19.09.2025 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · GOÄ-Positionen im Fokus
Neben den Unzeitzuschlägen A bis D (Kapitel B II der GOÄ) sowie E bis H (Kapitel B V der GOÄ) sind als jeweils letzte Zuschläge die Kinderzuschläge K1 bzw. K2 aufgeführt. Diese Zuschläge werden in manchen Hausarztpraxen, vor allem in solchen, in denen Kinder eher seltener behandelt werden, schnell auch mal vergessen. In dieser Zusammenstellung sollen noch einmal die grundsätzlichen Abrechnungsbedingungen für diese Zuschläge dargestellt werden.
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22.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Ehevertrag
Ein unausgewogener Vertragsinhalt kann ein Indiz für eine unterlegene Verhandlungsposition des belasteten Ehegatten und damit für eine vertragliche Imparität darstellen. Gleichwohl ist keine Sittenwidrigkeit anzunehmen, wenn außerhalb der Vertragsurkunde nichts dafür erkennbar ist, dass eine Zwangslage ausgenutzt wurde, eine soziale oder wirtschaftliche Abhängigkeit besteht oder ein Ehegatte intellektuell unterlegen ist. Das hat der BGH entschieden.
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15.09.2025 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Literaturtipps
Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.
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25.03.2025 · Nachricht aus Abrechnung aktuell · Leserforum
Frage: „Immer häufiger setzen wir Labor-Schnelltests ein und haben aktuell zwei Fragen zur korrekten Abrechnung. Der Streptokokken-Schnelltest nach EBM-Nr. 32152 (bewertet mit 2,55 Euro) ist nur bis zum Alter von 16 Jahren berechnungsfähig. Laut dem Laborkompendium soll dieser bei älteren Patienten mit Nr. 32030 (0,50 Euro) abgerechnet werden. Bedeutet dies implizit, dass der Test bei entsprechenden Beschwerden nicht als IGe-Leistung angeboten werden darf? Und – daran anknüpfend – ...
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09.09.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Inkassodienstleistungen
In der Praxis sorgen die Entscheidungen des BGH „Identitätsdiebstahl I“ (BGH 6.6.19, I ZR 216/17, Abruf-Nr. 211296 ) und „Identitätsdiebstahl II“ (BGH 20.10.21, I ZR 17/21, Abruf-Nr. 226602 ), nach denen ein – verschuldensunabhängiger – Wettbewerbsverstoß vorliegt, wenn ein vermeintlicher Schuldner auf Ausgleich einer Forderung in Anspruch genommen wird und sich erst später herausstellt, dass seine Identität zur Forderungsbegründung missbraucht wurde, für kaum auflösbare ...
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10.09.2025 · Fachbeitrag aus Auto Steuern Recht · Betriebsprüfung
Die meisten Betriebsprüfungen führen wegen der risikoorientierten Fallauswahl zu Feststellungen. Doch so individuell die aufgedeckten Fehler auch sein mögen, so gibt es viele Feststellungen, die bei Autohäusern branchenübergreifend immer wieder auftauchen. Die Brisanz: Es handelt sich oft um einfache – vermeidbare – Buchungs- und Rechtsanwendungsfehler. ASR stellt in einer Serie 15 klassische BP-Feststellungen bei Autohäusern vor,
damit Sie bereits vor der Prüfung in der Buchhaltung ...
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · New Work
Die Arbeitswelt verändert sich rasant. Für Arbeitnehmer liegt die Herausforderung darin, sich proaktiv auf neue Technologien, Anforderungen und Arbeitsweisen einzustellen. Kanzleien müssen diese Trends strategisch umsetzen und gleichzeitig ihre Organisation wettbewerbsfähig und attraktiv für Talente machen. Wer jetzt in moderne Technologien, innovative Arbeitsmodelle und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert, wird nicht nur die Herausforderungen der Zukunft meistern, sondern auch ...
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17.09.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Zollrecht
Die Einfuhr von Luxusgütern kann bei fehlender oder unrichtiger Zollanmeldung schnell steuerstrafrechtliche Relevanz entfalten. Dies zeigt ein aktueller Fall aus Süddeutschland, bei dem die private Einfuhr einer hochpreisigen Chanel-Jacke im Fokus stand. Die Zollbehörden leiteten ein Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung nach § 370 AO ein – mit fragwürdig hohem Strafbefehl.
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01.09.2025 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Öffentliches Recht
Beteiligt sich ein Soldat am Ehebruch zulasten eines Kameraden, kann dies disziplinarrechtlich sanktioniert werden. Das hat das BVerwG entschieden (22.1.25, 2 WD 14.24, Abruf-Nr. 248663 ).
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01.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Gesetzgebungsverfahren
Das BMJV hat einen Referentenentwurf veröffentlicht, um ein Urteil des BVerfG (9.4.24, 1 BvR 2017/21, FK 24, 95) umzusetzen. Es hat entschieden, dass § 1600 Abs. 2 Alt. 1, Abs. 3 S. 1 BGB mit Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG unvereinbar ist. Es ging darum, ob ein leiblicher, aber nicht rechtlicher Vater trotz einer sozial-familiären Beziehung des Kindes zu (s)einem rechtlichen Vater zur Elternstelle werden kann. Die dem Gesetzgeber ursprünglich bis zum 30.6.25 gesetzte Frist, um eine ...
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19.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt ·
aus Spaß wurde Ernst – und das gleich doppelt! Das OLG Oldenburg hatte es mit Putativvätern der besonderen Art zu tun (14.1.25, 13 WF 93/24). Eineiige, sog. monozygote Zwillinge teilten neben einem mit herkömmlichen Testmethoden nicht zu unterscheidenden DNA-Profil auch die Dienste einer im Escortservice tätigen Prostituierten.
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08.09.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Unrichtige Ehezeit
Bei einem Fehler der ersten Instanz, der sich auf alle Anrechte im VA auswirkt (hier eine falsche Ehezeit), besteht eine Abänderungsbefugnis des Beschwerdegerichts nur in Bezug auf das bei dem beschwerdeführenden Versorgungsträger bestehende Anrecht. Das hat das OLG Hamburg entschieden.
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22.09.2025 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Blitzlicht Mandatspraxis
Nimmt ein Kind eine Ausbildung auf und erhält Ausbildungsvergütung, ist fraglich, ab wann dies gegenüber dem barunterhaltspflichtigen Elternteil bei Minderjährigen zur Hälfte und bei Volljährigen in Gänze zu berücksichtigen ist.
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06.08.2025 · Fachbeitrag aus Auto Steuern Recht · Umsatzsteuer
Die meisten Autohäuser kaufen Gebrauchtfahrzeuge von Privatpersonen. Häufig wird darüber mit einer Gutschrift abgerechnet. Ab sofort ist hier Vorsicht geboten. Denn aufgrund einer Gesetzesänderung und Anpassung des UStAE fallen nun auch Gutschriften an Privatpersonen in den Anwendungsbereich des § 14c Abs. 2 UStG. Das kann dazu führen, dass der Gutschriftempfänger die unberechtigt ausgewiesene Umsatzsteuer schuldet und kein Vorsteuerabzug zulässig ist.
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25.03.2025 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Haftung
Wie weit gehen die Hinweispflichten des Steuerberaters und wann ist der Mandant für sein (steuerliches) Wohl und Wehe selbst verantwortlich? Das LG Münster (3.7.24, 110 O 50/23) hat sich in dieser Frage sehr klar positioniert.
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