Tarifliche Regelungslücken können unter bestimmten Umständen von der Rechtsprechung geschlossen werden. Es darf sich allerdings nicht um eine bewusste Auslassung des Regelungsgegenstands durch die Tarifvertragsparteien handeln. Die Gerichte sind insoweit nicht befugt, gegen deren Willen ergänzende tarifliche Regelungen zu schaffen. Dies wäre ein unzulässiger Eingriff in die verfassungsrechtlich geschützte Tarifautonomie.
Im Jahr 2018 waren 8,0 % aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab 25 Jahren befristet beschäftigt. Davon hatten 55,5 % einen Arbeitsvertrag mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr. Wie das Statistische ...
Nimmt eine Arbeitnehmerin ihre erkrankten und betreuungsbedürftigen Kinder mit zur Arbeit, verletzt sie damit zwar ihre arbeitsvertraglichen Pflichten. Dies rechtfertigt jedoch keine fristlose Kündigung durch den ...
Der ArbG ist zum Termin persönlich geladen. Anstelle des Geschäftsführers erscheint ein entsprechend bevollmächtigter Vertreter. Ausgerechnet dieser ist in dem Verfahren auch als Zeuge benannt. Geht das überhaupt?
Offensichtlich fachlich nicht geeignet ist, wer unzweifelhaft nicht dem Anforderungsprofil der zu vergebenden Stelle entspricht. Bloße Zweifel an der fachlichen Eignung rechtfertigen es nicht, von einer Einladung ...
In vielen Berufssparten berichten Azubis von mitunter gravierenden Mängeln: Der Ausbildungsreport 2019 des DGB weist eine eindrückliche Zahl aus: erstmals seien weniger als 70 Prozent mit ihrer Ausbildung zufrieden.
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Eine schwerwiegende Verletzung der Pflicht zur korrekten Erfassung der Arbeitszeit und die Vortäuschung einer Arbeitsunfähigkeit können die außerordentliche Kündigung eines annähernd 40 Jahre bestehenden, bisher unbelasteten Arbeitsverhältnisses rechtfertigen.