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06.07.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · ABC der Abrechnung

„A“ – Akute Enteritis

Der Patient (35 Jahre) hat seit dem Vorabend heftige Durchfälle, anfangs alle 30 Minuten, inzwischen stündlich. Er vermutet, dass er am Vorabend etwas Verdorbenes gegessen hat. Da er allein lebt, ruft er morgens kurz nach 7:00 Uhr in der Praxis seines Hausarztes an und bittet um einen Hausbesuch. Der Patient sieht sich nicht in der Lage, in die Praxis zu kommen.  > lesen

20.04.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Prozessrecht

Rücknahme des Einspruchs gegen den Strafbefehl

Auch ein mit allgemeiner Vertretungsbefugnis ausgestatteter Verteidiger kann einen Einspruch gegen einen Strafbefehl gemäß § 410 Abs. 1 S. 2 StPO i. V. m. § 302 Abs. 2 StPO nur vollständig oder teilweise zurücknehmen, wenn er ergänzend eine besondere Ermächtigung hat.  > lesen

22.10.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Musterfall

Wegzugsbesteuerung und Gestaltungsmöglichkeiten am Beispiel einer Influencerin

Die zunehmende Internationalisierung wirtschaftlicher Tätigkeiten und der Trend zur ortsunabhängigen Arbeit führen vermehrt dazu, dass vermögende Privatpersonen – darunter auch Influencer – ihren Wohnsitz ins Ausland verlagern. Eine solche Verlagerung kann erhebliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen, insbesondere durch das Auslösen der Wegzugsbesteuerung gemäß § 6 AStG. Ziel dieses Beitrags ist es, praxisnah die rechtlichen Grundlagen und steuerlichen ... > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Vertragsarztrecht

Zulassungsentzug auch bei Verstößen gegen organisatorische Abrechnungsvorgaben

Das Schleswig-Holsteinische Landessozialgericht (LSG) hat mit einer rechtskräftigen Entscheidung die Entziehung der vertragsärztlichen Zulassung einer Fachärztin für Allgemeinmedizin bestätigt. Die Besonderheit des Urteils liegt darin, dass es im zu entscheidenden Fall nicht um fehlerhaft abgerechnete Leistungen als solche ging, sondern um die wiederholte Missachtung organisatorischer Vorgaben der vertragsärztlichen Abrechnung. Das Gericht stellte in seinem Urteil klar, dass nicht nur die ...  > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Verjährung

Die Festsetzungsverjährung bei Erbschaften und Schenkungen

Mit der Übertragung von Vermögen, sei es im Wege der vorweggenommenen Erbfolge oder im Todesfall, gehen vielfältige steuerliche Verpflichtungen einher. Von besonderer praktischer Bedeutung sind dabei die Verjährungsfristen. Die gesetzlichen Bestimmungen sind vielschichtig und häufig nicht einfach zu überblicken. Ziel dieses Beitrags ist es, diese Problematik anhand einfacher Beispiele zu erläutern und Ihnen für die Umsetzung praxiserprobte Checklisten an die Hand zu geben.  > lesen

21.10.2025 · Nachricht aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · AStW-Podcast Episode 40

Steueränderungsgesetz, Kassengesetz, Gewerbeummeldung, Impfschäden, Kündigung wegen Gewalt, § 28a ErbStG u. v. m.

Hörenswerte Entwicklungen aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht warten in der neuen Episode des AStW-Podcasts auf Sie. Dietrich Loll und Co-Moderator Steffen Pasler geben u. a. ein Update zu korrekten Empfängerdaten für Überweisungen an Finanzämter und die Bundesknappschaft sowie zum aktuellen Stand des Steueränderungsgesetzes in Deutschland. Sie informieren auch über Vereinfachungen bei der Gewerbeummeldung und die vom BMF überarbeiteten FAQs zum Kassengesetz. Im Bereich aktuelle ... > lesen

08.04.2026 · Nachricht aus Verkehrsrecht aktuell · Prozessrecht

Verteidiger steckt im Verkehrsstau – Gericht muss erreichbar sein

Hat der Verteidiger seine Verspätung gegenüber dem Gericht angekündigt und sich dabei auf ein unvorhersehbares Ereignis – beispielsweise einen Verkehrsstau – berufen, kann es geboten sein, auch über den an sich sonst üblichen Zeitraum von 15 Minuten hinaus auf dessen Eintreffen zu warten.  > lesen

09.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Erbschaft- und Schenkungsteuer

Geldgeschenke als übliche Gelegenheitsgeschenke

Nach allgemeiner Verkehrsanschauung kann eine Geldschenkung zu Ostern i. H. v. 20.000 EUR nicht mehr als „üblich“ und damit nicht mehr als steuerfreies Ostergeschenk i. S. d. § 13 Abs. 1 Nr. 14 ErbStG angesehen werden (FG Rheinland-Pfalz 4.12.25, 4 K 1564/24; Rev. zugelassen, Einspruchsmuster ). > lesen

03.08.2026 · Urteilsbesprechung aus Erbrecht effektiv · Kosten

Kostenentscheidung im Erbscheinsverfahren bei konkurrierenden Anträgen

Das OLG Saarbrücken hat im Beschwerdeverfahren über die Kostenverteilung in einem streitigen Erbscheinsverfahren (§ 81 FamFG) mit konkurrierenden Erbscheinsanträgen und späterer Rücknahme eines der Anträge entschieden, dass die Gerichtskosten geteilt werden und jeder der Beteiligten die eigenen außergerichtlichen Kosten zu tragen hat. > lesen

15.07.2026 · Nachricht aus Einspruch aktuell · Abgabenordnung

Rückwirkendes Ereignis durch Abschluss eines Insolvenzplanverfahrens bei Betriebsaufgabe vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens

Das FG Niedersachsen (3.3.26, 13 K 59/25; Rev. BFH X R 6/26, Einspruchsmuster ) ist zu der Überzeugung gelangt, dass auch der Abschluss eines Insolvenzplanverfahrens, bei dem keine Restschuldbefreiung i. S. v. § 300 Abs. 1 InsO erteilt wird, ein in das Jahr der Betriebsaufgabe zurückwirkendes Ereignis nach § 175 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 AO darstellen kann. > lesen

23.10.2025 · Fachbeitrag aus Apotheke heute · Arbeitgeberleistungen

Personalgewinnung: So unterstützen Apotheker ihre Mitarbeiter bei der Fahrt zur Apotheke

Es ist oft nicht leicht, neues Personal zu gewinnen. Haben potenzielle Bewerber einen weiten Weg zur Apotheke, verzichten sie oft bereits aus diesem Grund auf eine Bewerbung. Deshalb sollten Apotheker hier unterstützend eingreifen und einen Fahrtkostenzuschuss zahlen. Das ist sogar steuervergünstigt und frei von Sozialabgaben möglich. Welche konkreten Regeln dabei zu beachten sind, beleuchtet AH anhand mehrerer Musterbeispiele.  > lesen

13.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Zivilrechtliche Grundlagen und Grundsätze der steuerlichen Zurechnung

Nießbrauch im Steuerrecht – Teil 1

Der vorliegende Beitrag analysiert die ertragsteuerliche sowie die erbschaft- und schenkungsteuerliche Behandlung des Nießbrauchs auf dem Stand der aktuellen BFH-Rechtsprechung. Im ersten Teil werden die zivilrechtlichen Grundlagen und die Grundsätze der steuerlichen Zurechnung dargestellt, sodann die ertragsteuerliche Behandlung sowie die erbschaft- und schenkungsteuerliche Einordnung einschließlich Bewertungsfragen.  > lesen

13.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Übertragung von Unternehmensvermögen

Steuerliche Fallstricke bei der Einordnung von Immobilien als Verwaltungsvermögen

Die Verschonungsregelungen der §§ 13a, 13b ErbStG sind für die steuerneutrale Übertragung von Unternehmensvermögen zentral. Sie werden jedoch durch die strengen Vorgaben zum Verwaltungsvermögen erheblich begrenzt. Gerade bei mittelständischen Unternehmensgruppen mit immobilienintensiven Strukturen führen interne Nutzungsüberlassungen immer wieder zu streitigen Einordnungen als Verwaltungsvermögen – mit der Folge eines ganz oder teilweisen Wegfalls der Steuerbegünstigung.  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Kündigung

Kündigen nach bEM: ArbG muss „zielführende Behandlungsmaßnahmen“ real ermöglichen

Spricht der ArbG eine krankheitsbedingte Kündigung aus, bevor er dem ArbN die im bEM als zielführend erkannten Behandlungs- und Entlastungsmaßnahmen tatsächlich zugänglich gemacht und umgesetzt hat, fehlt es regelmäßig an der Verhältnismäßigkeit (§ 1 Abs. 2 S. 1 KSchG). Der ArbG muss substanziiert darlegen, dass trotz Umsetzung dieser Maßnahmen eine erhebliche künftige Belastung des Betriebs zu erwarten wäre.  > lesen

07.07.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Verhaltensbedingte Kündigung

Traueransprache per WhatsApp-Video:
geschmackloser Scherz oder wichtiger Grund?

Es ist eine erhebliche Pflichtverletzung mit erheblichem Potenzial zur Störung des Betriebsfriedens, wenn ein ArbN eine fingierte Traueransprache über den „Tod“ eines Kollegen im Arbeits-Outfit auf dem Arbeitsgelände filmt und in einer kleinen WhatsApp-Gruppe von ArbN verbreitet. Dieses einmalige Fehlverhalten reicht jedoch regelmäßig nicht für eine fristlose oder ordentliche Kündigung aus. Eine Abmahnung hat hierbei Vorrang.  > lesen

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