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20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Umsatzsteuer

Vorsteuerabzug scheitert an nicht berichtigungsfähigen Abrechnungsdokumenten

Abrechnungsdokumente, die zwar Rechnungsaussteller, Leistungsempfänger, Entgelt und Umsatzsteuer ausweisen, aber keinerlei Angaben tatsächlicher Art zur Art und zum Umfang der erbrachten Leistung enthalten, sind weder ordnungsgemäße Rechnungen i. S. d. §§ 14, 14a UStG noch berichtigungsfähige Rechnungen i. S. d. § 31 Abs. 5 UStDV. Eine spätere Ergänzung der Leistungsbeschreibung wirkt in einem solchen Fall nicht auf die Streitjahre zurück (FG Köln 15.11.24, 9 K 1892/22; ...  > lesen

06.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Unternehmensnachfolge · Bewertung lebenslänglicher Nutzungen und Leistungen

Zur Problematik
gesetzlich festgelegter Zinssätze

Der Zinssatz des § 14 Abs. 1 Satz 3 BewG in Höhe von 5,5 % verstößt bei der Bewertung einer auf die Lebensdauer des Berechtigten zu entrichtenden monatlichen Geldrente für Zwecke der Schenkungsteuer nicht gegen Art. 3 Abs. 1 des Grundgesetzes. So lautet der Leitsatz des BFH-Urteils vom 14.1.26 (II R 35/23).  > lesen

20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Gestaltungstipp

Angehörigen-Darlehen als Steuersparmodell – Chancen und Grenzen

Angehörigen-Darlehen gewinnen vor dem Hintergrund steigender Finanzierungskosten zunehmend an praktischer und steuerlicher Bedeutung. Der Beitrag zeigt, unter welchen Voraussetzungen sich Gestaltungsspielräume eröffnen, wann steuerliche Nachteile drohen und welche Anforderungen Rechtsprechung und Finanzverwaltung an die Anerkennung entsprechender Vereinbarungen stellen. Dabei werden typische Fallkonstellationen praxisnah eingeordnet.  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · PKH/VKH

Gerichtskosten: Streitgenosse ohne PKH
haftet gegenüber dem mit PKH nur beschränkt

Vielfach tritt in der anwaltlichen Praxis ein häufig unterschätztes Kostenrisiko auf: Bei Streitgenossenschaften mit unterschiedlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit erhält nur einer PKH/VKH. Die Landeskasse nimmt dann den vermögenden Streitgenossen wegen der gesamten Gerichtskosten in Anspruch. Bei Gesamtschuldverhältnissen löst eine vollständige Inanspruchnahme des zahlungsfähigen Streitgenossen regelmäßig Ausgleichsansprüche nach § 426 BGB aus. Damit würde die ... > lesen

29.06.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Internationale Steuerberatung · Indien

Betriebsstätten deutscher Unternehmen in Indien – Risiken und Praxisempfehlungen

Indien ist für deutsche Unternehmen ein attraktiver Absatzmarkt und gleichzeitig – zumindest gefühlt – steuerlich riskant. Während das Land über die Jahre sein Steuerrecht reformiert und 2025 zuletzt eine umfassende redaktionelle Neuordnung des Ertragsteuerrechts vorgenommen hat, führen Geschäfte mit Indien frühzeitig zu einer Besteuerung vor Ort und treffen auf hohe formale Anforderungen. Der Beitrag ordnet die unternehmerische Praxis steuerrechtlich ein: Zunächst wird die ... > lesen

20.07.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Fahrtenbuchführung

Acht unverzeihliche Fehler bei der Führung eines Fahrtenbuchs

Wer einen Dienstwagen nutzt, der ihm vom Arbeitgeber auch für Privatfahrten überlassen wird, muss den Privatanteil nach der Ein-Prozent-Regelung oder aber nach der Fahrtenbuchmethode versteuern. Gleiches gilt für Firmenwagen von Selbstständigen. Die Fahrtenbuchmethode ist mit einem hohen Aufwand verbunden, denn es müssen sämtliche Fahrten erfasst werden. Die Praxis zeigt aber auch, dass es viele Nutzer mit der Fahrtenbuchführung nicht so genau nehmen, wie es die FÄ gerne hätten. Wird ...  > lesen

20.07.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Editorial

Die vergessene Steuer – das ist das traurige Schicksal der Lohnsteuer im BMAS

Zum Gelde drängt doch alles. Wo der Staat sonst keine Gelegenheit auslässt, Steuertatbestände zu (er)finden und die Erhebung per Abzug zur Sicherung einzusetzen, macht sich eine Vergesslichkeit bemerkbar. Die Lohnsteuer scheint im Bundesministerium für Arbeit und Soziales unbekannt zu sein.  > lesen

30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsaufspaltung

Grundstücksüberlassung an Betriebsunternehmen mit verschiedenen Geschäftsfeldern als Risikofaktor

Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG sollen grundstücksverwaltende Kapitalgesellschaften von der Gewerbesteuer entlastet werden, solange sie sich auf die Verwaltung eigenen Grundbesitzes beschränken. Überschreitet ihre Tätigkeit jedoch den Rahmen der bloßen Vermögensverwaltung, etwa durch eine Betriebsaufspaltung, entfällt die Steuerbegünstigung. Das FG Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden, ob die Vermietung von Dachflächen an eine verbundene Gesellschaft ...  > lesen

23.07.2024 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Bundesfinanzhof

Nachweis der Unternehmereigenschaft im Reverse-Charge-Verfahren

§ 3a Abs. 2 UStG bestimmt, dass eine sonstige Leistung an einen Unternehmer für dessen Unternehmen vorbehaltlich der Abs. 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e UStG an dem Ort ausgeführt wird, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt. Wie die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers nachzuweisen ist, regelt die Vorschrift allerdings nicht. Eine Regelung fehlt ebenfalls hinsichtlich des Übergangs der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger in § 13b Abs. 5 UStG, wenn ...  > lesen

21.03.2023 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Visiten

Besuche bei Pflegebedürftigen nach BEMA und GOZ – Abrechnung ohne Kooperationsvertrag

Im Zuge des demografischen Wandels steigt die Zahl älterer Menschen, die nicht oder nicht immer zur zahnärztlichen Untersuchung und Behandlung in die Praxis kommen können. Vor allem Patienten, die in Senioren- bzw. Pflegeheimen oder auch zu Hause betreut werden, sind auf den Besuch des Zahnarztes angewiesen. Die Vergütung von Besuchen und Wegegeld ist im BEMA und in der GOZ unterschiedlich geregelt. Dieser Beitrag erläutert die Honorierung für gesetzlich und privat versicherte Patienten ...  > lesen