Bringt ein Steuerberater auf seinem Kanzleischild den Zusatz „Rechtsschutz gegen Finanzämter“ an, so ist das kein sachlicher Hinweis i.S. von § 57a StBerG auf den Tätigkeitsschwerpunkt, nämlich das Vertreten von Mandanten in finanzgerichtlichen Verfahren. Vielmehr handelt er berufsrechtswidrig. (OLG Karlsruhe 30.1.14, StO 1/13, vorl. n. rkr.)
Eine berufsgerichtliche Entscheidung, mit der besonders schwerwiegende berufsrechtliche Verfehlungen sanktioniert werden, darf auf entsprechender gesetzlicher Grundlage kraft richterlicher Anordnung auch ...
Heilbehandlungen am Menschen sind umsatzsteuerfrei. Das Gesetz unterscheidet zwischen Leistungen von Heilberuflern und Leistungen von Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Laboratorien). Der BFH (29.6.11, XI R 52/07) hat ...
Ist ein Gesellschafter einer Gemeinschaftspraxis kein Mitunternehmer, erzielen die übrigen Gesellschafter gewerbliche Einkünfte, soweit die Umsätze nicht auf eigener leitender und eigenverantwortlicher Tätigkeit beruhen. Nach § 15 Abs. 3 Nr. 1 EStG gilt die Mitunternehmerschaft der übrigen Gesellschafter damit in vollem Umfang als Gewerbebetrieb
(FG Düsseldorf 19.9.13, 11 K 3968/11 F, 11 K 3969/11 G).
Macht der Steuerpflichtige – formell zwar zulässig - den Investitionsabzug erst geltend, nachdem ihm in einer Betriebsprüfung eine Gewinnerhöhung angekündigt wurde, spricht dies dafür, dass nicht ...
Ein Investitionsabzugsbetrag gemäß § 7g Abs. 1 EStG kann nachträglich zu dem Zweck in Anspruch genommen werden, Gewinnerhöhungen aufgrund einer Außenprüfung auszugleichen. Dies wird nicht dadurch ausgeschlossen, ...
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Führt ein Diplom-Psychologe mit Heilpraktikererlaubnis zur Psychotherapie Raucherentwöhnungskurse ohne ärztliche Verschreibung, aber nach einer hinreichend ausgiebigen individualisierten Anamnese (standardisierter zweiseitiger Diagnosefragebogen zuzüglich Fagerstöm-Test) durch, dann ist eine Umsatzteuerbefreiung nach § 4 Nr. 14 S. 1 UStG grundsätzlich möglich.