01.10.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Nicht budgetierte - also freie Leistungen (roter Bereich) - dürfen auch nicht individuell im Honorarverteilungsmaßstab (HVM) budgetiert werden. Das hat das Bundessozialgericht in seiner jüngsten Sitzung vom 11. September entschieden (Az: B 6 KA 30/01). Ein Kinderarzt hatte gegen eine Honorarkürzung bei der Abrechnung des III. Quartals 1997 durch seine KV geklagt - und bekam Recht.
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Selbstzahlerleistungen
Piercing ist ein Modetrend, der unaufhaltsam neue Anhänger findet. Auch Ärzte werden dabei gern aufgesucht, um Verletzungsrisiken auszuschließen. Außerdem legen viele Jugendliche Wert auf eine Lokalanästhesie und eine saubere Umgebung. Es hat sich herumgesprochen, dass piercen gefährlich sein kann. Ob Sie das Piercen in Ihrer Praxis anbieten oder nicht, ist allein Ihre Entscheidung. Aber immerhin hat es das Thema bis in die seriöse Arztpresse geschafft. Wegen vermehrter Irritationen ...
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01.10.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Wenn Sie Ihrer KV damit drohen, dass Sie - wenn ein bestimmtes Budget ausgeschöpft ist - bis zum Quartalsende entsprechende Untersuchungen nicht mehr ausführen werden, so darf Ihnen die KV daraus keinen Strick drehen - solange es nur bei der Drohung bleibt. Das hat das Bundessozialgericht am 11. September entschieden (Az: B 6 KA 36/01 R). Im vorliegenden Fall hatte ein Facharzt für Chirurgie und Anästhesiologie gegen eine Geldbuße des Disziplinarausschusses in Höhe von 1.000 DM geklagt.
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Aktuelle Fallbeispiele
Unter den Eisen-Stoffwechselstörungen gehört der Eisenmangel zu den am häufigsten übersehenen Störungen. Wenn auch schwere Formen selten sind, so ist doch davon auszugehen, dass 50 Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter einen latenten oder einen prä-latenten Eisenmangel aufweisen. Bei Schwangeren ist generell von einem Eisenmangel auszugehen, wobei dieser meist auf Ernährungsfehler zurückzuführen ist. Entsprechend dem charakteristischen Stadienverlauf kann man drei Stadien ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Leserforum
Welche Voraussetzungen gelten für die Abrechnung von Leistungen nach dem IGEL-Katalog?
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ-Abrechnung
Berechnungsgrundlage von Dienstunfällen bei Post und Bahn ist die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Der bisherige Multiplikator - mit Ausnahme der Leistung nach Nr. 437 und den Leistungen des Abschnitts M (Laboruntersuchungen) - wird vom 1. Oktober an auf das 1,65fache des Gebührensatzes erhöht. Bislang gilt der 1,57fache Satz. Den Berechnungen liegt ein Punktwert von 5,82873 Euro-Cent zu Grunde.
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Recht
Bislang ist nicht definiert worden, was eine angemessene Vergütung für niedergelassene Ärzte ist. Das Bundessozialgericht (BSG) hat keine untere Einkommensgrenze für Vertragsärzte festgelegt. Allerdings forderten Sozial- und Verfassungsrechtler immer wieder einen Sinneswandel. Jetzt ist er da und blieb nahezu unbemerkt:
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · GOÄ-Abrechnung
Täglich behandeln Sie in der Praxis zig Patienten. Wie aber ist der einzelne kranke Patient, der Fall, definiert? Nach der GOÄ ist ein Behandlungsfall die „Behandlung derselben Erkrankung innerhalb eines Zeitraumes von einem Monat nach der jeweils ersten Inanspruchnahme des Arztes“. Angenommen, Sie beginnen eine Behandlung wegen eines Lumbago am 14. August 2002. Fängt ein neuer Behandlungsfall dann für Sie am 1. September, 13. September, 14. September oder am 15. September 2002 an? Um ...
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Arzneimittelverordnung
Das Urteil des Bundessozialgerichts (BSG) zum „Off-label-use“ vom 19. März 2002 (Az: B 1 KR 37/00 R) - wir berichteten in „Abrechnung aktuell“ Nr. 4/2002 - wird auch bei den Prüfungen der Arzneimittelverordnungen Folgen haben. Wird bei Rezeptpr üfungen festgestellt, dass Arzneimittelverordnungen außerhalb der zugelassenen Anwendungsgebiete vorgenommen wurden, drohen wegen „Off-label-use“ Regresse.
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01.09.2002 · Fachbeitrag aus AAA · Kassenabrechnung
Der Bewertungsausschuss hat für Praxen, die schwerpunktmäßig Diabetiker behandeln, mit Wirkung zum 1. Oktober 2002 für die oft aufwendige Abtragung von Nekrosen beim diabetischen Fuß eine neue Leistungsposition in den EBM aufgenommen. Für das Abtragen von Nekrosen gibt es im EBM zwar bereits eine Leistungsposition im Gebührenordnungsabschnitt N III (Nr. 2213). Weil aber diese Position dem fachärztlichen Versorgungsbereich zugeordnet ist, können Ärzte des hausärztlichen ...
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