· Fachbeitrag · ABC der Abrechnung
„L“ – Lungenkrebs
von Dr. med. Heiner Pasch, Kürten
Der 68-jährige Patient ist seit Jahren wegen eines Hochdruckleidens und einer vor etwa fünf Jahren diagnostizierten COPD in hausärztlicher Betreuung. Er hat regelmäßig die Termine zur Gesundheitsuntersuchung (GU) wahrgenommen, zuletzt vor 15 Monaten. Jetzt verspürt er bewusst seit etwa drei Monaten eine langsam zunehmende Leistungsminderung. Auf Nachfrage gibt er an, dass auch sein Husten etwas mehr geworden sei, Blutbeimengungen habe er aber beim Auswurf nicht beobachtet.

Untersuchung, Diagnose und weiteres Vorgehen
Der Patient ist in reduziertem Allgemeinzustand bei normalem Gewicht (BMI: 20,5 kg/m2), hat aber seit der letzten GU kein Gewicht verloren. Es ist keine Ruhedyspnoe feststellbar. Während der Untersuchung tritt mehrmals Hustenreiz auf. Die Haut und die sichtbaren Schleimhäute sind relativ blass. Es sind leise Herztöne zu vernehmen, jedoch keine weiteren Geräusche.
Bei der Lunge ist eine diskrete Spastik feststellbar sowie ein abgeschwächtes AG über dem linken Unterfeld. Das Abdomen ist klinisch ohne Befund.
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