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27.04.2026 · Urteilsbesprechung aus Mietrecht kompakt · Maklerrecht

Haftung des Wohnungsmaklers bei Verstoß gegen das AGG-Benachteiligungsverbot

Das AGG ist (schon) seit August 2006 in Kraft. Es soll Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindern oder beseitigen (§ 1 AGG). In der Rechtsprechung zum Wohnraummietrecht spielt das AGG nach wie vor eine untergeordnete Rolle. Der unter anderem für Maklerrecht zuständige I. Zivilsenat des BGH hat nun einen Fall entschieden, in dem einem ... > lesen

20.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · FG-Rechtsprechung kompakt

Wichtige Entscheidungen für die Freiberufler-Beratung

In diesem Beitrag haben wir wieder die für die Praxis bedeutsamsten Entscheidungen der Finanzgerichte zusammengestellt und kurz kommentiert. Da die Rechtsentwicklung häufig aufgrund ausstehender Revisions-, Verfassungsgerichts- oder EuGH-Entscheidungen noch nicht abgeschlossen ist, sollten die einzelnen Themen weiter im Auge behalten werden.  > lesen

21.04.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Zugewinnausgleich

Zwischenfeststellungsantrag über
den Trennungszeitpunkt ist unzulässig

Der BGH hat nun klargestellt: Der Trennungszeitpunkt stellt kein feststellungsfähiges Rechtsverhältnis dar. Vielmehr handelt es sich lediglich um eine rechtserhebliche Tatsache im Rahmen des Getrenntlebens. Dies gilt auch im Scheidungsverbund und im Zugewinnausgleichsverfahren. > lesen

13.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerhinterziehung

Kann die Steuerhinterziehung als uneigentliches Organisationsdelikt begangen werden?

Der Beitrag untersucht die Ausdehnung des „uneigentlichen Organisationsdelikts“ auf den Tatbestand der Steuerhinterziehung, basierend auf der Rechtsfigur zur Behandlung von Serienbetrug. Er zeigt deren Bedeutung bei arbeitsteilig organisierten Steuerstraftaten in Unternehmen.  > lesen

11.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Haftungsbescheid

Haftungsbescheid bei einer GmbH
in der Krise: Das ist zu beachten

Erzielt eine GmbH während der Amtszeit des Geschäftsführers keine Betriebseinnahmen mehr und weist die Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) hohe Verluste aus, kann nicht ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass sie fällige Abgabenverbindlichkeiten aus früheren Zeiträumen zeitnah hätte entrichten können. Das hat das FG Berlin-Brandenburg entschieden.  > lesen

06.04.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Steuerverkürzung

Unterlassene GrESt-Anzeige des Kaufmanns ist nicht per se leichtfertige Steuerverkürzung

Bei verlängerter Festsetzungsverjährung wegen leichtfertiger Steuerverkürzung ist ein subjektiver Leichtfertigkeitsmaßstab anzulegen. Der Umstand, dass der Steuerpflichtige über eine bestimmte formale Ausbildung (Kaufmann) oder Stellung (GmbH-Geschäftsführer) verfügt, hat dabei zwar Indizwirkung, kann allein aber nicht eine Leichtfertigkeit nach § 169 Abs. 2 S. 2, Alt. 2, § 378 AO begründen. Das hat der BFH klargestellt.  > lesen

29.04.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · WEG-Novelle

Kostenverteilung: Entscheidungen des BGH aus 2025

Die WEG-Novelle hat die Kostenverteilung in § 16 WEG vollständig neu geregelt. Der BGH positioniert sich im Sinne des Gesetzgebers neu, was sich in seinen aktuellen Urteilen widerspiegelt.  > lesen

29.04.2026 · Fachbeitrag aus Mietrecht kompakt · Direktversorgung mit Strom und Gas

Vertragsende: Wer zahlt, wenn Strom und Gas zu früh abgemeldet werden?

Aus Sicht des Mieters wird es oft als „elegant“ empfunden, Strom und Gas bei einem Auszug einfach früher abzumelden, um auf eigene Schuldnerschaft keine Energierechnungen mehr zu produzieren. Das lässt sich gerade dann beobachten, wenn man vor Vertragsende auszieht. Doch wie ist in solchen Fällen die Rechtslage?  > lesen

30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsaufspaltung

Grundstücksüberlassung an Betriebsunternehmen mit verschiedenen Geschäftsfeldern als Risikofaktor

Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG sollen grundstücksverwaltende Kapitalgesellschaften von der Gewerbesteuer entlastet werden, solange sie sich auf die Verwaltung eigenen Grundbesitzes beschränken. Überschreitet ihre Tätigkeit jedoch den Rahmen der bloßen Vermögensverwaltung, etwa durch eine Betriebsaufspaltung, entfällt die Steuerbegünstigung. Das FG Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden, ob die Vermietung von Dachflächen an eine verbundene Gesellschaft ...  > lesen

23.07.2024 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Bundesfinanzhof

Nachweis der Unternehmereigenschaft im Reverse-Charge-Verfahren

§ 3a Abs. 2 UStG bestimmt, dass eine sonstige Leistung an einen Unternehmer für dessen Unternehmen vorbehaltlich der Abs. 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e UStG an dem Ort ausgeführt wird, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt. Wie die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers nachzuweisen ist, regelt die Vorschrift allerdings nicht. Eine Regelung fehlt ebenfalls hinsichtlich des Übergangs der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger in § 13b Abs. 5 UStG, wenn ...  > lesen

20.05.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Betriebswirtschaft trifft Zahnmedizin

Marketing für den Erfolg der Zahnarztpraxis

Zahnarztpraxen stehen besonders in Ballungsräumen in einem immer dichteren Wettbewerbsumfeld, das sich zunehmend in den Online-Bereich verlagert. Eine gute medizinische Leistung allein reicht heute nicht mehr aus, um gezielt neue Patienten zu gewinnen und die eigene Praxis erfolgreich zu positionieren. Der Beitrag geht auf grundsätzliche Aspekte des Marketings ein und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie man gezielt Patienten anspricht, die zu den Leistungen, Schwerpunkten und Werten der ...  > lesen

24.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Ermittlungsverfahren

Ermittlungsbehördliche Passivität kann
den Durchsuchungserfolg gefährden

Die mehrjährige Beschlagnahme von Datenträgern, um diese durchzusehen und auszuwerten, kann strafprozessual rechtswidrig sein, wenn kein weiterer Erkenntnisgewinn zu erwarten ist. Eine derart lange Beschlagnahme ist unverhältnismäßig. Daran ändert auch eine personelle oder sachliche Überlastung bei den Ermittlungsbehörden nichts. Das hat das LG Gera entschieden.  > lesen

29.08.2025 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Dokumentation

Funktionsanalytische und -therapeutische
Leistungen korrekt dokumentieren (3)

Diagnostische Maßnahmen vor funktionsanalytischen und -therapeutischen Leistungen (FAL/FTL) werden in der GOZ u. a. durch die Nr. 8000 (PA 08/2025, Seite 7 f.) sowie die Nrn. 8020 und 8030 (PA 07/2025, Seite 17 f.) beschrieben. Weitere Möglichkeiten, um herauszufinden, ob die Patientin / der Patient eventuell unter einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) leidet, ist ein CMD-Screening oder ein CMD-Kurzcheck. In vielen Zahnarztpraxen werden diese Maßnahmen auch bereits standardisiert ...  > lesen

02.06.2026 · Sonderausgaben aus GStB Gestaltende Steuerberatung · Downloads · Unternehmer

Betriebsveräußerung und Betriebsaufgabe: So gestalten Sie steuerlich optimal

Eine Betriebsveräußerung oder Betriebsaufgabe markiert für Unternehmer oft einen wirtschaftlichen Wendepunkt – steuerlich jedoch vor allem einen komplexen Übergang. Denn ob stille Reserven tarifbegünstigt nach §§ 16, 34 EStG besteuert werden oder steuerliche Vorteile verloren gehen, ­entscheidet sich häufig an Details wie der Übertragung wesentlicher Betriebsgrundlagen, dem zeitlichen Ablauf oder einer rechtzeitig ­erkennbaren Betriebsaufgabe. Die Sonderausgabe zeigt die zentralen Abgrenzungsfragen, aktuelle Problemfelder und typische Fallstricke auf und gibt Orientierung für eine steueroptimierte Beratungspraxis.  > lesen

05.06.2026 · Quartalsbeihefter aus BBP Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Downloads · Bilanzierung

Nachhaltigkeitsberichterstattung: Entwurf des ersten überarbeiteten Sets der ESRS: Wesentliche Änderungen und ihre überschlägige Einschätzung

Am 6.5.26 veröffentlichte die EU-Kommission auf ihrer Homepage den Entwurf der erstmals zu ändernden European Sustainability Reporting Standards (ESRS) zur Diskussion. Vorausgegangen war die Übermittlung eines Entwurfs (Draft) für die ESRS an die EU-Kommission durch die EFRAG (European Financial Reporting Advisory Group) Ende November 2025. Wesentliche Änderungen betreffen Präzisierungen des doppelten Wesentlichkeitsgrundsatzes, die Angaben zu den wesentlichen finanziellen Auswirkungen von Nachhaltigkeitsaspekten, die Verwendung von Schätzungen für die die Wertschöpfungskette betreffenden Angaben sowie die während der Einführungsphase der Nachhaltigkeitsberichterstattung anwendbaren Übergangsvorschriften. Gleichwohl bewegen sich die Erleichterungen in dem durch die CSRD vorgegebenen Rahmen.  > lesen

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