21.11.2012 · Fachbeitrag ·
Steuergestaltung
Nach der jüngsten Rechtsprechung des BFH ist nunmehr geklärt, dass die Vermögenseinbringung gegen Übernahme von privaten Verbindlichkeiten in eine aus nahen Angehörigen bestehende vermögensverwaltende GbR keinen Gestaltungsmissbrauch gemäß § 42 AO darstellt (BFH 18.10.11, IX R 15/11, Abruf-Nr. 114096 ). In geeigneten Fällen kann somit neues Abschreibungspotenzial gewonnen und der Schuldzinsenabzug eröffnet werden.
21.11.2012 · Fachbeitrag ·
Einkünftequalifizierung
Werden in einer Gemeinschaftspraxis neben der freiberuflichen Tätigkeit auch gewerbliche Tätigkeiten ausgeübt, gilt nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG die gesamte gemeinschaftliche Tätigkeit als Gewerbebetrieb.
21.11.2012 · Fachbeitrag ·
Ambulante Operationszentren
Gerade weniger schwerwiegende Operationen werden nicht nur in Krankenhäusern durchgeführt, sondern immer häufiger von Fachärzten in ambulanten Operationszentren (OPZ). Die Einrichtungen werden zumeist von ...
21.11.2012 · Fachbeitrag ·
Umsatzsteuer
Der BFH hat dem EuGH die Frage vorgelegt, unter welchen Voraussetzungen die Abgabe von Medikamenten (Zytostatika) auch bei einer ambulanten Chemotherapie im Krankenhaus umsatzsteuerfrei sein kann (BFH 15.5.12, V R 19/11). Die Entscheidung betrifft zwar vordergründig die (Mit-)Begünstigung von Medikamentenlieferungen durch Krankenhäuser im Zuge ambulanter Behandlungen, hat möglicherweise jedoch auch inhaltliche Relevanz für Heilberufler und ihre durch § 4 Nr. 14 Buchst. a UStG begünstigten Leistungen.
21.11.2012 · Fachbeitrag ·
Gestaltungsmissbrauch
Die kurzfristige Einzahlung von Geld auf ein betriebliches Konto stellt einen Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten (§ 42 AO) dar, wenn sie allein dazu dienen soll, die Hinzurechnung nach § 4 Abs.
19.11.2012 · Nachricht · Steuerstrafrecht
Der Deutsche Steuerberaterverband hält die Änderung in den AStBV 2013 zur „Entkriminalisierung“ von Steuerpflichtigen, die ihre USt- oder LSt-Voranmeldungen verspätet oder berichtigt abgeben, für unzureichend ...
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16.11.2012 · Nachricht · Umsatzsteuer
Für die Leistungen einer Heilpraktikerin, die im Auftrag u.a. von Landratsämtern als Familientherapeutin für verschiedene Jugendämter im Wesentlichen organische, neurotische und symptomatische Störungen sowie Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen behandelt und im Rahmen der Eingliederungshilfe gemäß den Vorschriften der §§ 27, 35 a SGB VIII (Fassung des Jahres 2008) direkt mit den jeweiligen Landrats- und Kreisjugendämtern abrechnet, kann die Steuerbefreiung nach Art. 132 Abs. 1 Buchst. g MwStSystR ...
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