Im Jahr 2018 hat die Fachabteilung Taxation des Landesapothekerverbands Baden-Württemberg (LAV) 12.631 von den Kassen beanstandete Rezepte geprüft (Vorjahr: 14.537). Diese waren zu insgesamt 5.720 Retaxationsvorgängen zusammengefasst (Vorjahr: 6.802). Der Gesamtwert der im LAV geprüften Retaxationen im zurückliegenden Jahr 2018 liegt mit 1.519.821 Euro höher als im Vorjahr (1.315.588 Euro). Von diesen rund 1,52 Mio. Euro konnten im Einspruchsverfahren über 50 Prozent für die baden-württembergischen ...
Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) nimmt Formen an: Am 10.07.2019 beschloss das Bundeskabinett den Entwurf von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Wer die Pläne von Jens Spahn seit einiger Zeit verfolgt, kennt die ...
Die Apothekenkonjunkturindex-Befragung (APOkix) des IFH Köln für den Monat Juli 2019 zeigt: Das Verbot kostenloser Zugaben bei der Abgabe rezeptpflichtiger Medikamente wird in der Branche mehrheitlich begrüßt.
Eine Vereinbarung zwischen einer Apotheke und einem Anbieter der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung über den ausschließlichen Arzneimittelbezug über eine Apotheke ist ein Verstoß gegen das Recht auf freie Apothekenwahl (Verwaltungsgericht [VG] Chemnitz, Urteil vom 16.04.2019, Az. 4 K 772/15).
Mit Urteil vom 17.07.2019 (Az. 15 O 436/16) hat die 15. Zivilkammer des Landgerichts (LG) Düsseldorf die Schadenersatzklage einer Versandapotheke gegen die Apothekerkammer Nordrhein über knapp 14 Mio. Euro abgewiesen.
Fast jedes dritte Arzneimittel, das Apotheken abgeben, ist allein wegen seiner Darreichungsform beratungsintensiv – unabhängig vom Wirkstoff. Im Jahr 2018 gaben Apotheken etwa 190 Mio. Packungen dieser Arzneimittel zulasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab. Das sind 29 Prozent aller GKV-Fertigarzneimittel. Das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e. V. (DAPI) wertete Rezeptdaten von GKV-Versicherten aus, erfasste aber nicht die Abgabe von Medikamenten ohne Rezept und an Privatversicherte.