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30.06.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Immobilien

„Hammerurteil“ des EuGH: Erhebung von Grunderwerbsteuer beim Anteilstausch ist EU-rechtswidrig

Der EuGH hat in seinem aktuellen Urteil vom 4.6.26 (C 837/24, Rs. Nova Iberomoldes) entschieden, dass die Erhebung von (portugiesischer) Grunderwerbsteuer bei der Sacheinlage von Anteilen an immobilienhaltenden Gesellschaften EU-rechtswidrig ist. Das Urteil dürfte auf die Umstrukturierung deutscher Gesellschaften mit Immobilienbesitz entsprechend anwendbar sein. Insbesondere bei der Errichtung einer klassischen (GmbH-)Holdingstruktur im Wege eines Anteilstauschs könnte der Anfall von GrESt ... > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Private Veräußerungsgeschäfte

Aktueller Rechtsprechungsüberblick zu steuerpflichtigen Grundstücksveräußerungen

Die in § 23 EStG verankerte Besteuerung privater Grundstücksveräußerungen ist seit jeher streitanfällig. Viele Zweifelsfragen führen immer wieder zu Verfahren vor dem BFH. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die aktuelle Rechtsprechung, die man bei der Gestaltungsberatung im Blick haben sollte.  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Neuntes Steuerberatungsänderungsgesetz

Erleichterungen im GrESt-Recht im zweiten Anlauf geglückt: Entschärfung für Share Deals und weiterhin transparente..

Mit dem Neunten Gesetz zur Änderung des Steuerberatungsgesetzes und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften hat der Gesetzgeber wesentliche Änderungen im Grunderwerbsteuergesetz (GrEStG) umgesetzt. Der Fokus liegt dabei auf der Besteuerung von Anteilserwerben an grundbesitzenden Gesellschaften („Share Deals“). Nachdem das Gesetz im ersten Anlauf noch aufgrund der umstrittenen Entlastungsprämie gekippt war, hat der Bundesrat dem Gesetz nun am 12.6.26 erfreulicherweise ...  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Update Umstrukturierungen

Der richtige „Fahrplan“ für die Einbringung eines Einzelunternehmens in eine GmbH

Insbesondere vor der Diskussion um eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und der schon beschlossenen sukzessiven Absenkung des Körperschaftsteuersatzes sukzessive ab 2028 bis auf 10 % hält der „Run“ mittelständischer Unternehmen in die Rechtsform der GmbH unverändert an. Nachfolgend sollen praktische Hinweise für den Weg eines Einzelunternehmens in die Rechtsform einer GmbH im Wege der Einbringung nach § 20 UmwStG gegeben werden – unter Berücksichtigung des revidierten ...  > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Abgabenordnung

Keine verlängerte Abgabefrist bei eigener Steuererklärung eines Steuerberaters

Das FG Niedersachsen hat mit Urteil vom 10.12.2025 (3 K 203/25) zur Verlängerung der eigenen Abgabefrist der Steuererklärung durch einen Steuerberater entschieden.  > lesen

19.06.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Dokumentation

So schaffen Sie eine sichere Abrechnungsgrundlage für die BEMA-Nr. 12

Die BEMA-Nr. 12 (bMF) ist eine typische Gebührenposition, die Sie nur durch gute Dokumentation beweisen können. Denn die erbrachte Leistung lässt sich nicht in Situ nachweisen (z. B. Befundänderungen oder Füllungen). Wird Ihre Abrechnung im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung beanstandet, können Sie sich nur verteidigen, indem Sie die Umstände nachvollziehbar erläutern. Daher ist die Dokumentation Ihr einziges Beweismittel. > lesen

02.06.2026 · Fachbeitrag aus Mandat im Blickpunkt · Entfernungspauschale versus Reisekosten

Die Sammelpunktregelung aushebeln und volle Reisekosten absetzen

Die Sammelpunktregelung ist äußerst ungünstig. Denn sofern sie anzuwenden ist, lassen sich Fahrtkosten nicht nach Reisekostengrundsätzen, sondern nur über die Entfernungspauschale absetzen. Allerdings ist die Regelung bereits mit einfachen Mitteln zu umgehen. Der Beitrag stellt sechs klassische Methoden vor.  > lesen

06.05.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Sozialversicherungspflicht

LSG Mecklenburg-Vorpommern: Schulbetreuer können selbstständig tätig sein

Schulbetreuer können selbst dann sozialversicherungsrechtlich selbstständig tätig sein, wenn die Schulbehörde detaillierte Vorgaben zu ihrer Tätigkeit macht. Das hat das LSG Mecklenburg-Vorpommern bei einem Betreuer entschieden, der für einen Verein tätig war. Der Fall ist auch für Stiftungen relevant, bei denen Schulbetreuer etwa im Rahmen von Bildungs‑, Integrations‑ oder Förderprojekten arbeiten.  > lesen

30.04.2026 · Fachbeitrag aus Löhne und Gehälter professionell · Sozialversicherungspflicht

LSG Mecklenburg-Vorpommern: Schulbetreuer können selbstständig tätig sein

Schulbetreuer können selbst dann sozialversicherungsrechtlich selbstständig tätig sein, wenn die Schulbehörde detaillierte Vorgaben zu ihrer Tätigkeit macht. Das hat das LSG Mecklenburg-Vorpommern entschieden.  > lesen

30.01.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Betriebsaufspaltung

Grundstücksüberlassung an Betriebsunternehmen mit verschiedenen Geschäftsfeldern als Risikofaktor

Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG sollen grundstücksverwaltende Kapitalgesellschaften von der Gewerbesteuer entlastet werden, solange sie sich auf die Verwaltung eigenen Grundbesitzes beschränken. Überschreitet ihre Tätigkeit jedoch den Rahmen der bloßen Vermögensverwaltung, etwa durch eine Betriebsaufspaltung, entfällt die Steuerbegünstigung. Das FG Düsseldorf hatte darüber zu entscheiden, ob die Vermietung von Dachflächen an eine verbundene Gesellschaft ...  > lesen

06.07.2026 · Fachbeitrag aus ZahnmedizinReport · CME-Beitrag

Eignet sich die Oberflächen-EMG zur instrumentellen FAL?

Wenn nach der klinischen Funktionsdiagnostik weitere Daten gewonnen werden sollen, kann dies z. B. mit der Oberflächen-Elektromyographie (EMG) erfolgen. Experten und Untersuchungen zufolge können damit wichtige Daten zum Funktionszustand von Kaumuskeln gewonnen werden, aus denen sich Informationen für die Funktionstherapie ableiten lassen.  > lesen

30.06.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Architektenrecht

Einschaltung von Sonderfachleuten:
So finden Sie als Architekt das richtige Maß

Bauwerksplanung ist längst Teamarbeit vieler – doch wer trägt die Verantwortung im wachsenden Geflecht aus Sonderfachleuten? Zwischen wachsender Komplexität und dem Einsatz spezialisierter Fachingenieure stellt sich die Frage nach dem richtigen Maß: Wann darf der Architekt jenseits der klassischen Fachplanungsbüros noch Sonderfachleute hinzuziehen – und in welchem Umfang kann er sich auf deren Fachkunde verlassen? In diesem Zusammenhang rücken dann auch seine Koordinations-, ...  > lesen

23.07.2024 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Bundesfinanzhof

Nachweis der Unternehmereigenschaft im Reverse-Charge-Verfahren

§ 3a Abs. 2 UStG bestimmt, dass eine sonstige Leistung an einen Unternehmer für dessen Unternehmen vorbehaltlich der Abs. 3 bis 8 und der §§ 3b, 3e UStG an dem Ort ausgeführt wird, von dem aus der Empfänger sein Unternehmen betreibt. Wie die Unternehmereigenschaft des Leistungsempfängers nachzuweisen ist, regelt die Vorschrift allerdings nicht. Eine Regelung fehlt ebenfalls hinsichtlich des Übergangs der Steuerschuldnerschaft auf den Leistungsempfänger in § 13b Abs. 5 UStG, wenn ...  > lesen

14.07.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Lohnsteuerhilfevereine

BFH zeigt Grenzen der Beitragsbemessung für Lohnsteuerhilfevereine auf

Der BFH (24.2.26, VII R 18/23) hat aktuell die Beitragsordnung eines Lohnsteuerhilfevereins beanstandet, die bei der Erhebung der Mitgliedsbeiträge auch zusätzliche Entgelte bei Vorliegen von Grundstückseigentum und Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung von Grundstücken vorsah, obwohl diese Tatbestände bereits in anderen Regelungen der Beitragsbemessung berücksichtigt waren.  > lesen

26.06.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Unternehmensführung

Die „Abfärbefalle“: Wann Architekten und Ingenieure in die Gewerbesteuer rutschen

Ob Baustoffhandel, Projektbeteiligung oder mangelnde Eigenverantwortung: Die „gewerbliche Infektion“ ist eines der größten steuerlichen Risiken für freiberufliche Planer-GbR. Im Ernstfall drohen Gewerbesteuerpflicht und Bilanzierungszwang für die gesamte Gesellschaft. Wie präsent das Thema ist, belegt ein aktuelles Urteil des FG Berlin-Brandenburg: Werden „externe Partner“ zu autonom eingesetzt, kann der Status der Freiberuflichkeit entfallen. PBP analysiert das Risiko der ...  > lesen

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