Die Internationalisierung von Start- und Scale-ups erfolgt häufig über operative Einzelentscheidungen, etwa die Einstellung von Mitarbeitern im Ausland, die Wohnsitzverlagerung eines Gründungsgesellschafters oder den Einsatz von Employer-of-Record-Dienstleistern (EoR). Steuerlich bergen solche Maßnahmen erhebliche Betriebsstättenrisiken. Denn eine ausländische Betriebsstätte entsteht allein aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse – ohne Gründungsakt, Registereintragung oder entsprechenden ...
In den Musterfällen 1 bis 5 (s. Teil 1, PIStB 26, 274) wurde gezeigt, unter welchen Voraussetzungen die Verlegung des Ortes der Geschäftsleitung eine Entstrickungsbesteuerung nach § 17 Abs. 5 EStG auslösen kann.
Die Tatbestände und Rechtsfolgen der passiven Entstrickung sind im Schrifttum und in der Finanzgerichtsbarkeit umfassend diskutiert worden. Daneben gibt es Entstrickungen, die ohne Zutun des Steuerpflichtigen, aber ...
Geschäftsvorgänge in Bezug zu einem nicht kooperativen Steuerhoheitsgebiet zu verlagern, erscheint in der Praxis häufig als naheliegende Reaktion auf die Abwehrmaßnahmen des Steueroasen-Abwehrgesetzes (StAbwG). Steuerlich führt dieser Schritt jedoch nicht zwangsläufig zu einer geringeren Belastung. Anhand eines vereinfachten Praxisfalls zeigt der Beitrag, dass die steuerlichen Folgen maßgeblich davon abhängen, ob die ausländische Vertriebseinheit als Körperschaft oder Betriebsstätte ausgestaltet ist und ...
Die Besteuerung grenzüberschreitender Abfindungen ist in der Praxis komplex – insbesondere bei Tätigkeiten in mehreren Staaten (z. B. im Rahmen von Entsendungen). Zusätzliche Unsicherheiten entstehen derzeit ...
Gewerblich geprägte Personengesellschaften werden oft als Anlagevehikel genutzt, bergen aber steuerlich komplexe Risiken – besonders bei Investments in Drittstaaten. Die zentrale Frage für die Praxis lautet: Wie ...
Welche KI-Themen sollte Ihre Kanzlei jetzt angehen? Das IWW KI-Onlineforum am 07.12.2026 bietet konkrete Antworten. Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zeigen strategische Handlungsfelder auf und geben praktische Impulse für die Kanzlei von morgen.
Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts nach § 198 BewG
Wenn der steuerlich festgestellte Grundbesitzwert über dem tatsächlichen Verkehrswert liegt, räumt § 198 BewG die Möglichkeit ein, einen niedrigeren gemeinen Wert nachzuweisen. Das IWW-Webinar zeigt, wie Sie Gutachten und Kaufpreise hier souverän als Nachweismittel nutzen.
Gesetzgebung und Rechtsprechung zur Grunderwerbsteuer haben sich in den letzten Jahren tiefgreifend verändert. Das IWW-Webinar am 29.10.2026 bringt Sie kurz und kompakt auf den neuesten Stand. Holen Sie sich aktuelle Gestaltungstipps zu Grundstücksübertragungen, Share Deals u.v.m.
Bei grenzüberschreitenden Konzernstrukturen mit deutschen operativen Gesellschaften sind die in Deutschland erhobenen Quellensteuern von zentraler Bedeutung. Entsprechend wichtig ist in der Praxis das Freistellungs- und Erstattungsverfahren nach § 50c EStG. Während bislang vor allem Konstellationen mit Dividenden- und/oder Lizenzempfängern, die aus US-Sicht steuerlich transparent (disregarded) behandelt wurden, problematisch
waren (s. auch Oppermann, PIStB 23, 193), zeichnet sich aktuell eine neue Entwicklung ...