Im Falle einer nach Produktname, Hersteller und Pharmakontrollnummer konkretisierten ärztlichen Verordnung, bei der auch das „aut idem“-Feld angekreuzt ist, ist der Apotheker weder berechtigt noch verpflichtet, wegen einer bestehenden Rabattvereinbarung ein preisgünstigeres Medikament auszugeben (Sozialgericht [SG] Koblenz, Urteil vom 7.1.2014, Az. S 13 KR 379/13, Abruf-Nr. 140639 ).
Die Sichtwahl der Apotheke ist – abgesehen von der prominenten Platzierung einzelner Produkte – von Marketingmaßnahmen aus gutem Grund bislang weitgehend verschont geblieben. Da OTC-Arzneimittel dennoch äußerst ...
Der Streit um die Rechtmäßigkeit der Retaxierung auf Null im Falle des Verstoßes gegen Rabattverträge bei der Abgabe von Arzneimitteln ist durch das Bundessozialgericht (BSG) zulasten der Apotheker entschieden ...
In der Apotheke wird ein Rezept über ein Antiallergikum eingelöst. Die Verordnung zulasten der GKV lautet auf AERIUS 5 mg Schmelztabletten N3 . Die Apotheken-EDV zeigt an, dass keine Packung dieses verschreibungspflichtigen Arzneimittels im Handel ist, die der Normgröße N3 für oral zu applizierende Antiallergika entspricht. Der „CT-Retax-Kompass“ erläutert, wie sich die korrekte Belieferung gestaltet.
Immer wieder klagen ältere Menschen über Probleme im Bereich des Magen-Darm-Trakts. Häufig handelt es sich um Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Reizmagen, Übelkeit, Blähungen oder Sodbrennen, die in jüngeren ...
Die Abgabe von Medikamenten zur Krebsbehandlung (Zytostatika) durch eine Krankenhausapotheke zur sofortigen ambulanten Verabreichung an Patienten ist von der Körperschaftsteuer befreit, wenn das Krankenhaus, von dem ...
Ein Arbeitnehmer kann vom Arbeitgeber verlangen, dass sein Entgelt bis zu vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung für seine betriebliche Altersversorgung umgewandelt wird (§ 1a Abs. 1 S. 1 Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung [BetrAVG]). Nach Ansicht des Bundesarbeitsgerichts (BAG) ist der Arbeitgeber aber nicht verpflichtet, den Arbeitnehmer auf diesen Anspruch hinzuweisen (BAG, Urteil vom 21.1.2014, Az. 3 AZR 807/11, Abruf-Nr. 140276 ) .