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·Fachbeitrag ·Bürokratieabbau

Qualitätssicherung Akupunktur für zwei Jahre ausgesetzt

| Der Bürokratieabbau in der vertragsärztlichen Versorgung schreitet voran: Nachdem zum 1. April 2016 das zweistufige Verfahren für die Einleitung medizinischer Reha-Maßnahmen vereinfacht wird (lesen Sie dazu AAA 11/2015, Seite 15 ), haben sich KBV und Krankenkassen jetzt darauf verständigt, die Prüfung der ärztlichen Dokumentation von Akupunkturbehandlungen für zwei Jahre auszusetzen. |

 

Die Qualitätssicherungsvereinbarung zur Akupunktur sieht eine jährliche Prüfung der Behandlungsdokumentation durch die KVen bei mindestens fünf Prozent der Ärzte vor, die Akupunkturleistungen nach den EBM-Nrn. 30790 und 30791 abrechnen. Diese wurden aufgefordert, Dokumentationen für bis zu 30 Fälle vorzulegen. Aufgrund der bei diesen Prüfungen festgestellten geringen Zahl von Beanstandungen entfällt ab 2016 diese verpflichtende Prüfung. Den regionalen KVen steht es jedoch frei, die Überprüfung auf freiwilliger Basis weiterhin vorzunehmen. Die Verpflichtung der Ärzte, den Therapieplan sowie die Eingangs- und Verlaufserhebung in der Patientenakte zu dokumentieren, bleibt von dieser Aussetzung selbstverständlich unberührt.

Quelle: Ausgabe 12 / 2015 | Seite 2 | ID 43739607