Zu viel und Überflüssiges verlangt, entschied der BGH und hielt so dem OLG Hamm einen Gehörsverstoß vor. Die bei einem Verkehrsunfall an der Wirbelsäule verletzte Klägerin hatte zu ihrem Anspruch auf Ersatz des ...
Durch Verletzungen bei einem Verkehrsunfall 1998 wurde der 30-jährige Kläger erwerbsunfähig. Er bezieht EU-Rente, ergänzend Grundsicherung. Er war seit 1997 als Fahrzeugreiniger beschäftigt. Mit seiner Klage auf ...
Auch Dritte können in einen Abfindungsvergleich mit dem VR einbezogen werden. Das ergibt für diesen insbesondere Sinn, wenn sie als Gesamtschuldner für den Schaden haften. Ob sich der einbezogene Dritte auf diese ...
Der Geschädigte kann nicht jahrelang Verdienstausfall verlangen, wenn er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem bisherigen Beruf arbeiten kann. Er muss sich vielmehr um eine zumutbare alternative Tätigkeit bemühen, um den Schaden zu begrenzen. Das folgt aus einer Entscheidung des OLG Stuttgart.
Nein, sagt das OLG Dresden (14.10.25, 4 U 860/25, Abruf-Nr. 253259 ) jedenfalls, wenn der Geschädigte geltend macht, hierfür lediglich ca. eine Stunde länger als ohne die Verletzung zu benötigen. Denn hieraus ...
Das OLG Hamm musste über die Prognose der beruflichen Entwicklung einer unfallgeschädigten Schülerin zur Ermittlung eines entstandenen Verdienstausfallschadens entscheiden. Es greifen verschiedene Indizien.
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§ 21 JVEG bestimmt unter weiteren Voraussetzungen, dass Zeugen, die
einen eigenen Haushalt für mehrere Personen führen, eine Entschädigung für Nachteile bei der Haushaltsführung von 17 EUR je Stunde erhalten. Das LG Tübingen sieht in dieser Vorschrift eine vom Gesetzgeber und der Verfassung vorgegebene Untergrenze zur Bemessung von fiktiven Haushaltsführungsschäden und stellt sich damit bewusst gegen den BGH.