Ein Heimversorgungsvertrag, den der Apotheker mit einem Heimträger nach § 12a Abs. 1 Apothekengesetz (ApoG) schließt, ist eine behördlich zu genehmigende privatrechtliche Vereinbarung, die eine zentrale Heimbewohner-Versorgung durch eine bestimmte Apotheke öffentlich-rechtlich legalisiert. Kündigt eine Partei das Vertragsverhältnis unter Nichtbeachtung einer vereinbarten Kündigungsfrist, verletzt sie ihre Rücksichtnahmepflicht und kann deshalb schadenersatzpflichtig sein (Bundesgerichtshof [BGH], Urteil ...
Der Wirkstoff Sildenafil wird überwiegend zur Behandlung der erektilen Dysfunktion eingesetzt. Weil der Gesetzgeber diese Indikation als Life-Style-Arzneimittel klassifiziert hat, sind die Verordnungen keine ...
Ein Arbeitnehmer, der von seinem Telearbeitsplatz zur Küche geht, um sich Wasser zu holen, dabei ausrutscht und sich verletzt, erleidet keinen Arbeitsunfall (Bundessozialgericht [BSG], Urteil vom 5.7.2016, Az.
Die Zahl der OHG-Apotheken ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen: 2004 gab es nach Zahlen der ABDA bundesweit 381 OHG-Apotheken. Im Jahr 2014 zählte die ABDA schon 638 und 2015 662 OHG-Apotheken. In wirtschaftlich unsicheren Zeiten wird häufiger über die OHG als reizvolle Rechtsform nachgedacht, wenngleich sie auch risikobehaftet ist. AH erklärt, worauf es bei der Gründung und Führung einer OHG im Lichte der besonderen apothekenrechtlichen Vorgaben ankommt.
Ein externer Lagerraum einer heimversorgenden Apotheke darf auch für Tätigkeiten genutzt werden, die über die reine Lagerung hinausgehen, aber mit der Heimversorgung im Zusammenhang stehen und nicht anderen ...
Welche Regelungen gelten eigentlich für Rezepte von Flüchtlingen/Asylsuchenden und wo kann man diese im Einzelnen finden? AH gibt Auskunft zu den wichtigsten Problemstellungen.