Die Tatbestände und Rechtsfolgen der passiven Entstrickung sind im Schrifttum und in der Finanzgerichtsbarkeit umfassend diskutiert worden. Daneben gibt es Entstrickungen, die ohne Zutun des Steuerpflichtigen, aber durch das Handeln anderer Personen ausgelöst werden. Von besonderer Bedeutung ist hierbei § 17 Abs. 5 EStG – eine Vorschrift, die im Schrifttum und in der Praxis bislang wenig Beachtung findet. Der Beitrag zeigt anhand von neun Musterfällen, wann § 17 Abs. 5 EStG zur Anwendung kommt.
Geschäftsvorgänge in Bezug zu einem nicht kooperativen Steuerhoheitsgebiet zu verlagern, erscheint in der Praxis häufig als naheliegende Reaktion auf die Abwehrmaßnahmen des Steueroasen-Abwehrgesetzes (StAbwG).
Die Besteuerung grenzüberschreitender Abfindungen ist in der Praxis komplex – insbesondere bei Tätigkeiten in mehreren Staaten (z. B. im Rahmen von Entsendungen). Zusätzliche Unsicherheiten entstehen derzeit ...
Gewerblich geprägte Personengesellschaften werden oft als Anlagevehikel genutzt, bergen aber steuerlich komplexe Risiken – besonders bei Investments in Drittstaaten. Die zentrale Frage für die Praxis lautet: Wie sind Verluste aus solchen Beteiligungen zu behandeln? Der folgende Musterfall zeigt, wie nationale Vorschriften, DBA und das Feststellungsverfahren zusammenwirken. Dabei wird insbesondere erläutert, wann Verluste nach § 2a EStG berücksichtigt werden, wie die Betriebsstättenregelungen zu verstehen ...
Bei grenzüberschreitenden Konzernstrukturen mit deutschen operativen Gesellschaften sind die in Deutschland erhobenen Quellensteuern von zentraler Bedeutung. Entsprechend wichtig ist in der Praxis das Freistellungs- ...
Nachfolgend werden fünf weitere Betriebsprüfungsfälle aus Sicht der
Finanzverwaltung sowie der Beraterschaft näher beleuchtet (zu den letzten fünf Fällen, s. Oppermann, PIStB 25,165), um kritische Aspekte und ...
Wie lassen sich Vereinbarungen zum Zugewinnausgleich steueroptimal gestalten? Welche Regelungen gelten für die Veranlagung im Trennungsjahr? Die Sonderausgabe von SSP Steuern sparen professionell beantwortet alle wichtigen Fragen im Zusammenhang mit Trennung oder Scheidung.
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Im ersten Teil dieser Beitragsreihe wurden die BEPS-Vorgaben und ihre Bedeutung für die wertschöpfungsbasierte Vergütung von Produktionsgesellschaften erläutert (s. PIStB 25, 277). Daran anknüpfend zeigt Teil 2, wie in der Praxis eine Funktions- und Risikoanalyse (F & R-Analyse) durchgeführt wird. Am Beispiel eines typischen Auftragsfertigers wird Schritt für Schritt dargestellt, wie Funktionen, Risiken und Vermögenswerte systematisch erfasst, bewertet und dokumentiert werden können. Abschließend ...