßnahmen mit zunehmend schlechterer Aufwands-Ertrags-Relation sollten daher um individuelle Komponenten ergänzt werden.