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  • ·Fachbeitrag ·Selbstzahlerleistungen

    Zehn IGeL-Beispiele für Hausärzte

    von Dr. med. Bernhard Kleinken, Pulheim

    | Der durchschnittliche Anteil von IGeL-Leistungen am Praxisumsatz ist in Hausarztpraxen geringer als bei einigen anderen Fachgruppen. Das liegt auch daran, dass hausärztliche IGeL meist für den Patienten weniger teuer sind als solche mit speziellen Diagnostik-Geräten. Umso wichtiger ist für den Hausarzt, dass das IGeL-Angebot keine oder nur wenig zusätzliche Investitionen, Zeit- und Raumbedarf erfordert. Einige solcher IGeL-Angebote stellen wir im Kern vor. Ggf. können weitere Leistungen hinzukommen. |  

    IGeL als „Module“ anbieten

    Die folgenden Beispiele sind in der Zielsetzung teils überschneidend. So kann im Rahmen einer erweiterten Gesundheitsuntersuchung je nach den individuellen Bedürfnissen und Gegebenheiten ein „Nierencheck“ indiziert sein oder nicht. Es empfiehlt sich deshalb, die IGeL-Angebote in „Module“ zu fassen, die je nach Patient zusätzlich zum Basisangebot indiziert sind. Speziell bei Kombinationen von IGeL sind evtl. Ausschlussbestimmungen der GOÄ zu beachten.

    Beispiel Nr. 1: Erweiterte Gesundheitsuntersuchung

    Mit den in der Gesundheitsuntersuchung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) enthaltenen Leistungen ist die Frage nach dem Gesundheitszustand des Patienten schon bei jüngeren Patienten nicht medizinisch ausreichend sicher zu beantworten. So fehlt z. B. die Sonografie zur Früherkennung von Tumoren, bei einem älteren übergewichtigen, aber asymptomatischen Raucher fehlen z. B. Lungenfunktion und EKG.