18.05.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Das hat man auch nicht alle Tage: Das Gericht gibt dem Gerichtsgutachter, der die Höhe der geltend gemachten Reparaturkosten überprüfen soll, im Beweisbeschluss vor, dass er von der Erstattungsfähigkeit von UPE-Aufschlägen, der Verbringungs- sowie der Probefahrtkosten ausgehen soll. Der Gerichtsgutachter bestätigt weitestgehend die Kalkulation des vorgerichtlichen Gutachters. Trotz der Einschränkung im Beweisbeschluss stellt er sich aber gegen die Probefahrtkosten, denn er meint es ...
> lesen
05.05.2026 · Nachricht aus UE · Fiktive Abrechnung
Die Berufung des Geschädigten auf die Unzumutbarkeit einer Reparatur des Unfallfahrzeugs in einer vom Schädiger im Rahmen des sogenannten Werkstattverweises benannten freien Fachwerkstatt wird bei fiktiver Schadensabrechnung nicht dadurch ausgeschlossen, dass der Geschädigte das Fahrzeug nach dem Unfall in einer freien Werkstatt reparieren lässt. So lautet der Leitsatz einer aktuellen BGH-Entscheidung zur fiktiven Abrechnung.
> lesen
29.04.2026 · Nachricht aus UE · Standkosten
Das zum Totalschaden verunfallte Fahrzeug steht beim Abschleppunternehmer. Die Herausgabe an den Restwertkäufer scheitert, weil das Standgeld noch nicht beglichen ist. Es laufen also weitere Standkosten auf, bis der Geschädigte selbst in Vorleistung getreten ist. Das ist der Stoff, der zum Urteil des AG Schwandorf führte.
> lesen
28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Leserforum
Die anwaltliche Vertretung des Geschädigten übersendet die Reparaturrechnung und das Angebot des Geschädigten, eventuelle Rückforderungsansprüche gegen die Werkstatt an den Versicherer abzutreten. Statt mit vollständiger Erstattung der Reparaturkosten reagiert der Versicherer mit einem Nachbesichtigungsverlangen. Zu dieser Sachlage erreicht UE eine Leserfrage.
> lesen
28.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Wiederbeschaffungswert
Der Zeitpunkt der außergerichtlichen vollständigen Schadenregulierung oder der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung und nicht der Zeitpunkt der Anschaffung des Ersatzfahrzeugs durch den Kläger ist für die Bestimmung des Wiederbeschaffungswertes (WBW) maßgeblich. Das gilt dann, wenn der Geschädigte auf Gutachtenbasis abrechnet, entschied der BGH im Fall einer Schadenregulierung, die sich über stolze sechs Jahre hinzog. Dieses Urteil des BGH vom 24.03.2026 (Az. VI ZR 165/25, Abruf-Nr.
> lesen
28.04.2026 · Nachricht aus UE · Kasko
Immer wieder verweigern Versicherer die Erstattung der Kosten einer farbangleichenden Beilackierung bei Kaskoschäden mit der lakonischen Begründung, das sei eben so bei Kaskoschäden. In aller Regel ist das aber unzutreffend.
> lesen
22.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Subjektbezogener Schadenbegriff
Der Schutz des Geschädigten durch den subjektbezogenen Schadenbegriff in den jeweiligen Ausprägungsformen des Werkstatt-, Sachverständigen-, Haken-, Mietwagenrisikos etc. geht nicht so weit, dass der Geschädigte offensichtlich überzogene Positionen oder offensichtlich unnötige Aufwendungen für erforderlich halten darf. Der Maßstab der Offensichtlichkeit ist dabei im Regelfall das Laienwissen. Einige Beispiele aus der Rechtsprechung und einige generelle Überlegungen zeigen Ihnen, worum ...
> lesen
22.04.2026 · Fachbeitrag aus UE · Reparaturkosten
Bei Unfallschäden an einem Tesla wenden Versicherer gern ein, UPE-Aufschläge seien nicht zu erstatten, weil Tesla die UPE-Aufschläge verbiete. Als Beleg wird ein Urteil des LG München I vorgelegt. Darin findet man jedoch nur einen Hinweis darauf, der Gerichtssachverständige habe bei Recherchen ermittelt, dass Tesla die Ersatzteilpreise vorschreibe und ein Preisaufschlag nicht erhoben werden dürfe. Einen Beleg für diese These gibt es im Urteil nicht. Den kann es nach Auffassung von UE ...
> lesen