21.09.2017 · Fachbeitrag ·
Werbungskosten
Wer einem betrügerischen Grundstücksmakler Bargeld in der Annahme übergibt, der Makler werde damit den Kaufpreis für ein bebautes Grundstück bezahlen, kann den Verlust als Werbungskosten aus Vermietung und Verpachtung abziehen. Das setzt jedoch voraus, dass er bei Hingabe des Geldes zum Erwerb und zur Vermietung des Grundstücks entschlossen war (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 09.05.2017, Az. IX R 24/16, Abruf-Nr. 194764).
21.09.2017 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Ab dem 01.01.2018 müssen Arbeitgeber die aufzuzeichnenden lohnsteuerrelevanten Daten der Finanzbehörde nach einer amtlich vorgeschriebenen einheitlichen digitalen Schnittstelle elektronisch bereitstellen (Digitale ...
23.08.2017 · Fachbeitrag ·
Betriebsausgaben
Die Übernahme der pauschalen Einkommensteuer nach § 37b Einkommensteuergesetz (EStG) für ein Geschenk unterliegt als weiteres Geschenk dem Abzugsverbot des § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 1 EStG, soweit bereits der Wert des ...
23.08.2017 · Fachbeitrag ·
Lohnsteuer
Verzichtet ein Arbeitnehmer auf Teile seines bisherigen Gehalts und erhält stattdessen Erholungsbeihilfen sowie Zuschüsse zu Fahrtkosten und zum Internetanschluss, darf die Lohnsteuer nicht pauschaliert werden. Die Pauschalierung ist nur zulässig, wenn etwas zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird (Finanzgericht [FG] Rheinland-Pfalz, Urteil vom 23.11.2016, Az. 2 K 1180/16, Abruf-Nr. 195078 195078 ). Das letzte Wort hat aber der Bundesfinanzhof (Az. VI R 21/17 ).
23.08.2017 · Fachbeitrag ·
Bilanzierung
Hersteller von Elektro- und Elektronikgeräten sind nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) verpflichtet, nach dem 13.08.2005 in Verkehr gebrachte Geräte abzuholen und zu entsorgen. Rückstellungen ...
23.08.2017 · Fachbeitrag ·
Abschreibung
Die Berücksichtigung der Aufwendungen für die AfA (Absetzung für Abnutzung) eines vom Nichteigentümer-Ehegatten betrieblich genutzten Gebäudeteils setzt voraus, dass dieser die Anschaffungskosten getragen hat.
21.08.2017 · Fachbeitrag ·
Werbungskosten
Aufwendungen für eine Feier anlässlich eines Geburtstags sind in der Regel auch durch die gesellschaftliche Stellung des Arbeitnehmers veranlasst und im Allgemeinen nicht als Werbungskosten anzuerkennen. Allerdings kann sich trotz des herausgehobenen persönlichen Ereignisses aus den übrigen Umständen des einzelnen Falls ergeben, dass die Kosten ausnahmsweise ganz oder teilweise beruflich veranlasst sind (Bundesfinanzhof [BFH], Urteil vom 10.11.2016, Az. VI R 7/16, Abruf-Nr. 190987 190987 ).