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29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Hinzurechnungsbesteuerung

Anrechnung ausländischer Steuern auf die GewSt – ist § 12 AStG unionsrechtswidrig?

Mit Urteil vom 26.2.26 (C-524/23, Kommission/Belgien) hat der EuGH die Bedeutung des Art. 8 Abs. 7 ATAD für die Vermeidung wirtschaftlicher Doppelbesteuerung im Rahmen der Hinzurechnungsbesteuerung hervorgehoben. Danach müssen auf Ebene der Zwischengesellschaft entrichtete ausländische Steuern bei der Besteuerung des Hinzurechnungsbetrags berücksichtigt werden. Die Entscheidung wirft die Frage auf, ob die deutsche Ausgestaltung der Steueranrechnung in § 12 AStG im Rahmen der ...  > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Vermögensplanung

Neue Abschreibungsmodelle für den Mietwohnungsneubau

Immobilien können ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge sein. Steuerliche Förderungen erhöhen den Reiz. Seit 2023 gibt es neue steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für den Mietwohnungsneubau, die derzeit in vielen Bank- und Vertriebsangeboten genutzt und beworben werden. Dann ist der Steuerberater als Ansprechpartner gefragt. Wie kann man diese Angebote analysieren und einen Mehrwert für den Mandanten bieten?  > lesen

05.10.2026 · Fachbeitrag aus Versicherungsvermittlung professionell · Altersversorgung

So werden Zahlungen aus dem Vertreterversorgungswerk steuerlich behandelt

Hat ein Versicherungsvertreter in das Vertreterversorgungswerk eingezahlt, erhält er später Versorgungsleistungen. Für die Praxis stellt sich dann die Frage: Wie sind diese Zahlungen steuerlich einzuordnen? Handelt es sich um Renteneinkünfte oder um nachträgliche Einkünfte aus Gewerbebetrieb? Und wie ist mit Leistungen an Hinterbliebene oder bei Berufsunfähigkeit umzugehen? Auch Abzüge und Freibeträge spielen dabei eine Rolle. VVP zeigt die aktuelle steuerliche Behandlung im ...  > lesen

26.07.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Kündigung

Eigenbedarfskündigung durch Vermieter-GbR nach Inkrafttreten des MoPeG?

Mit dem Gesetz zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) hat der Gesetzgeber – eine Empfehlung des 71. Deutschen Juristentags aufgreifend – die seit der Grundsatzentscheidung des BGH (29.1.01, II ZR 331/00, NJW 01, 1056) anerkannte Rechtsfähigkeit der Außengesellschaft bürgerlichen Rechts gesetzlich nachvollzogen (BT-Drucksache 19/27635). Soll die Gesellschaft nach dem gemeinsamen Willen der Gesellschafter am Rechtsverkehr teilnehmen, ist sie nach dem Gesetz rechtsfähig ... > lesen

25.07.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung

Entscheidungen des BGH aus 2025 (Teil 2)

Im zweiten unserer Beitragsreihe geht es um die Frage des Ermessens bei der Beschlussfassung über Vorschüsse und um die Pflichten des Verwalters, der während oder zum Ende eines Kalenderjahrs ausscheidet.  > lesen

01.07.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Betriebskosten

Einwendungsausschlussfrist, Wirtschaftlichkeitsgebot und Abrechnungshindernisse

Nach § 556 Abs. 3 S. 1 BGB ist über Vorauszahlungen für Betriebskosten jährlich abzurechnen. Dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Der Mieter muss dem Vermieter nach S. 5 der Vorschrift Einwendungen gegen die Abrechnung spätestens bis zum Ablauf von zwölf Monaten nach Zugang der Abrechnung mitteilen. Nach Fristablauf riskiert er, sie nicht mehr geltend machen zu dürfen (S. 6). Umstritten ist, ob die Einwendungsausschlussfrist auch anzuwenden ist, wenn der Mieter ...  > lesen

01.07.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · Wirtschaftsplan und Jahresabrechnung

Entscheidungen des BGH aus 2025 (Teil 1)

Das WEMoG hat die Regelungen zum Wirtschaftsplan in § 28 WEG geändert. Der Gesetzgeber wollte damit die Zahl der Streitigkeiten verringern. Dafür wurde der Beschlussgegenstand jeweils auf die Zahlungspflichten, die zum Ausgleich einer Unter- oder Überdeckung aus dem Wirtschaftsplan erforderlich sind, sog. Abrechnungsspitzen, reduziert. Das zugrunde liegende Zahlenwerk ist nicht mehr Gegenstand der Beschlussfassung, sondern dient lediglich ihrer Vorbereitung (BT-Drucksache 19/18791, S. 77). > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Selbstanzeigeberatung

Entsperrt die 140.000-EUR-Grenze den Sperrgrund des § 371 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 AO?

Der BGH hat entschieden, dass in den Fällen des § 180 Abs. 1 S. 1 Nr. 2a AO eine Steuerhinterziehung im besonders schweren Fall i. S. d. § 370 Abs. 3 S. 2 Nr. 1 Alt. 2 AO vorliegt, wenn die einer Personenmehrheit zuzurechnenden Einkünfte zugunsten der Feststellungsbeteiligten um mindestens 140.000 EUR abweichend von den tatsächlich erzielten Einkünften festgestellt sind (14.10.25, 1 StR 445/24, juris). Fraglich ist, wie sich diese Wertgrenze auf den Selbstanzeige-Sperrgrund des ... > lesen

08.09.2026 · Nachricht aus Familienrecht kompakt · Kindergeld

BFH verneint Erstausbildung
bei kurzer Rettungssanitäter-Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter gilt nicht als erstmalige Berufsausbildung i. S. d. § 32 Abs. 4 S. 2 EStG, da sie mit 520 Stunden kürzer als ein Jahr dauert. Eine anschließende Vollzeittätigkeit steht dem Kindergeldanspruch daher nicht entgegen (BFH 22.4.26, III R 7/24, Abruf-Nr. 255199 ).  > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Beschränkt steuerpflichtige Künstler und Sportler

Abzugsteuerentlastung nach § 50 Abs. 4 EStG: ungleiche Praxis bei Kultur und Sport

Nach § 50 Abs. 4 EStG kann der Steuerabzug nach § 50a EStG bei Vergütungen an beschränkt steuerpflichtige Künstler und Sportler unter bestimmten Voraussetzungen erlassen werden. Während Freistellungen für internationale Sportgroßereignisse wie die Champions League, Fußball-Welt- und Europameisterschaften regelmäßig großzügig gewährt werden, wird die Freistellung nach dem Kulturvereinigungserlass (BMF 20.7.83, IV B 4 – S 2303 – 34/83, BStBl I 83, 382) von den Finanzämtern ...  > lesen

05.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Kindbedingte Steuervergünstigungen

Eltern des Ex betreuen Kind: Kann er Übertragung des BEA-Freibetrags verhindern?

Bei getrennt lebenden Eltern kann die Übertragung des Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes (BEA-Freibetrag) in § 32 Abs. 6 EStG auf einen Elternteil zu einer zusätzlichen Steuerersparnis führen; es sei denn der andere Elternteil hat der Übertragung widersprochen. Zum Widerspruchsthema hat der BFH jetzt klargestellt: Betreut nicht ein Elternteil selbst, sondern dessen Eltern das Kind, kann er der Übertragung nicht widersprechen. SSP zeigt, worauf ...  > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Firmen-/Praxis-Pkw

Kein Werbungskostenabzug bei Dienstreisen mit dem Privatwagen trotz Firmenwagens

Aufwendungen für Dienstreisen mit dem Privatwagen sind i. d. R. unangemessen und deshalb in voller Höhe nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen, wenn der Steuerpflichtige über einen Firmenwagen verfügt und ihm bei dessen Nutzung keine Fahrtkosten entstanden wären (BFH 21.1.26, VI R 30/24). Diese Entscheidung zu Arbeitnehmern ist auch für die Freiberuflerberatung von Bedeutung. > lesen

31.08.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · AGB

AGB in Bausparverträgen
zur Altersvorsorge sind teilweise unwirksam

Häufig finden sich in AGB von Bausparverträgen zur Altersvorsorge (sog. Wohnriesterverträge) pauschalierte Kostenregelungen für das Jahresentgelt, Auslagen, Entgelte für besondere Leistungen sowie anlassbezogene Kosten. Der BGH hat in einer aktuellen Entscheidung bestimmte Kostenklauseln für unwirksam erklärt.  > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Kindesunterhalt

Residenzmodell: So wird richtig gerechnet

Der BGH hat zwar bereits schon vor einiger Zeit seine Rechtsprechung geändert, wie Kindesunterhalt berechnet wird. Es sind aber immer noch Einzelheiten nicht ganz klar. Die folgenden Beiträge veranschaulichen daher noch einmal die Konsequenzen mit praktischen Tipps und Rechenbeispielen für Grundkonstellationen. Teil 1 behandelt das Residenzmodell. > lesen

21.09.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Elektromobilität

E-Bike: Arbeitgeberzuschuss bei Gehaltsumwandlung – wie er abzurechnen ist

Ein Arbeitnehmer erhält ein E-Bike im Wege einer Gehaltsumwandlung und der Arbeitgeber übernimmt einen Teil der Leasingrate. Ein Leser fragt: Wie ist die Überlassung lohnsteuerlich zu behandeln? Ist z. B. die anteilig übernommene Leasingrate als zusätzlicher Bruttoarbeitslohn zu erfassen, zu versteuern und zu verbeitragen und anschließend vom Nettolohn abzuziehen?  > lesen

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